EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Juni 97
Last update: Tuesday, 1. July 1997 - 19:14:50
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Drei Segler aus tosendem Atlantik gerettet
Wednesday, 11. June 1997 - 06:14:33
HALIFAX. Drei kanadische Hochseesegler sind nach ihrer Kenterung in
schwerstem Sturm von einer Helikopter-Crew des US-Flugzeugträgers "John C.
Stennis" aus dem Atlantik gerettet worden. Die Sailors, die mit ihrer Yacht
zu den Bermudas wollten, waren etwa 180 sm vor der Küste von Natucket
(Massachusetts) in Seenot geraten. Ein Brecher war nachts über ihrem Mast
zusammengeschlagen, sie mußten eine Rettungsinsel besteigen. Doch die
schlug später ebenfalls um. Bis zur Entdeckung durch die Coast-Guard und
dem Eintreffen des Helikopters konnten sie sich nur festklammern. Bei der
Rettungsaktion zwischen haushohen Wellen riskierte die Helikopter-Crew ihr
Leben. Einer der Geretteten, Joe Woodroffe-McLaughlin, sagte nach Einlaufen
des Flugzeugträgers in Halifax, daß sie wegen der Unterkühlung höchstens
noch eine Stunde überlebt hätten. In Halifax wurde die Retter mit Ehrungen
und unzähligen Rundfunk-, Zeitungs- und Fernsehinterviews überhäuft. "Ich
habe während der Aktion nur an mein Training und sonst an nichts gedacht",
sagte Offizier Kevin Baker.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Kenterung auf dem Main: Drei Tote
Tuesday, 10. June 1997 - 06:18:26
HANAU. Drei Männer im Alter von 19, 37 und 21 Jahre sind bei einem
Bootsunfall an der Mainschleuse Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis)
ertrunken. Der vierköpfige Untersuchungstrupp des Wasser- und
Schiffahrtsamtes Aschaffenburg war mit zwei Booten auf Streifenfahrt. Dabei
zog das erste, sieben Meter lange Motorboot das zweite Boot. Aus noch
ungeklärten Gründen kenterten beide Boote und trieben über die Wehrwalze.
Ein 20jähriger wurde verletzt aus dem Wasser geborgen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Sturm über dem Ijsselmeer: Kenterungen, Tote, Vermißte trotz Warnung
Tuesday, 10. June 1997 - 06:18:33
IJMUIDEN. Bei einem der schwersten Stürme seit Jahren über dem Ijsselmeer
sind wahrscheinlich fünf Menschen ums Leben gekommen. Eine junge Frau ging
auf einer Segelyacht über Bord und ertrank. Nach den unzähligen Kenterungen
und mehreren Schiffsuntergängen werden vier Menschen noch vermißt. Nach
Angaben des Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) in Ijmuiden (Ruf:
"Ijmuiden Rescue") waren trotz Sturmwarnung und Aufforderung der
Wasserschutzpolizei, schützende Häfen aufzusuchen, etlicheYachties und
Surfer von dem urplötzlich aufkommenden Sturm überrascht worden. Nach
Schätzungen sind rund 100 bis 200 Segler und Surfer in Schwierigkeiten
gekommen. Die Besatzungen der rund ums Ijsselmeer stationierten
Seenotkreuzer der KNRM sowie der Marine-SAR-Flieger waren pausenlos im
Einsatz. Mehrere Menschen wurden aus dem Wasser geborgen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Pinnow: Segler nach Kenterung ertrunken
Tuesday, 3. June 1997 - 06:40:13
PINNOW. Bei der Kenterung seines zum Segelboot umgebauten Ruderkahns ist
auf dem Pinnower See (Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern) ) ein
44jähriger Mann ums Leben gekommen. Seine beiden Kinder entdeckten das
gekenterte Boot später in der Nähe des Ufers.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Atlantik: Frachter rettet Briten aus Seenot
Tuesday, 3. June 1997 - 06:40:17
RENNES. Wegen Treibstoffmangels sind im Golf von Gascogne (Westfrankreich)
zwei Briten mit ihrem Katamaran in Seenot geraten. Nach ihrem Notruf wurden
sie vom norwegischen Frachter "Autofreighter", der auf dem Weg zum
baskischen Hafen Pasajes war, gerettet. Das teilte die französische
Regional-Seenotleitstelle CROSS (Centres Regionaux Operationnels der
Surveillance et de Saufetage) Etel in Rennes mit. Etel ist für die
Küstengewässer zwischen Raz de Sein bis zur französisch-spanischen Grenze
zuständig.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Segelyacht von England-Fähre gerammt
Monday, 2. June 1997 - 05:52:45
CHERBOURG. Eine 16-Meter-Segelyacht ist abends vor dem französischen Hafen
Cherbourg von der England-Fähre "Pride of Hampshire" (Reederei P and O)
gerammt worden. Die vierköpfige Crew wurde ohne größere Verletzungen
geborgen. Die beschädigte Yacht wurde in den Hafen geschleppt.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Unsere Meldung vom 29.4.: 'Fliegende' Kuh versenkt Fischerboot
Sunday, 1. June 1997 - 17:23:02
Alles Lüge: Fliegende Kühe gibt es nicht!
Düsseldorf/Moskau (rpo). Etwas wortkarg reagieren deutsche Diplomaten in Moskau z.Z. auf Fragen zu fliegenden Kühen.
Journalisten herausgefunden (nachdem Boulevardblätter die Geschichte
sogar auf Seite 1 brachten), dass&xnbsp;die Geschichte erstunken und erlogen
ist. Und so kam es: Die Geschichte war ein Beitrag zum "Darwin-Award" im
Internet, bei der die seltsamsten Todesfälle geklärt werden. Ein
schottischer Journalist machte die Geschichte zum Zeitungsthema.Von dort
aus wanderte sie auf ungeklärten Pfaden zur amerikanischen Botschaft in
Moskau. Die internet-erfahrenen Diplomaten kringelten sich und steckten
die Geschichte unbedarften Kollegen anderer Missionen.
Die deutsche Botschaft kabelte die fliegenden Kühe als
vertrauliche Note zum Außenministerium nach Bonn. Und weil die
Meldung vertraulich war, wurde sie auch einem Journalisten einer
Presseagentur gesteckt. Der Rest ist Geschichte ... ;-)
Von: Thomwald@bora.dacom.co.kr (Thomas Waldherr)
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