Bagenkop ist ein Teil der Gemeinde Langeland im äußersten Süden der
gleichnamigen Insel in der Region Syddanmark in Dänemark. In Bagenkop wohnen 535 Einwohner (Stand 1. Januar 2010).
Nachdem die Fähre Kiel-Bagenkop eingestellt wurde, verlor Bagenkop mit dem Tagestourismus (Butterfahrten) eine wichtige Einkunftsquelle.
In Bagenkop befindet sich eine Schifffahrts-Sekundarschule.
Die Route wurde 1965 mit der ersten "Langeland" eröffnet, 1977 folgte die "Langeland II", die 1989 durch die "Langeland III" ersetzt wurde. Ende 1998 wurde die "Langeland III" nach Kroatien verkauft und von März bis Juni 1999 die "Apollo" eingechartert. Mit der Abschaffung des Duty-Free-Handels ab 1. Juli 1999 wurde die Route eingestellt. Im Mai 2000 wurde die Route mit der "Difko Fyn" wiedereröffnet. Ein zweiter erfolgloser Versuch wurde im April 2003 mit der "Langeland" (ex "Anja #11") unternommen.
Ein Hafenfest wird Mitte Juli gefeiert. Hierbei wird das in der Kirche aufgehängte Schiff durch die Stadt getragen.
Tourismus und Unterkünfte: Bagenkop profitiert durch seine Lage auf Langeland vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen und Pensionen ist ausreichend.
Hafen Bagenkop
54° 45,155' N 010° 40,222' E
Der Fischerhafen Bagenkop an der Südspitze von Langeland bietet gute Liegeplatzmöglichkeiten für Segler. Gästeplätze finden sich im Nordbecken des Hafens. Das Westbecken der Fischer ist kein Liegeplatz für Segelyachten, es darf von Sportbooten nicht benutzt werden. Die Wassertiefe beträgt drei Meter.
Der Hafen ist nachts befeuert, daher ist die Ansteuerung tags und in der Nacht unproblematisch. Sie erfolgt mit etwa 102,3 Grad (nachts: Feuer in Linie 2 Iso) bis vor die Einfahrt des Hafens.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Zollstelle, Schiffsausrüstung, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Internet
Kontakt: Telefon +45 / 62 56 18 61
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.