EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Information für Segler: Navigation: Das Kartenbesteck Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Das Kartenbesteck besteht in der Regel aus Kursdreieck, Anlegedreieck und einem Stechzirkel, wobei als Anlegedreieck in der Praxis häufig ein zweites Kursdreieck verwendet wird. Alternativ kann anstelle der zwei Dreiecke auch ein Parallel-Lineal zum Einsatz kommen. Der Einsatz dieses Zeichengerätes ist insbesondere im angloamerikanischen Raum weit verbreitet. Erforderlich für die Kartennavigation sind ferner ein spitzer Bleistift zur graphischen Übertragung von Informationen in die Seekarte sowie ein Radiergummi für eventuelle Korrekturen oder Löschungen.
Das Kursdreieck ist vergleichbar mit einem Geodreieck. Bei einem Kursdreieck läuft aber die Gradeinteilung von 0° - 180° und 180° - 360° (Geodreieck: 0°-180°/180°-0°). Zusammen mit einem Anlegedreieck oder Anlegelineal lassen sich durch Parallelverschiebung Winkel aller Art an jedem Punkt der Karte abtragen oder auslesen.
Bei der Arbeit mit der Seekarte wird ausschlie0lich der Stechzirkel benutzt. Der ist eine besondere Form des Zirkels ohne Bleistiftspitze, sondern ausschließlich mit zwei spitzen Enden. Er wird in der Navigation benutzt, um Distanzen aus der Seekarte abzugreifen. In handwerklichen Berufen findet der Stechzirkel immer dann Verwendung, wenn genaue Maße auf Werkstücke zu übertragen sind. Wichtig ist, dass der Stechzirkel mit einer Hand zu bedienen ist. Oft genug - bei viel Seegang - ist das recht nützlich, wenn man die andere Hand braucht um sich festzuhalten. Weblinks: Navigation in Wikipedia Terrestrische Navigation in Wikipedia Kartenbesteck in wikipedia
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