EUROPÄISCHES SEGELINFORMATIONSSYSTEM

Großsegler-News





Seenotseite Segelnews Allgemeine Schiffahrt Whitbread (Volvo) Großsegler-News


Mal anklicken! Mitsegeln Bretagne
   und Atlantikküste



'Christian Radich' kommt   Großbild klick!
Großseglertreffen für 2011
(06.03.10) Die dänische Hafenstadt Fredericia, rund 100 km von der deutschen Grenze entfernt, wird zu Pfingsten 2011, vom 10. - 13. Juni, erstmals ein Großseglertreffen durchführen.
Es werden rund 15 Schiffe erwartet, darunter die SOERLANDET, GEORG STAGE, GULDEN LEEUW, CHRISTIAN RADICH und andere. Die Schiffe werden über das Wochenende nicht nur für Veranstaltungen, sondern auch für Tagesfahrten für die Besucher zur Verfügung stehen.

Daneben wird es etliche andere Veranstaltungen nicht nur direkt im Hafen, sondern über die Stadt verteilt, geben. Alle Schiffe stehen auch für Besichtigungen zur Verfügung. Ab Mai 2010 wird es auch eine eigene Website geben, auf der Ihr nähere Informationen, auch über Buchungsmöglichkeiten, erhalten werdet.

Der Hafenbereich ist großräumig abgesperrt, und es wird in Eintrittsgeld von umgerechnet rund € 6,00 für Erwachsene ab 14 Jahren erhoben. Kinder haben freien Eintritt. Dieser "Obulus" ist notwendig, weill alle beteiligten Schiffe für diese Veranstaltung von der Stadt Fredericia gechartert werden.

Wenn die Veranstaltung erfolgreich verläuft, ist geplant, sie zu einer jährlichen Veranstaltung, jeweils am Wochenende vor der Kieler Woche, zu machen.
Quelle: AS



  Großbild klick!
Sail Bremerhaven ohne Sedov
(02.03.10) Das größte Segelschulschiff der Welt, die Sedov, kommt nicht zur Sail 2010 nach Bremerhaven. Der 117 Meter lange Viermaster nimmt stattdessen an einem Windjammerfestival in Holland teil. Das hat die Bremerhaven-Touristik auf Anfrage von Radio Bremen bestätigt. Das Segelschiff-Treffen Ende August werde aber trotzdem ein Erfolg mit vielen maritimen Höhepunkten, sagten die Veranstalter.
Unter anderem werden die Großsegler Amerigo Vespucci, Krusenstern, die Mir sowie die Gorch Fock als Flaggschiff der Veranstaltung erwartet. Insgesamt haben sich bisher mehr als 200 Schiffe angemeldet. Die Sail 2010 findet vom 25. bis zum 29. August 2010 in Bremerhaven statt. Die Veranstalter rechnen mit 1,2 Millionen Besuchern.
Quelle: RB



  Großbild klick!
"Rickmer Rickmers" auf dem Trockenen
(17.01.10) Zwei Wochen lang muss Hamburgs Museumssegler "Rickmer Rickmers" auf den gewohnten Kontakt mit Wasser verzichten: Derzeit wird die 114 Jahre alte Bark im Trockendock von Blohm + Voss auf Vordermann gebracht. Arbeiter schweißen überall dort neue Platten an die Außenhaut des Dreimasters, wo sich der Rost zu tief in den Stahl gefressen hat. Anschließend bekommt die grüne Lady einen neuen Anstrich, ein neues Kassenhaus und eine gläserne Luke, durch die man vom Deck bis zum Kiel blicken kann. Auch die Ballasträume des stählernen Seglers werden umgestaltet: Dort sollen Ausstellungsflächen und ein Kino entstehen. "Wir wollen den Besuchern eine neue Dimension des Schiffes zeigen", sagt Stiftungsvorstand Wilhelm Klüver. Rund ein Drittel des Seglers soll neu erschlossen werden. Dabei steht das Thema Ballast immer mit im Raum, denn die Gewichte, ohne die das Schiff nicht segeln könnte, sollen künftig sichtbar sein. Tief unten im Rumpf sorgen 400 Tonnen Stahl, darunter Eisenbahnschienen, für die richtige Trimmung der Bark. So froh Klüver über das große Interesse der Besucher an der "Rickmer Rickmers" ist - 2009 Jahr kamen rund 140 000 Gäste an Bord - so sehr bereitet ihm die schwierige finanzielle Situation Sorgen. Die Rücklagen für Renovierung und Umbau werden seiner Einschätzung nach nicht reichen, ein Kredit muss in Anspruch genommen werden. "Spenden wären uns daher sehr willkommen", sagt Klüver.
Quelle: Rickmer Rickmers



"Rickmer Rickmers" an den Landungsbrücken   Großbild klick!
Kurze Fahrt der "Rickmer Rickmers"
(01.01.10) In der kommenden Woche dürfte sich Besuchern der Landungsbrücken ein ungewohntes Panorama bieten: Das grüne Museumsschiff "Rickmer Rickmers" - längst Teil des Stadtbilds wie der Michel - wird dann für gut 20 Tage verschwunden sein. Allerdings nicht weit weg: Der mehr als 110 Jahre alte Dreimaster wird am kommenden Montag ins gegenüber liegende Dock bei Blohm + Voss verholt. Nach sechs Jahren sind wieder Reparaturarbeiten am Rumpf notwendig, teilte das Bordbüro mit. Unter anderem soll die Außenhaut komplett neu beschichtet werden. Zudem sollen Schott-Türen eingebaut werden, um den Museumsbereich zu erweitern. Für Interessierte: Das Kommando "Leinen los" soll um 18 Uhr bei Hochwasser erfolgen. Ein halbe Stunde später soll das Schiff bereits in Dock 16 eingedockt werden.
Seit 1987 liegt die "Rickmers Rickmers" nach mehrjähriger Instandsetzung als Museumsschiff in Hamburg. Der Verein "Windjammer für Hamburg" hatte den Segler als Seefahrtsdenkmal in Portugal gekauft und 1983 zum Hafengeburtstag erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.
Der 97 Meter lange Großsegler war 1896 in Bremerhaven gebaut worden. Für die Rickmers-Reederei fuhr es viele Reisen und wurde später an die Hamburger Reederei Carl Christian Krabbenhöft verkauft. Unter dem Namen "Max" segelte der Windjammer in der Salpeterfahrt nach Chile. Im Ersten Weltkrieg wurde das Schiff beschlagnahmt und kam in Besitz der portugiesischen Marine.
Quelle: Bsn



'Kruzenstern' unter Vollzeug   Großbild klick!
100. Schiff zur 20. Hanse Sail angemeldet
(02.12.09) Vom 5. bis 8. August 2010 feiert die Hansestadt Rostock die 20. Hanse Sail. Jüngst hat sich das 100. Schiff zur Jubiläumsveranstaltung angemeldet - die russische Viermast-Bark "Kruzenshtern", einer der größten noch in Fahrt befindlichen Windjammer der Welt. Bei einem Besuch in Kaliningrad haben Oberbürgermeister Roland Methling und Holger Bellgardt, Leiter des Büros Hanse Sail, die Teilnahme des Schiffes mit dessen Eigner, der Baltic State Academy Kaliningrad, vereinbart.

Weitere großartige Schiffe steuern zur 20. Hanse Sail Kurs Rostock, so das Vollschiff "Dar Mlodziezy" und die russische Viermast-Bark "Sedov". Den weitesten Weg - aus dem Schwarzen Meer - wird wohl die "Kaliakra" (Bulgarien) zurückzulegen haben. Treue Begleiter seit der ersten Hanse Sail im Jahr 1991 sind die Schonerbrigg "Greif" und der Dampfeisbrecher "Stettin".
Quelle: LPR





Schraube der Gorch Fock I
  Großbild klick!
Gorch Fock I: 500 Kilo schwere Schiffsschraube gestohlen
(11.11.09) Ganoven haben von einem Grundstück in Laatzen bei Hannover eine 500 Kilogramm schwere Schiffsschraube gestohlen. Nach Aussagen des 69 Jahre alten Eigentümers sollte die Schraube gespendet und an dem Museumsschiff «Gorch Fock 1» angebracht werden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Diebe hätten am Samstag oder Sonntag zugeschlagen.
Am Sonntagabend, gegen 21:00 Uhr, hatte der 69-jährige Besitzer das Fehlen der an einer Mauer entlang der Garagenzufahrt angelehnten Schiffschraube festgestellt und die Polizei verständigt. Seinen Angaben zufolge sollte die 500 Kilogramm schwere Schraube – sie hat einen Durchmesser von etwa 1,25 Meter – gespendet und an dem Museumsschiff Gorch Fock 1 angebracht werden.
Schiffsschrauben bestehen i.A. aus Bronze, das ist eine Legierung aus 90 Prozent Kupfer und 10 Prozent Zinn. Der aktuelle Tagespreis für Bronze liegt bei 2,30 € pro Kilogramm. Das bedeutet, dass der reine Materialwert der Schraube bei 1150 € liegt. Alledings dürfte es für die Diebe schwierig werden, ihre gewichtige Beute zu verkaufen.
Quelle: Peter O. Walter



Keine grünen Segel mehr?   Großbild klick!
'Alex II' ohne grüne Segel?
(10.11.09) Der Verkauf der 'Alexander von Humboldt' ist beschlossene Sache: Unabhängig davon ist aber der Bau einer neuen „Alexander von Humboldt II“. Für rund 15 Millionen € soll der neue Traditionssegler auf einer deutschen Werft entstehen. Damit wird nach mehr als 50 Jahren erstmals wieder ein großer Windjammer in Deutschland gebaut. Zuletzt entstand die „Gorch Fock“ 1957/58 bei Blohm & Voss in Hamburg.
Anders als jedoch die alte „Alexander von Humboldt“ soll der Neubau weder einen grünen Rumpf noch grüne Segel bekommen: Die „Alexander von Humboldt II“ erhält die Farbe, die Generationen von deutschen Segelschiffen, zuletzt die berühmten P-Liner der Reederei Laeisz trugen: schwarzer Rumpf, weißer Wasserpass, weiße Aufbauten, rotes Unterwasserschiff und weiße Segel. Trotzdem wird die Brauerei Beck & Co als Sponsor des neuen Schiffes an Bord bleiben. Bei ALex II ist der Inbevkonzern mit einer sechsstelligen Summe dabei.
Was jedoch unverändert bleibt, ist der Zweck, für den die „Alexander von Humboldt II“ gebaut wird: Nämlich interessierten Menschen, vorzugsweise Jugendlichen, unter fachkundiger Anleitung das Hochseesegeln im Rahmen traditioneller Seemannschaft zu ermöglichen. Neben dem seemännischen Brauchtum und der sportlichen Herausforderung steht dabei vor allem die Teamfähigkeit und soziale Kompetenz im Vordergrund.
Quelle: Peter O. Walter



Neues Achterdeck für 'Gorch Fock (I)'
(03.11.09) Auch im Winter wird Aauf der „Gorch Fock“ (I) wird tüchtig gearbeiitet. Derzeit finden Arbeiten auf dem Achterdeck statt.
Die Mitarbeiter der Volkswerft sind seit ein paar Tagen dabei, das Achterdeck zu erneuern. Wulf Marquard, Vorsitzender des Eignervereins Tallship Friends: „Das gesamte Deck ist nicht mehr dicht. Durch die Decksplanken dringt Wasser. Das fördert natürlich die Korrosion der Stahlplatten darunter.“
Dass im Moment nur das Achter- bzw. das so genannte Hüttendeck saniert werden könne, hänge mit dem Geld zusammen. Der Vorsitzende des Eignervereins Tallship Friends rechnet mit etwa 50 000 Euro Kosten.

Derweil arbeiiten drei Schiffbauer mit Trennjäger und Brenner im hinteren Teil des Traditionsseglers und entfernen die alten Platten.
Darunter liegt die Kapitänskajüte. Sie ist völlig leergeräumt. Auch sie soll — ebenso wie der Beratungsraum daneben — bald in neuem Glanz erstrahlen. „Aber erst, wenn das Achterdeck fertig ist“, sagt Nicole Merten, Betriebsleiterin an Bord.

Wie geschleckt sieht es bereits im Maschinenraum der Bark aus. Seit dem Werftaufenthalt vor einem Jahr, als große Teile der Außenhaut, der „Gorch Fock“ ausgewechselt wurden, haben dort vor allem freiwillige Helfer geräumt, geputzt und gemalert. Wulf Marquard träumt bereits von einem funktionstüchtigen Antrieb. Doch bis es soweit ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen, braucht der Verein vor allem Geld.

Deshalb bleibt das Schiff auch während der jetzigen Bauarbeiten geöffnet und kann so besichtigt werden, da können Besucher sich den vor 76 Jahren in Dienst gestellte Dreimastbark anschauen. Dabei hätte sich Marquard in diesem Jahr durchaus einige mehr Gäste an Bord gewünscht. Die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr seien um zehn Prozent zurück gegangen.

Immer größerer Beliebtheit erfreuten sich allerdings die Hochzeiten auf dem Traditionssegler. Marquard: „Schön, dass das Standesamt dafür ein Familienstammbuch mit dem Motiv des Schiffes zur Verfügung stellt“.
Quelle: JPW



'Alex' soll verkauft werden   Großbild klick!
«Alexander von Humboldt» wird verkauft
(27.10.09) Die «Alexander von Humboldt» - der aus der Bierwerbung bekannte Dreimaster mit den grünen Segeln - soll durch einen Neubau ersetzt und wird von der Stiftung verkauft. Neue Schiffe segelt kostengünstiger, weil wesentlich weniger Reparaturen anfallen, so am Dienstag ein Sprecher der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST). Die Sicherheit der 1906 gebauten Bark als Jugend- und Ausbildungsschiff kostet die DSST jedes Jahr rund 400 000 Euro - «mit zunehmender Tendenz.» Die Zustimmung des Aufsichtsrates soll noch in diesem Jahr eingeholt werden. Bislang steht nicht fest, auf welcher Werft die «Alex II» gebaut werden soll.
Quelle: DPL



Bremerhavener Sail: Vorbereitung nach Plan
(14.10.09) Mit 200 Schiffen zur Sail im kommenden Jahr rechnet die Tourismusförderung in Bremerhaven. Drei Viertel davon haben schon fest zugesagt. Als Flaggschiff wird die "Gorch Fock" (Bild)an der Seebäderkaje festmachen. Insgesamt werden Schiffe aus 16 Nationen in Bremerhaven zu sehen sein. Für das Organisationsteam läuft bisher alles nach Plan. Allerdings wird bei den Schiffen noch nach einem Exoten gesucht. Start der Sail ist am 25. August 2010.
Quelle: RBO



Zum Großbild klicken! Dreimastschoner "Fridtjof Nansen" überwintert in Harburg
(09.10.09) Die "Fridtjof Nansen" wird im Binnenhafen von Harburg überwintern - allerdings wird der Großsegler Harburg voraussichtlich am Montag, 12. Oktober zu Überholungsarbeiten wieder verlassen. Im November kehrt er aber in den Binnenhafen zurück.

Die 'Fridtjof Nansen' ist ein 1919 erbauter Frachtmotorsegler. 1991 wurde das Schiff in Wolgast restauriert und zum Dreimasttoppsegelschoner umgebaut. Er ist eines der ältesten hochseetauglichen Schiffe dieser Größe, das noch unter deutscher Flagge fährt. Die 'Nansen' bietet auf großer Fahrt 30, bei Tagesfahrten 50 Mitseglern Platz. Millionen Menschen kennen den Schoner "Fridtjof Nansen" unter dem Namen "Bremen" aus dem Fernsehen aus der Geschichts-Dokumentation "Windstärke 8" über deutsche Auswanderer nach Amerika. Darin spielen 16 Zeitreisende Ende 2004 eine Atlantiküberfahrt nach New York unter den Bedingungen des Jahres 1855.

Der Verein Traditionssegler Fridtjof Nansen in Hamburg betreibt das Schiff betreibt heute. Er organisiert Törns mit Jugendlichen. Kapitän Hanns Temme hatte diese Idee. Er hatte den Segler 1982 übernommen und in der Küstenfahrt eingesetzt. Die "Fridtjof Nansen" lief 1919 er in Kalundborg in Dänemark als 27 Meter langer Gaffelschoner "Edith" vom Stapel. 1952 wurde er auf 43,33 Meter verlängert. 1991 bauten ihn Arbeiter in der Peene Werft zum Dreimastschoner um.
Quelle: tsu



'Schulschiff Deutschland': Gallionsfigur wird restauriert
(07.09.09) “Schulschiff Deutschland” ist das einzige erhalten gebliebene Vollschiff der deutschen Schifffahrtsgeschichte. Außerdem das einzig erhaltene reine Segelschulschiff der Handelsschifffahrt, das also ausschließlich für Ausbildungszwecke gebaut wurde.
“Schulschiff Deutschland” ist zudem der letzte Rahsegler, der auf dem Helgen der im Segelschiffbau weltberühmten Werft von Joh. C. Tecklenborg in Geestemünde, dem heutigen Bremerhaven, entstand. Die Konstruktion des Schiffes stammt von Georg W. Claussen, dem international renommiertesten Schiffbauer seiner Zeit. Der Großsegler startete in der Zeit von 1927 bis 1939 zu 12 Überseereisen. 17 Ausbildungsreisen wurden zwischen der Indienststellung und dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Nord- und Ostsee unternommen.
Die Bugverzierung / Galionsfigur des 1927 gebauten 86,20 Meter langen Segelschiffes, mit Heimathafen Oldenburg, bedarf einer umfassenden Restaurierung und teilweisen Erneuerung.
Der Deutsche Schulschiff - Verein beauftragte die renomierte Firma Hartmann Designs die Arbeiten zu übernehmen. Hartmann Designs hat seit 1994 ihrer Werkstatt auf der Weserinsel Galionsfiguren angefertigt und restauriert. Das Schulschiff Deutschland ist das 25. Schiff in einer Reihe von bekannten Windjammern und Yachten, die ihre Bugzier Hartmann Designs erhalten haben. Ebenfalls zur Zeit in Arbeit, die Galionsfigur für das Russische Segelschiff „Mir“, Heimathafen St. Petersburg.
In der 36. Kalenderwoche beginnen die Arbeiten an der ca. 3 Meter Lange aus Teakholz geschnitzte Bugverzierung in unserer Werkstatt auf der Weserinsel Harriersand.
Hier werden die zum Teil stark verrotteten Holzpartien entfernt, neu geschnitzt und die Gesamtkonstruktion des Ornaments für die anschließende Neubefestigung stabilisiert.
Die umfangreichen Arbeiten werden ca. 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen, bevor die Bugverzierung zurück an das Segelschiff kommt.
Quelle: Claus Hartmann



Rostocker Hanse Sail: 217 Schiffe am Start
(15.07.09) Für Fahrens- und «Seh»leuten aus aller Weltwird Rostock wird Anfang August wieder der Nabel der Welt sein. Für die 19. Hanse Sail haben nach Angaben der Veranstalter bislang 217 Schiffe zugesagt. Darunter sind mit der russischen «Mir» der schnellste Windjammer der Welt und auch das Segelschulschiff der Bundesmarine, die «Gorch Fock». Mit einem großen Angebot von Events wolle die Sail ihren Platz unter den weltweit größten Traditionsseglertreffen festigen. «Wir sind durchaus Weltklasse», sagte der Leiter des Hanse Sail-Büros, Holger Bellgardt, am Dienstag in Schwerin. Er rechnet mit einer Million Besuchern.
Quelle: MV



"Kruzenshtern" verlor Vormast
(27.6.09) Der Viermaster "Kruzenshtern" lief am Morgen des 22.6. mit gebrochenem Vormast nach Charleston Harbor ein. Auf halbem Weg von Bermuda nach Charleston war er in einen schweren Gewittersturm geraten, wobei Top vom Vormast des 376 Fuß langen Schiffes brach und dann der Mast samt Rigg herunterkam. Niemand kam zu Schaden, doch die Teilnahme an der dritten Etappe des Tall Ships Atlantic Challenge, einer Transatlantik-Regatta, die in Vigo gestartet war, musste abgebrochen werden. Zwei Tage vor dem 80. Geburtstag des Schiffes machte es erheblich lädiert am Union Pier Passenger Terminal fest. Am Südende des Kais sollte ein 175-Tonnen-Kran die Trümmer des Mastes vom Deck räumen. Wenn die Reparatur planmäßig vonstatten geht, war die Hoffnung, ab dem 25.6. am Hafenfest teilnehmen zu können, an dem 18 Großsegler in Charleston erwartet wurden. Quelle: Tim Schwabedissen



Instandsetzung - Uhrmacher entwickelt Nobel-Chronometer für «Gorch Fock I»
(23.06.09) Mit der Entwicklung einer Nobeluhr unterstützt ein Feinuhrenhersteller aus Sachsen-Anhalt die Instandsetzung des deutschen Traditionsseglers «Gorch Fock I». Eine erste Spende in Höhe von 10 000 Euro sei am Montag in Stralsund von der Traditionsfirma Dornblüth aus Kalbe an den Verein Tall-Ship Friends übergeben worden, sagte Vereinschef Wulf Marquard. Mit dem Geld könne das marode Achterdeck des 82 Meter langen Windjammers erneuert werden.

Die Spende stamme aus dem Verkauf der ersten, in limitierter Auflage gefertigten Armbanduhren, sagte Uhrmachermeister Dirk Dornblüth. Der Unternehmer hatte bereits vor zwei Jahren die originalen Schiffschronometer der 1933 gebauten Bark repariert. Damals sei die Idee entstanden, durch den Verkauf einer in Handarbeit gefertigten Armbanduhr einen eigenen Beitrag dafür zu leisten, dass die «Gorch Fock I» eines Tages wieder die Segel hissen könne, sagte Dornblüth. Inzwischen seien die ersten der jeweils rund 15 000 Euro teuren Luxusuhren mit dem Gorch-Fock-Logo an Kunden in Deutschland, den USA, Singapur und in den Niederlanden verkauft worden.

Die «Gorch Fock I», Vorgänger des heutigen Marine-Ausbildungsschiffs «Gorch Fock», war vor sechs Jahren in marodem Zustand nach Stralsund geschleppt worden. Im vergangenen Jahr wurde der Rumpf des Großseglers in der Volkswerft Stralsund mit Spenden und Sponsorengeldern in Höhe von 370 000 Euro instand gesetzt. Um das Schiff wieder flott zu bekommen, fehlen derzeit noch rund 1,5 Millionen Euro, vor allem für die Reparatur von Elektroanlagen, Hauptantrieb und Wasserversorgung. Ziel des Fördervereins ist es, den Windjammer in fünf Jahren wieder zu Gästetörns in der südlichen Ostsee einzusetzen.
Quelle: tallshipfriends.de



'Seute Deern II' wird Siebzig
28.05.09: Sie segelte als Forschungsschiff vor Grönland und im Südpazifik, wurde für Seefahrtsschüler und Offiziersanwärter zum Schulschiff und war als Frachtsegler unterwegs. Zu ihrem 70. Geburtstag hat die historische Gaffel-Ketsch 'Seute Deern' eine neue Maschine bekommen. Der Zweimaster ist am 23. Mai als Letzte der Flotte des Vereins Clipper DJS e.V. in die Saison gestartet.

Für Überraschungen hat „Seute Deern“ schon öfter gesorgt – aber bisher nie so knapp vor dem Saisonstart. Diesmal fiel der alten Dame ein, dass sie kurz vor Ende der Winterarbeit im Februar noch für viel Arbeit und Aufregung sorgen wollte. Bei der Kontrolle der Hauptmaschine, wie sie jedes Jahr durchgeführt wird, zeigten die Kolben des Drei-Zylinder Alpha-Diesels einen „Hauch zu viel Spielraum“. Aus Sicherheitsgründen beschloss der Verein Clipper Deutsches Jugendwerk zur See (DJS) e.V., die etwa 50 Jahre alte Maschine auszutauschen.

Damit begann ein Rennen gegen die Zeit, denn spätestens Juni sollte sich die „Seute Deern“ in Richtung Osten bewegen, um an den „Tall Ships´ Races“ teilzunehmen. Für die Regatta, in der Großsegler, Traditionsschiffe und Yachten über zwei Etappen gegeneinander segeln, wird die Maschine nicht benötigt, aber um für alle Eventualitäten und den Notfall gerüstet zu sein. Schließlich ist die „süße Deern“ mittlerweile stolze 70 Jahre alt, geht aber längst noch nicht auf schmalen Spanten.

Mit einer neuen Volvo Penta – Hauptmaschine sind die Zeiten des „Dahin-Tuckerns“ vorbei. Eingefleischte Freunde der „Seuten Deern“ nannten das alte Geräusch unter Motorfahrt „kartoffeln“. Der Sound hörte sich an, als würde man das Wort „Kar-toffel“ auf der letzten Silbe betonen – immer und immer wieder. An seine Stelle ist das leise Wummern des Schnellläufers getreten, der mit gedrosselten 300 PS für Vortrieb sorgt. Vorbei ist auch das „Anblasen“ beim Starten des vorgeglühten Dieselmotors mit Pressluft, das erst mit einiger Übung der „Chiefs“ auf Anhieb funktionierte. Nicht einmal die Handräder aus Messing, um den Verstellpropeller von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt umzustellen konnten bleiben oder das kleine Einstellrad für die Drehzahl. Ihre Bedienung erforderte Fingerspitzengefühl und gleichzeitig eine gewisse Kraft. Doch wenn kein einziges Ersatzteil mehr zu bekommen ist für die beinahe antiken Stücke, muss auch der traditionellste Maschinist auf moderne Alternativen ausweichen.

Auch wenn es heißt „Leinen los Richtung Sankt Petersburg“ zur Oldtimer-Regatta, werden noch helfende Hände an Bord gesucht. Da die Crew mindestens zur Hälfte aus jungen Leuten zwischen 15 und 25 Jahren bestehen muss, wünscht sich Clipper noch viele junge Mitsegler. Die Schiffsführung aus erfahrenen Seeleuten, Maschinisten und Köchen bringen Neulingen auf einem Segelschiff bei, was für sicheres Segeln mit Regatta-Spannung nötig ist, Vorerfahrung ist nicht nötig.

Komm an Bord! Nur mit Seesack und Taschengeld, denn in 13 Tagen ab 546 € ist Verpflegung, Hafengeld und Brennstoff enthalten. Beim Verein Sail Training Association Germany (STAG) können Jugendliche unter 25 Jahren darüber hinaus eine Förderung für die Regatta-Törns beantragen.
Quelle: SM



Alexander von Humboldt: Windjammer-Neubau auf gutem Kurs
(19.01.09) Das Neubauprojekt des Windjammers "Alexander von Humboldt II" schreitet voran. Die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST), Eigner des wegen seiner charakteristischen grünen Segel bekannten Großseglers "Alexander von Humboldt" teilte auf der "Boot" Messe in Düsseldorf mit, dass das ehrgeizige Vorhaben auf gutem Kurs liege. Damit würde nach mehr als 50 Jahren erstmals wieder ein großer Windjammer in Deutschland erbaut werden. Zuletzt war die "Gorch Fock" 1957/ 58 erbaut worden.

Mitte Dezember erfolgte die Kiellegung des neuen Segelschiffes in Bremen. Damit sei, so Reimer Peters, Mitglied des Projektleitungsteams der DSST, ein wichtiger, wenn auch symbolischer Akt auf dem Weg zum neuen Jugendsegler vollzogen worden. "Es gibt noch keinen Bauauftrag an eine Werft, denn die Finanzierung ist noch nicht hundertprozentig abgesichert", teilte Peters mit. "Der Grund für die Kiellegung ist ein juristischer: Am 1. Januar 2009 sind neue Sicherheits-bestimmungen für Passagierschiffe in Kraft getreten. Nur Schiffe, die spätestens bis zum Jahresende 2008 auf Kiel gelegt wurden, konnten ihren Status beibehalten und entsprechend klassifiziert werden." Die neue Alexander von Humboldt II, die modernsten Sicherheitsrichtlinien entspreche, sei zwar kein Passagierdampfer, werde aber als solcher von der International Maritime Organization (IMO) angesehen.

Die Baukosten der "Alexander von Humboldt II" werden mit 15 Millionen Euro veranschlagt. Knapp die Hälfte - mindestens 7 Millionen Euro - will die DSST als Eigenkapital beisteuern. Das Ziel ist dank der Hilfe von Spendern und Sponsoren bereits in greifbare Nähe gerückt. "Wenn alle ihre Zusagen einhalten, kommen wir zurzeit auf ein Eigenkapital in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro", teilte Peters mit. "Aber weitere Sponsoren und Spender für Kapital oder Sachmittel sind noch herzlich willkommen."
Die Stiftung will an ihrem Ziel, das neue Schiff, das ausdrücklich auf einer deutschen Werft gebaut werden soll, Mitte des Jahres 2009 in Auftrag zu geben, festhalten.

2011 soll der Neubau dann in Dienst gestellt werden. Er wurde nötig, weil der Betrieb der 103 Jahre alten "Alexander von Humboldt" aufgrund der immer aufwendigeren und umfangreicheren Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten zunehmend unrentabler wird. "Bis 2013 wird unsere gute "Alex" weiterhin als Segler für die Jugend über die Weltmeere fahren können. Dann geht sie in Rente und die Jugendarbeit wird an Bord ihrer Nachfolgerin fortgesetzt", so Peters abschliessend.
Quelle: dpe




Verjüngungskur für die "Gorch Fock I"
(15.10.08) "Großer Schritt in Richtung drittes Seglerleben": Die "Gorch Fock I" wird in Stralsund repariert. Der historische Dreimaster "Gorch Fock I" unterzieht sich einer Verjüngungskur. In der Stralsunder Volkswerft soll bis Mitte Dezember der Unterwasserteil des Schiffs komplett erneuert werden, wie der Vorsitzende des Eigner-Vereins "Tall-Ship Friends", Wulf Marquard, sagte. Die Eigner hoffen, dass das Schiff eines Tages wieder in See stechen kann. "Das ist ein großer Schritt in Richtung drittes Seglerleben", sagte Marquard. Am Mittwoch zogen zwei Schlepper den 1933 gebauten Großsegler in das Dock der Volkswerft. Die Arbeiten haben den Angaben zufolge ein Volumen von mehr als 250.000 Euro.
Das Segelschulschiff "Gorch Fock I" war 1945 vor Stralsund versenkt worden und ging danach als Reparationsleistung an die Sowjetunion. Nach dem Ende der Sowjetunion fuhr der Dreimaster von 1992 an unter ukrainischer Flagge. 2003 kaufte der Verein "Tall-Ship Friends" das mittlerweile marode Schiff und ließ es nach Stralsund schleppen. Dort liegt es seither an der Pier neben dem Ozeaneum.
Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro sind nötig, damit das Schiff wieder in See stechen kann.Sachspenden ermöglichten nun die Reparatur des stark sanierungsbedürftigen Unterwasserschiffs. Nach Angaben des Vereins sponserte die Salzgitter AG 200 Quadratmeter Schiffbaustahlplatten, mit denen der marode Teil des Unterwasserschiffs ausgetauscht werden kann. Zudem soll ein Bugstrahlruder, ebenfalls eine Sachspende, eingebaut und das Schwimmfähigkeitszeugnis durch den Germanischen Lloyd erneuert werden.
Bevor das Schiff aber wieder zu Tagestörns aufbrechen kann, sind den Angaben zufolge noch Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro erforderlich. So müssten neben den Antriebs- auch die Pumpen- und Sicherheitssysteme vollständig erneuert werden. "Es ist eine Frage des Geldes, wann das Schiff wieder fahren kann", sagte Marquard. Nach dem Abschluss der Arbeiten auf der Volkswerft soll das Schiff wieder an seinen Liegeplatz gebracht werden. Als nächsten Schritt plant der Eigner-Verein die Erneuerung des Schiffsdecks.
Quelle: Tall-Ship Friends

Wiedersehen mit der "Kruzenshtern"
31.07.08: Rostock/MVregio In der Weltrangliste der Großsegler liegt das Schiff auf Platz 2: Die "Kruzenshtern" aus Russland ist mit 114,50 Metern Länge nach der "Sedov" der zweitgrößte noch fahrende Windjammer mit einer langen Geschichte.
Die Viermast-Bark ist auch bei der 18. Hanse Sail vom 7. bis 10. August 2008 in allen Abmessungen der größte Gast unter Segeln. Allein der Großmast ist 54 Meter hoch und würde damit die meisten Kirchtürme der Kleinstädte Mecklenburg-Vorpommerns weit überragen.
Das heutige Ausbildungsschiff für angehende Offiziere der russischen Handelsschifffahrt lief als "Padua" für die Hamburger Reederei F. Laeisz 1926 auf der Tecklenburg-Werft in Wesermünde vom Stapel. Als schneller Frachtsegler war die "Padua" mit Salpeter aus Chile und Weizen aus Australien viele Jahre weltweit unterwegs. Berühmt wurde das Schiff aber durch Hans Albers in dem Film "Große Freiheit Nr. 7".
In Rostock war die "Kruzenshtern" bisher zu 13 Besuchen, nicht nur während der Hanse Sail. Beim kommenden Windjammertreffen wird der in Kaliningrad beheimatete Großsegler zu fünf Ausfahrten die Leinen los werfen. Mehrere Unternehmen unseres Bundeslandes haben das Schiff, das 1992 bei der Columbus-Regatta nach New York siegte und seinen bisherigen Geschwindigkeitsrekord mit 19 Knoten aufstellte, gechartert, um mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern die Hanse Sail in traditioneller Seefahrt unter Segeln zu genießen. Sollte der Zufall den dänischen Schoner "Aron" an die Seite der "Kruzenshtern" führen, so wäre das eine Begegnung wie in der Geschichte "Gulliver im Zwergenland". Die dänischen Gäste segeln mit gerade mal zehn Quadratmetern "Tuch", während der gewaltige Oldtimer seine 34 Segel mit insgesamt 3400 Quadratmetern setzen kann.
Quelle:

Sea Cloud II kommt nach Hamburg und Sylt
(10.05.08) Erstmals nach drei Jahren geht die legendäre Segelyacht Sea Cloud II am 30. Mai in Hamburg vor Anker. Die Drei-Mast-Bark fährt am frühen Morgen Elbe aufwärts und macht gegen 8 Uhr an der Überseebrücke fest. Hier liegt der Großsegler tagsüber vor Anker. Für Medienvertreter findet am 30. Mai um 13 Uhr ein Besichtigungstermin statt (nur mit Vorab-Akkreditierung). Auch für individuelle Besucher werden gegen Voranmeldung Termine angeboten (siehe unten), wobei die Plätze aufgrund der Größe des Schiffes (117 Meter Länge) begrenzt sind. Auch vom Hafen aus ist das Schiff für alle Segelenthusiasten gut sichtbar. Von Hamburg aus geht es am Abend des 30. Mai weiter nach Sylt, wo die Sea Cloud II zwischen 31. Mai und 1. Juni in List vor Anker liegt. Von dort aus geht es zurück nach Hamburg. Am 2. Juni startet die Sea Cloud II auf eine große Ostseereise, die am 3. Juni erneut über List auf Sylt führt. Eine Reise im August führt die Sea Cloud II am 8. August ein weiteres Mal nach Hamburg.
Quelle: PR Team Andreas Kling/Mareike Guhr

"Cutty Sark"-Wiederherstellung kommt voran
(25.4.08) Die Reparatur der "Cutty Sark" in Greenwich, die vor fast einem Jahr von einem Großfeuer verwüstet wurde, erreichte einen Meilenstein. Ein sieben Tonnen schweres Eisensektion des Hecks wurde jetzt vorsichtig von einem Kran vom Rest des Schiffes entfernt. Neben der Rekonstruktion des Schiffes soll der Dreimaster auch für den erwarteten Touristenansturm zu den Olympischen Spielen 2012 vorbereitet werden. Die Ursache des Feuers ist immer noch ungeklärt, die Polizei will im Sommer einen Report veröffentlichen. Das Restaurationsprojekt kostet 35 Millionen Pfund.
Quelle: Tim Schwabedissen

Clipper „Stad Amsterdam“ kommt zur 18. Hanse Sail
(08.04.08) Der Clipper "Stad Amsterdam", ganzer Stolz der Flotte niederländischer historischer Schiffe, kommt erstmals zur Hanse Sail Rostock vom 7. bis 10. August 2008. Das Schiff erweist sich als absoluter Publikumsmagnet seit seiner Einführung bei der Sail Amsterdam im Jahr 2000.
Der Clipper ist ein Nachbau seiner traditionsreichen Vorgänger des 19. Jahrhunderts, ausgestattet mit dem Komfort des 21. Jahrhunderts.
Vieles an dem neuen Windjammer erinnert an längst vergangene Seefahrerzeiten, als mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts Schnellsegler für den Warentransport von und nach Nordamerika, Indonesien oder Australien eingesetzt wurden. Durch die Eröffnung des Suezkanals 1869 verkürzte sich der Weg nach Asien für die Dampfschiffe erheblich. Die Schnellsegler konnten den Kanal nicht nutzen und verloren ihren Vorteil der geringeren Fahrzeiten gegenüber ihren stählernen Konkurrenten. Dies bedeutete um 1940 ihr Ende in der Handelsschifffahrt.
Im Auftrag der Stadt Amsterdam und der Handelsgesellschaft Randstad wurde von 1997 bis 2000 mit dem Clipper "Stad Amsterdam" wieder ein Schiff vom Typ der schnellsten Hochseesegler der Welt gebaut. Mit seinem schlanken, schwarzen Stahlrumpf und den weißen Segeln lädt das Dreimast-Vollschiff mit seiner 30 Mann starken Crew Besucher auf der ganzen Welt zu Kreuzfahrten oder Tagestouren ein und nimmt an zahlreichen Regatten und maritimen Großveranstaltungen teil.
Quelle: Tall-Ship Friends

"Roald Amundsen" mit Garderobenschaden
(14.3.08) Nach einem Sturm mit Orkanböen lief die Eckernförder Brigg "Roald Amundsen" vor einigen Tagen mit völlig zerfetzten Segeln in den Hafen von Cobh ein. Auf der Rückreise von seinem Winterrevier auf den Kanaren erwischte den Traditionssegler sein bislang wohl schwerster Sturm. In der irischen See peitschten Böen von teilweise zwölf Windstärken den Windjammer durch die Wellen. "Gründlicher Garderobenschaden, sonst nichts. Der Rest Bagatellen", lautete der erste Kommentar des Vorstandes vom Betreiberverein LLaS (LebenLernen auf Segelschiffen). Insgesamt waren 850 Quadratmeter Tuch völlig zerrissen. Die Mitglieder an Land gratulierten der Bord-Crew zu ihrer Leistung in anspruchsvoller Situation. Mit provisorischen Ersatzsegeln kehrt die "Roald" jetzt nach Eckernförde zurück, wo sie am 10. April erwartet wird. Kleinere Reparaturen werden unterwegs ausgeführt. Die zerfetzten Segel aber, die nicht mehr reparabel sind, werden ein großes Loch in die Kasse des gemeinnützigen Betreibervereins reißen. LLaS- rechnet derzeit mit 40000 Euro. Die "Roald Amundsen" ist das Flaggschiff der Eckernförder Traditionsseglerflotte. Die Brigg lief 1952 als Fischerei-Logger vom Stapel und wurde 1992 als Rahsegler getakelt. Quelle: Tim Schwabedissen

Kniffeliges Schokohasensuchen auf der RICKMER RICKMERS
(18.02.08) Mit Schokolinsen gefüllte Langohrschokohasen sind nicht so leicht zu haben: Dafür müssen die Kinder schon einen Seemannsknoten binden oder wissen, wie die Galionsfigur heißt. Am Ostermontag, 24. März 2008, heisst es zwischen 10 und 14 Uhr auf der RICKMER RICKMERS wieder EINTRITT FREI für alle Kinder bis 12 Jahre. Sie entern das Schiff, suchen vier "Schokohasenausgabestationen", lösen die kleinen, kniffeligen Aufgaben und dürfen dann die Schokohasen kostenlos mit nach Hause nehmen. Solange der Vorrat reicht. Und der reicht bis zu 1896 Schokohasen - denn das Museumsschiff lief in 1896 vom Stapel.
Quelle: Trixi Lange-Hitzbleck, www.rickmer-rickmers.de

Sail Home Sail home to ESYS ...