Louis-Vuitton-Serie: Jochen Schümann siegt vor Auckland
(10.03.10) Das Segelteam All4One mit Skipper Jochen Schümann hat die Louis-Vuitton-Regatta in Neuseeland vor Auckland mit einem Sieg eröffnet. Die deutsch-französische Crew distanzierte das italienische Team Mascalzone Latino um 44 Sekunden.
Die Serie für Profi-Crews der Weltsegelteamvereinigung WSTA wird auf den neuseeländischen America's-Cup-Jachten NZL 84 und NZL 92 ausgetragen. Acht Mannschaften, darunter die zweimaligen America's- Cup-Sieger aus Neuseeland und das britische Team Origin mit dem dreimaligen Laser-Olympiasieger Ben Ainslie, nehmen am Saisonauftakt vor Auckland teil.
Die Louis-Vuitton-Serie wird wie der America's Cup in der Disziplin Matchrace ausgetragen und endet nach der Vorrunde mit den Finalbegegnungen am 20. und 21. März. Die WSTA-Tour wird vom 22. Mai bis 6. Juni vor Sardinien und vom 13. bis 28. November in Dubai fortgesetzt. Quelle: GT
„Santa Barbara Anna“ Großbild klick!
Schoner-Duell eröffnet Rostocker Segelsaison
Eine spannende Regatta bildet den Auftakt des maritimen Hochsommers in Rostock. Auf Initiative des Büro Hanse Sail werden der Rostocker Bramsegelschoner „Santa Barbara Anna“ und die Greifswalder Schonerbrigg „Greif“ am 1. Mai vor Warnemünde Segel setzen und entlang der Scandlines-Fährroute nach Gedser (Dänemark) um die Wette segeln. Der Start erfolgt circa 10.00 Uhr, der Zieldurchgang wird gegen 16.00 Uhr erwartet. Am Sonntag (2. Mai) geht es vom dänischen Fährhafen zurück nach Rostock. „Die beiden Rennen werden einzeln gewertet“, erklärt Holger Bellgardt, Leiter des Hanse Sail Büros. „Durch Addition der zwei Etappen wird zudem ein Gesamtsieger ermittelt, der den von Scandlines gestifteten Pokal erhält. So bleibt es bei diesem ‚Duell der Schnellen’ bis zur letzten Sekunde spannend.“
Beide Schiffe wurden 1951, vor fast 60 Jahren, in Dienst gestellt und können jeweils circa 560 Quadratmeter Segelfläche an den Wind bringen, die „Santa Barbara Anna“ unter Breitfock sogar 660 Quadratmeter. Der Dreimaster, gebaut als Fischerei-Trawler in Lowestoft (England), ist mit 44 Meter Länge über Alles auch drei Meter länger, als das nur über zwei Masten verfügende, in Warnemünde entstandene Segelschulschiff „Greif“. Die Rümpfe der beiden Traditionsschiffe sind gleich lang und breit (ca. 34,00 m / 7,00 m). Ob der dritte Mast der „Santa Barbara Anna“ ein Vorteil ist, das muss sich zeigen. Die „Greif“ gilt als schneller Segler. Bereits mehrfach hat sie die Regatta der Rahsegler während der Hanse Sail gewonnen. Viel hängt sicher von Windrichtung und -stärke und vom Geschick der Besatzungen ab. Regatta-Leiter ist Uwe Jahnke, langjähriger Wettfahrtleiter der Warnemünder Woche und Vize-Präsident des Deutschen Segler Verbandes.
Mitsegler sind an Bord willkommen. Für 89 Euro kann man auf einem der Windjammer für eine Etappe dabei sein. Hin- oder Rückfahrt nach bzw. von Gedser erfolgt mit einer der Scandlines-Fähren. Fährüberfahrt sowie Verpflegung sind im Reisepreis enthalten. Beide Etappen mit Übernachtung an Bord in Gedser kosten 160,00 Euro. Die „Greif“ wird den Kurs bereits am 26./27. sowie 28./29. April absegeln. Quelle: Palstek
Volvo Ocean Race 2011-12 kommt in die Gänge
(23.02.10) Das Volvo Ocean Race 2011-12 wird im Herbst 2011 in Alicante starten, Capstadt wird - wie beim letzten Mal - das erste Etappenziel sein, wie die Organisatoren mitteilten. Die anderen Zwischenstopps werden Ende März bekanntgegeben. Sie hängen u.a. von den Booten, bzw. den Sponsoren ab, denn jedes Schiff will natürlich ein Etappenziel in seiner Heimat haben. Auch der Starttermin wird dann bekannt gemacht. Dazu dürfte es auch wieder eine spannende Online-Regatta geben. Beim letzten Mal hatten über 200.00 Segler weltweit an dieser virtuellen Regatta teilgenommen. Quelle: Peter O. Walter
will start in Alicante, Spain, in the autumn of 2011. Cape Town will be the first stopover. The remaining route will be announced by the end of March 2010.
Schnatter ... Großbild klick!
Eisbeutelregatta feiert gelungene Premiere auf dem Aasee
(31.01.10) Wenn alte Herren in warmen Winterjacken und mit Pudelmütze auf dem Kopf in viel zu kleinen Optis noch dazu im Januar auf dem Aasee unterwegs sind, dann scheint das auf dem ersten Blick nicht ganz normal zu sein. Am vergangenen Samstag (12. Januar) konnten neugierige Spaziergänger aber gleich mehrere von dieser Sorte beobachten. Zum ersten Mal hatte die Hansa-Jugendabteilung zur großen Opti-Eisbeutelregatta eingeladen.
Ausnahmsweise stiegen also mal nicht nur die Kinder in die Optis, sondern auch zahlreiche mutige Erwachsene. Insgesamt 15 Starter wagten sich auf den Aasee. Sogar vom Nachbarverein SCM und aus Warendorf waren Teilnehmer angereist.
Die eifrige Vorbereitung der Jugendabteilung zahlte sich aus: Dank vieler Helfer lief am Samstag auf dem Wasser und an Land alles glatt. Viele Hansa-Mitglieder kamen zum Zugucken, wurden von der Jugend mit Kakao, Glühwein und Waffeln versorgt und feuerten die "Eisbeutel" beim Start um 14 Uhr an.
Als Besonderheit hatte sich die Regattaleitung um Sebastian Imach ausgedacht, dass das Startgeld abhängig vom Gewicht des Steuermanns berechnet wurde. Dafür gab es auch eine gewichtsabhängige Zeitgutschrift für die Gesamtwertung.
Bis auf einen kleinen Regenschauer spielten Wind und Wetter mit, sodass nahezu ideale Segelbedingungen herrschten. In jeder der beiden Wettfahrten war sogar zur Freude mancher Beobachter eine Kenterung zu sehen. Die Mannschaft im Sicherungsboot konnte aber schnell helfen und die Pechvögel aus dem kalten Wasser bergen.
Obwohl klar der Spaß im Vordergrund stand, waren die Rennen auf dem Wasser spannend wie beim Americas-Cup und so mancher Senior entpuppte sich als durchaus ambitionierter Optisegler.
Nach den Wettfahrten trafen sich alle im Clubraum zum üppigen Büffet mit Aufschnitt, Gulaschsuppe und Schweineschinkenbraten sowie Käseplatte und Zitronenpudding als Nachtisch. Vor der Siegerehrung war somit ausreichend Gelegenheit über den erfolgreichen Nachmittag zu fachsimpeln.
Wenn auch keine Ranglistenpunkte vergeben wurden, so gab es doch jede Menge Pokale zu ergattern – und das nicht nur für den Gesamtsieger Werner Böinghoff vom SCM.
Auch für den jüngsten, den ältesten und den schwersten Teilnehmer hatten die Hansa-Jugendlichen die passenden Pokale gebastelt. Zum Gaudi aller wurde der Pokal für die beste Seglerin mangels weiblicher Teilnehmer an den Segler mit den attraktivsten Kurven vergeben - Glückwunsch, Mehdi!
Die Jugendabteilung plant für 2009 eine Wiederholung der erfolgreichen Regatta. Dann hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern und vor allem auch einigen mutigen weiblichen "Eisbeuteln".
Vielen Dank an alle Jugendlichen für die tolle Mitarbeit und Dank auch an den Vorstand, dass er uns diese "Premiere" ermöglicht hat. Quelle: http://www.eiszapfenregatta.de
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Parasailor beim ARC
(24.01.10) Die innovative Erfindungdes Parasailors aus Deutschland, die das Segeln vor dem Wind effektiver und einfacher macht, hat sich durchgesetzt. Mit gutem Grund, wie ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt. Das Vorwindsegel mit dem eingearbeiteten Flügel macht das Spinnakersegeln nicht nur zum Kinderspiel, sondern sorgt auch für Speed. Ob Einrumpfyachten oder Katamarane, die Crews mit dem Parasailor belegten vordere Plätze.
Die ARC ist ein Dauerbrenner und zeigt, wovon die meisten Segler träumen: Vom Abenteuer einer Atlantiküberquerung mit einer Yacht. Mehr als 1.100 Seglern auf 210 Yachten aus 32 Nationen starteten in diesem Jahr zur 2.800 Seemeilen (rund 5.000 Kilometer) entfernten Karibikinsel St. Lucia. Insgesamt haben sich bisher bereits rund 25.000 Segler beteiligt, darunter fast 5.000 aus Deutschland.
Rallye-Gründer Jimmy Cornell, ein britischer Journalist, Segler und Buchautor, wollte 1986 mit seiner Idee einer Flottillenfahrt die lange Atlantikpassage für die Crews von Segelyachten sicherer machen. Von Anfang an war die Rallye jedoch eine Regatta, eine Wettfahrt um erste Plätze. Jeder wollte möglichst schnell ankommen, was dem Sicherheitsaspekt der ARC keinen Abbruch tat und tut, denn wenn sich alle Teilnehmer anstrengen schnell zu segeln, bleibt die Flottille auch zusammen, und somit ist in den einsamen Weiten des Atlantiks nahe Hilfe in Notfällen gewährleistet.
Seglercrews, die eine Regatta gewinnen wollen, rüsten ihre Yachten mit allem auf, was sie schneller macht. Dazu gehören auch neue Segel und Segelschnitte. Die Atlantic Rally for Cruisers spiegelt so seit Jahren die Entwicklung der Segeltechnik wider.
Bei der 24. ARC zeigte sich, dass der Parasailor so etwas wie „State of the Art“ ist, wenn es um Kurse vor dem Wind geht. Diese Down-Wind-Kurse sind die Stärke des Spinnakers mit dem Flügel, der dank der Innovation der deutschen Firma ISTEC aus Landsberied bei München den Stressfaktor vom Spinnakersegeln nimmt. Regattasegeln mit dem normalen Spi bedeutet für die Crew in der Regel höchste und ständige Konzentration. Beim Parasailor ist es anders: Durch den eingearbeiteten Flügel, der fast identisch mit einem Kite- oder Gleitschirm ist, stabilisiert sich dieses Vorwindsegel im Gegensatz zu einem normalen Spinnaker in fast allen Situationen selbst. Das geschieht durch den Staudruck im eingearbeiteten Tragflächenprofil des Segels, ohne dass der optimale Vortrieb beeinträchtigt wird.
Kein Wunder, dass sich schon mehr als 30 Crews bei der jüngsten ARC dafür entschieden, gleichermaßen entspannt und schnell wie auf Flügeln über den Atlantik zu segeln. Zumal das Setzen und Bergen des Segels durch einen neu entwickelten Bergeschlauch problemlos ist.
Der 2.800-Meilen-Kurs der ARC führt überwiegend mit den vorherrschenden Passatwinden von achtern über den weiten Atlantik. „Wir haben unseren neuen Parasailor schon an der Küste von Gran Canaria gesetzt und sind mit sehr stabilem Kurs neun bis zehn Knoten gesegelt und haben als Topp-Speed 12,5 Knoten erreicht,“ begeisterte sich der Skipper der Segelyacht „Victory Too“ am Ziel und sprach davon, dass das neue Segel seine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Zehn Knoten sind rund 18 Stundenkilometer und für eine Yacht, die wie fast alle ARC-Boote mehr für das Fahrtensegeln als für Regatten ausgelegt sind, ist das Schnellzugtempo. Quelle: www.parasailor.com
Neuseeländer gewinnen Sydney - Hobart
(29.12.09) Der neuseeländische Racer «Alfa Romeo» hat den Segelklassiker Sydney - Hobart gewonnen. Die Crew um Skipper Neville Crichton benötigte für die 1160 km lange Strecke 2 Tage, 9 Stunden und 2 Minuten.
Die «Alfa Romeo», eine so genannte «Supermaxi»-Jacht, dominierte klar beim Start in Sydney am Samstag mit ihrem überlegenen Geschwindigkeitspotenzial und gab die Führung nicht mehr ab. Fast eineinhalb Stunden dahinter kamen die australischen Titelverteidiger von «Wild Oats XI» als Zweite ins Ziel. Die britische Jacht «ICAP Leopard» belegten Rang drei.
Wegen leichter Winde um die 15 Knoten verfehlte die Sieger-Jacht den vier Jahre alten Streckenrekord klar. Die Bestzeit von «Wild Oats XI» aus dem Jahr 2005 steht bei einem Tag, 18 Stunden und 40 Minuten.
Das Rennen von Sydney nach Hobart, Hauptstadt der australischen Insel Tasmanien, wird seit 1945 ausgetragen und gilt als eine der anspruchsvollsten Hochsee-Regatten der Welt. Quelle: BOI
Corby 49 AUDI CENTRE MELBOURNE Großbild klick!
Warming-Up für Sydney-Hobart: Die Rolex Trophy
(21.12.09) Die Rolex Trophy im australischen Sydney ist der vorweihnachtliche Adrenalinkick für die Rolex Sydney to Hobart-Flotte, und natürlich alle anderen, die nach Weihnachten was anderes (natürlich nichts besseres) zu tun haben, als gen Tasmanien zu segeln. Die Rolex Trophy Rating Series ist offen für IRC, PHS und One Designs, und es duelliert sich schon mal alles, was Rang und Namen hat.
Niklas Zennstroms RAN will nach Fastnet und Middle Sea Race auch die dritte große 600-sm-Regatta ins Logbuch eintragen, und stellt sich der lokalen Konkurrenz. Alan Brierty zeigte mit seiner Reichel/Pugh 63 LIMIT dem Schweden gleich, wo Down Under der Frosch die Locken hat, und mähte RAN vor der Ziellinie des Shark Island Races beim Gennakerduell taktisch nieder. WILD OATS und ALFA ROMEO fehlten natürlich auch nicht und verdunkelten Sydney Harbour mit ihren hauswandgroßen Segeln.
Auch LOKI, das neue Boot von Stephen Ainsworth (seine alte LOKI war an einem italienischen Strand verendet, Lobster One History Channel - Episode 4) und als R/P 62 fast ein Schwesterschiff von LIMIT, musste sich Brierty geschlagen geben, wenn auch nur um einen Punkt in der IRC Gesamtrangliste nach Streichern. Jetzt noch kurz Geschenke auspacken, dann geht es nach Hobart. Quelle: SH
Alinghi-Katamaran auf dem Genfer See Großbild klick!
Niederlage für Alinghi: America's Cup wird vor Valencia ausgesegelt
(16.12.09) Der 33. America's Cup wird im Februar 2010 vor Valencia ausgesegelt: Das entschied der Oberste Gerichtshof in New York - und wies damit den Einspruch des Titelverteidigers Alinghi ab. Das Schweizer Syndikat wollte die Regatta gegen BMW-Oracle in den Vereinigten Arabischen Emiraten austragen.
Die Richter entschieden, das der von den Schweizern gewählte Austragungsort nicht mit den Bestimmungen der Cup-Stiftungsurkunde von 1887 übereinstimmt. Als einzig legale Alternative, der auch die Amerikaner zugestimmt haben, bleibt die spanische Hafenstadt Valencia, die bereits 2007 Schauplatz war.
Mit dieser Entscheidung geht der seit zweieinhalb Jahren währende Gerichtsstreit zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing zu Ende. "Das ist ein großer Schritt vorwärts", sagte Tom Ehman, Sprecher von BMW Oracle Racings Heimatverein Golden Gate Yacht Club. "Die Segelwelt will Sicherheit anstelle von Zweifel und Verzögerung."
Alinghis Schweizer Club Société Nautique de Genève gab die gerichtliche Niederlage zu. Vize-Kommodore Fred Meyer sagte: "Zum ersten Mal in der Geschichte des America's Cup wurde dem Verteidiger das Recht genommen, den Austragungsort zu bestimmen. Die Société Nautique de Genève akzeptiert diese Entscheidung, und Alinghi richtet nun seinen Blick auf die Rennen im Februar in Valencias spanischem Revier."
Die 33. Regatta um den America's Cup zwischen den beiden Cup-Giganten soll laut Gericht vom 8. Februar 2010 an stattfinden. Während die Schweizer um ihren Boss Ernesto Bertarelli mit einem Katamaran starten, wollen die Amerikaner mit einem Trimaran und einem Millionen Euro teurem Hightech-Flügelsegel antreten. Quelle: K.L.H.
Sedov: Kommen zugesagt Großbild klick!
Sail 2010: Bremerhaven erwartet hunderttausende Gäste
(19.11.09) Barken, Briggs, Koggen und Kutter: Zur Sail 2010 werden in Bremerhaven wieder eine große Anzahl berühmter Großsegler erwartet. "Bislang haben 148 Segler, 19 Motor- und 4 Dampfschiffe aus 15 Nationen zugesagt", sagte Heino Tietjen, der Leiter des Organisationsbüros der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) am Mittwoch.
Eindrucksvolle Großsegler werden zur Sail wieder in Bremerhaven festmachen. Neben der "Gorch Fock", der "Alexander von Humboldt" oder der russischen "Sedov" haben auch die "Mir" und die Viermast-Bark "Krusenstern" ihr Kommen angekündigt. Erstmals dabei sind laut mündlicher Zusage der spanische Viermastschoner „Juan Sebastián de Elcano“ und der schwedische Ostindienfahrer „Götheborg“. Die Suche nach Schiffen geht weiter. „Wir würden gerne noch das eine oder andere i-Tüpfelchen haben“, sagt Tietjen. An Land sollen 350 bis 400 Stände und vier große Musikbühnen für Stimmung sorgen. Die Höhe der Gesamtinvestitionen konnte Tietjen nicht nennen. "Um über Gelder zu reden, ist es einfach noch zu früh."
"Wir hoffen noch auf einige weitere Highlights." Wie schon 2005 rechnen die Veranstalter mit bis zu 1,3 Millionen Besuchern auf dem Spektakel vom 25. bis 29. August. "So ist die Organisation angelegt", sagte Tietjen bei der Vorstellung des Programms. Quelle: NWZ
10-Millionen-Mast von Rennyacht gebrochen
(9.11.09) Am Morgen des 3.11. brach der Mast des 90 Fuß langen Trimarans des America's Cup-Herausforderers BMW Oracle Racing bei einer Testfahrt 30 Meilen vor Point Loma nahe San Diego. Das vom Golden Gate Yacht Club in San Francisco unterstützte Team testete die "BMW Oracle Racing" dort seit dem Herbst. Sie lief rund 20 Knoten, als am Morgen der 200 Fuß lange Mast zusammenbrach. Die achtköpfige Crew blieb unversehrt. Das Unglück ereignete sich bei wenig Wind und ruhiger See. Der Karbonfiberglasmast hatte einen Wert von rund 10 Millionen Dollar und das Großsegel mit einer Fläche von der Größe zweier Flügel einer Boeing 747. Das Rigg wurde von einem Begleitboot geborgen. Das Syndikate soll am 8.2. auf die schweizerischen Cup-Verteidiger von Alinghi stoßen. Es verfügt über zwei Ersatzmasten. Quelle: Tim
Schwabedissen
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Prinz Frederik von Dänemark kentert kentert beim Training
(15.10.09) Der dänische Thronfolger hat Schiffbruch erlitten: Beim Training zu einer Regatta ist der segelbegeisterte Kronprinz Frederik vor der australischen Hafenstadt Sydney gekentert und hat damit seinen alten Spitznamen «Froschmann Pingo» unfreiwillig wiederbelebt.
Obwohl die Veranstalter einer «Tasar»-Regatta der World Masters Games vor Sydney die Regatta wegen zu starken Windes und hohen Seegangs abgesagt hatten, ging der dänische Kronprinz Frederik zusammen mit seinem Partner Chris Meehan zum Training in See. Die Quittung für das riskante Unternehmen erhielten die beiden schon kurz nach dem Start. Das Boot des Prinzen kenterte und die Segler landeten im kalten Nass. Passiert ist den beiden Schiffbrüchigen nichts und mit etwas Hilfe konnten die beiden ihr Schiff sogar selbst wieder aufrichten.
Somit kann sich der sportbegeisterte «Froschmann Pingo», wie der Kronprinz seit seiner Zeit bei den Marinetauchern genannt wird, in den nächsten Tagen wieder mit seinen Konkurrenten messen. Seine Gattin, Prinzessin Mary, die der dänische Thronfolger (damals noch als Mary Donaldson) bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney kennenlernte, hütet während seiner sportlichen Aktivitäten die beiden Kinder in Kopenhagen.
Die Tasar ist eine sehr leichte Jolle, die kein Trapez und keinen Spi hat. Quelle: 20min
Jochen Schümann gründet und führt deutsch-französisches Segelteam "ALL4ONE"
(13.10.09) Zusammen mit dem französischen Syndikatschef Stephane Kandler (CEO von K-Challenge und Teilnehmer am 32. America's Cup in Valencia / Spanien) hat der dreifache Olympiasieger und zweifache America's-Cup-Gewinner Jochen Schümann heute in Paris sein deutsch-französisches Segelteam "ALL4ONE" vorgestellt, mit dem er bereits Anfang November bei der Louis-Vuitton-Trophy in Nizza (07. - 22. November) an den Start gehen wird. Neben dem 55jährigen Penzberger, der bei "ALL4ONE" als Sportdirektor und Skipper fungieren wird, gehören die deutschen America's Cup Segler Matti Paschen (Hamburg), Michael Müller (Kiel) sowie Anton Kolb (Bremen) zum Kader des fast ausschliesslich aus Europäern bestehenden Teams. Hierzu Jochen Schümann: "Mit "ALL4ONE" möchten wir zeigen, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit und Freundschaft nicht nur in der Politik und Wirtschaft, sondern auch im Sport funktionieren kann. Deutschland und Frankreich gehören seit jeher zu den Motoren der europäischen Wirtschaft und genau diesen Anspruch haben wir auch für die sportliche Zukunft unseres Teams definiert. Für mich ist "ALL4ONE" ein einzigartiges Projekt, denn wann hat es schon einmal eine solche, nationenübergreifende Allianz in der Geschichte des Leistungssports gegeben?!"
Der Regattakalender des Teams gestaltet sich umfangreich. Für das kommende Jahr ist nicht nur die Teilnahme an den weiteren Regatten der Louis Vuitton Trophy (Neuseeland, Italien, USA und China) geplant, sondern darüber hinaus auch der Start im Audi MedCup, der RC44-Serie und in der World Match Racing Tour. Dementsprechend hochmotiviert zeigt sich auch der Wahl-Valencianer: "Ich bin froh, dass Stephane Kandler unsere Begeisterung und Emotion für den Segelsport teilt. Während meiner AEROSAIL-Zeit hatte ich bereits eine sehr enge Beziehung zu Stephanes Vater, der an dieser Kampagne massgeblich mitbeteiligt war. Wir beide wissen, dass man die Grundlage für eine erfolgreiche Teilnahme an einem möglichen America's Cup nur über harten Wettbewerb legen kann. Wettkampf gilt ja nicht umsonst als das beste Training."
Unterstützung erhält "ALL4ONE" auch aus der deutsch-französischen Yachtclub Szene: Sowohl der Pariser Yachtclub "Cercle de la Voile de Paris" als auch der "Kieler Yacht Club" haben die Patenschaft für diese ambitionierte und nationenübergreifende Allianz übernommen. Beide Yachtclubs verbindet eine historische Parallele: Die Franzosen zeichneten sich 1924 für die Organisation der olympischen Segelregatten verantwortlich, der Kieler Yachtclub übernahm diese Aufgabe bei den Olymischen Spielen 1936 (Berlin) und 1972 (München).
Zum Start des neuen Projektes kann sich "ALL4ONE"-Teamchef Jochen Schümann auch über die Unterstützung seines persönlichen Partners adidas Porsche Design freuen. Hierzu Hermann Deininger (Chief Marketing Officer adidas Sport Style Division): "Jochen Schümann ist einer der besten Segler der Welt und gehört bereits seit mehr als 30 Jahren zur adidas-Familie. Für adidas Porsche Design agiert er seit einiger Zeit als Rat- und Ideengeber und wir freuen uns sehr, ihm auch bei seinem deutsch-französischen Projekt "ALL4ONE" als Partner zur Seite zu stehen und hiermit die Entwicklung unserer adidas Porsche Design Produkte auf dem höchsten Niveau vorantreiben zu können." Quelle: Lars Boecking
Autenrieths segeln beim BMW Sailing Cup
(06.10.09) Den Auftakt zum BMW Sailing Cup Deutschlandfinale 2009 (9.-11. Oktober 2009) am Tegernsee bildet eine Prominentenregatta am Donnerstag, 8. Oktober 2009.
20 Prominente aus Gesellschaft, Sport und Politik werden in fünf Crews mit den Booten J80 des BMW Sailing Cup vor dem Deutschlandfinale am Tegernsee in sogenannten Fleetraces an den Start gehen.
Zusammen mit Willy Bogner, prominentem Mitglied des Yacht-Clubs am Tegernsee, und Fritz Wepper werden Julian und Philipp Autenrieth die Segel an der Seite von weiteren Olympiateilnehmern, Europa- und Weltmeistern hissen. Mit an Bord gehen u.a. Ulrike Schümann, Olympia-Vierte 2008 und mehrfache WM-Medaillengewinnerin im Yngling, Segelwetterexperte Dr. Meeno Schrader und Johannes Polgar, der 2008 im Tornado bei Olympia segelte.
Als Ausrichter des BMW Sailing Cup Deutschlandfinale stiftet BMW zwei Optimisten zur Förderung der Jugendarbeit im Yacht-Club am Tegernsee und im Yacht-Club Bad Wiessee.
Julian und Philipp Autenrieth, die nach ihren Erfolgen im Optimisten und 420er jetzt im 470er Kurs auf die Olympischen Spiele 2012 nehmen freuen sich auf diese Veranstaltung.
„In so einem Umfeld am Tegernsee an den Start gehen zu dürfen, ist für uns eine riesen Sache. Die Förderung der Jugendarbeit mit zwei Optimisten durch diese Regatta können wir ebenfalls nur unterstützen.“, so Julian Autenrieth, Weltmeister im Optimist 2006.
Zuschauer können die Charity-Regatta von der neuen Stegpromenade verfolgen. Die 76 Segelamateure des Deutschlandfinales werden die Regatta der Prominenten ebenfalls mit Spannung verfolgen, um erste Eindrücke vom Segelrevier zu bekommen. Quelle: BMW Sailing
America's-Cup-Teams heben neue Weltserie aus der Taufe
(09.09.09) Nach über zwei Jahren Zwangspause im America's Cup wegen des jurischischen Streits zwischen den Syndikaten Alinghi und BMW Oracle Racing starten die zum Zuschauen verurteilten Teams eine neue Weltserie. Die neue Serie wird auf Cup-Yachten von 2007 ausgetragen. Das gab die neugegründete World Sailing Team Association (WSTA) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Paris bekannt. Die geplante Louis Vuitton World Series soll im November vor Nizza beginnen und 2010 in asiatischen und amerikanischen Häfen fortgesetzt werden.
Neben prominenten Mannschaften wie dem zweimaligen America's-Cup-Sieger Team New Zealand und BMW Oracle Racing sind acht weitere Teams zugelassen. Darunter eine französisch-deutsche Zusammenarbeit: Olympiasieger Jochen Schümann verstärkt das ehemalige Cup-Team K-Challenge als Skipper und Sportdirektor und hat die Teilnahme weiterer deutscher Segler angekündigt.
Jochen Schümann: "Zusammen mit Syndikatschef Stephane Kandler und Matchracer Seb Col wollen wir ein starkes Team aufbauen, frischen Wind und viel Leidenschaft in die Louis Vuitton World Series bringen".
Ein Team unter deutscher Flagge wird nicht am Start sein. Geplant war der Einsatz einer Mannschaft um das Kernteam der deutschen Yacht Container von Udo Schütz, die von Markus Wieser gesteuert wird, sowie die Rückkehr von United Internet. Doch der Konzern hatte sich gegen das Engagement entschieden.
United-Internet-Team-Germany-Manager Michael Scheerensagt dazu: "Das ist schade, ich hätte es gern gemacht, aber die Entscheidung ist aus Unternehmenssicht verständlich. Die neue Weltserie findet hauptsächlich in Asien und USA statt. Mit Nizza gibt es in diesem Jahr im November nur einen europäischen Austragungsort. Das macht für United Internet wenig Sinn." Quelle: ACI
'Greif' gewinnt in der Königsklasse Großbild klick!
Hanse Sail: Rekordverdächtige Besucherzahl
(10.08.09) Mit Großseglern, Segelschulschiffen und einem kunterbunten Unterhaltungsprogramm erfreute die Rostocker Hanse Sail ein Millionenpublikum. Auch bei ihrer 19. Wiederholung bestätigte sie ihren Ruf als größtes maritimes Spektakel in Mecklenburg-Vorpommern. „Die Millionengrenze haben wir wieder geknackt“, sagte Sail-Chef Holger Bellgardt. Mit einer Flaggenparade der teilnehmenden Nationen im Stadthafen ging das viertägige Großereignis gestern Abend zu Ende.
Rund 250 Großsegler, Traditionsschiffe und Segelboote aus zwölf Nationen waren nach Rostock gekommen, darunter die über 100 Meter langen russischen Segelschulschiffe „Sedov“ und „Mir“. Insgesamt hatten über 20 Schiffe mit mehr als 50 Metern Länge festgemacht. Die Liegeplätze waren komplett ausgebucht, meldete das Sailbüro. Teilweise hätten bis zu sechs Segler nebeneinander an einem Liegeplatz gelegen. Sieben Windjammer aus sechs Nationen — das hatten es noch nie gegeben.
Höhepunkte war auch in diesem Jahr die große Geschwaderfahrt, die Regatta der Traditionssegler und die beiden Feuerwerke über Warnemünde und Rostock. In Warnemünde standen Schaulustige knietief im Ostseewasser, um das Auslaufen der Schiffe zu verfolgen, was aber angesichts der hochsommerlichen Temperaturen eher angenehm war. Bei der Regatta am Samstag vor Warnemünde machte in der Königskategorie der Rahsegler die „Greif“ aus Greifswald-Wieck das Rennen, in der kleineren Kategorie gewann der niederländische Gaffelkutter „Stella Maris“. Erstmals gab es auf der Hanse Sail auch eine Yacht-Regatta.
Trotz der Wirtschaftskrise müssen die Veranstalter keine Einbußen hinnehmen. Obwohl Unternehmen ihre Buchungen für die Ausfahrten um 30 Prozent reduziert hatten, stimmten am Ende die Einnahmen. Insgesamt gingen mehr als 25 000 Besucher mit an Bord. Überschattet wurde das maritime Volksfest von einem Todesfall. Feuerwehrleute bargen am Samstagmorgen einen 44 Jahre alten Mann leblos aus dem Stadthafen. Er war gegen Mitternacht ins Wasser gefallen. Quelle: PN
'Mir' beim Tallshiprace 2009 Großbild klick!
Hansesail: Traumwetter für Traumschiffe
(08.08.09) Der Nordosten ist wieder im Segelfieber: Die 19. Hanse Sail, eines der größten maritimen Spektakel in Deutschland, ist am Donnerstag in Rostock eröffnet worden: Unter strahlender Sommersonne und bei einer warmen Brise wurde gestern in Rostock der Startschuss zur 19. Hanse Sail gegeben. Für das ganze Wochenennde werden dort mehr als 230 Traditionssegler und Museumsschiffe sowie Hunderttausende Besucher zum maritimen Großereignis Mecklenburg-Vorpommerns erwartet. Viele der historischen Schiffe hatten bereits im Stadthafen oder in Warnemünde festgemacht, bevor Ministerpräsident Erwin Sellering und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling das Fest am späten Nachmittag mit dem traditionellen Anschlagen der Glocke eröffneten.
Als unumstrittene Stars der Parade gelten der Marine-Schulsegler "Gorch Fock" und die russische "Mir", der zurzeit schnellste Windjammer der Welt. Doch auch Gäste ohne Segelkenntnisse dürften jede Menge Spaß haben: Ein Kultur- und Musikprogramm auf mehreren Bühnen soll die Hansestadt für vier Tage nicht nur in ein Segel-Mekka, sondern auch in ein Amüsierzentrum verwandeln. Sail-Chef Holger Bellgardt rechnet mit über einer Million Besucher - falls Petrus bis zum Abschluss der großen Segel-Party am Sonntagabend mitspielt.
Bei der Zahl der teilnehmenden Schiffe sind die Planziele der Veranstalter bereits mehr als erfüllt. Liegeplätze seien schon knapp, nur im Stadtteil Marienehe gibt es Reserven.
Die Deutsche Marine macht mit einem Open-Ship-Tag auf der "Gorch Fock" heute zwischen 10 und 16 Uhr auf sich aufmerksam. Dann besichtigen Interessenten und vielleicht auch zukünftige Seefahrer das Schulschiff. Am Wochenende ist sie ebenfalls in dem nahen Seegebiet der Ostsee unterwegs. Quelle: NP
Sedov unter vollen Segeln Großbild klick!
Rostock: 'Open Ship' auf der Hanse Sail
(05.08.09) Die Zahl der angemeldeten Schiffe zur Hanse Sail in Rostock ist weiter gestiegen. Inzwischen seien 232 Traditionssegler und Museumsschiffe auf der Teilnehmerliste, sagte gestern der Sprecher der Hanse Sail, Klaus-Dieter Block. Die Liegeplätze für die Schiffe würden langsam knapp, nur im Bereich Marienehe gebe es noch Reserven. Den ganzen Tag über liefen die Schiffe ein, sie wurden mit Salutschüssen begrüßt.
Ab heute heißt es Open Ship. Nachdem gestern Abend die «Gorch Fock» eintraf, wird heute gegen neun Uhr die Viermastbark «Sedov» und gegen 16 Uhr das Vollschiff «Mir» erwartet. Das Schwesterschiff «Dar Mlodziezy» muss noch auf Reede warten, bis der Kreuzliner "Saga Ruby" ausläuft. Gestern Morgen hat bereits die Schonerbrigg "Greif" festgemacht.
Blauer Himmel, geblähte Segel, weiße Gischt am Bug - in diesem Jahr kann Organisator Mandy Schultz die ganze Seefahrerromantik versprechen. Wind und Wetter zur Hanse Sail sollen laut Wetterbericht ideal zum Segeln sein. «Packen Sie lieber noch ein paar Tabletten gegen Seekrankheit ein», rät die 32-jährige Chefin der Buchungszentrale den Freizeitseglern, die auf einem der 250 Schiffe anheuern. Heute beginnt das maritime Spektakel in Rostock, schon jetzt sind gut 15 000 Mitsegler vermittelt worden.
Die Flotte der Großsegler, die im 19. Jahr der Hanse Sail Kurs auf Rostock nimmt, ist besonders imposant. Zu den Flaggschiffen gehören die Schulschiffe «Gorch Fock» der Bundesmarine und «Kaliakra» aus Bulgarien, die beiden weltschnellsten und größten Segler «Mir» und «Sedov» aus Russland. Zu den schönsten Windjammern Europas zählen auch die polnische «Dar Mlodziezy» und das norwegische Vollschiff «Soerlandet», findet Wolfgang Bischoff, Schiffsmakler im Ruhestand, der zur Hanse Sail gemeinsam mit Mandy Schultz Mitsegeltouren vermittelt. «Die meisten Leute wollen einen Törn auf großen, bekannten Schiffen, das ist eigentlich schade. Auf den kleineren ist man dichter am Wasser», sagt der Schifffahrtsexperte.
Gastland des Windjammertreffens ist in diesem Jahr Dänemark. Am Eröffnungstag werden dazu unter anderem ein Dutzend originalgetreu nachgebauter Haikutter von der dänischen an die mecklenburgische Küste um die Wette segeln. Quelle: PN