Die Ankerbucht Cala Fornells auf Menorca darf nicht mit der gleichnamigen Bucht auf Mallorca verwechselt werden!
Cala Fornells
Große Bucht im Norden
Menorcas und einziger Unterschlupf bei schlechtem Wetter auf der gesamten Nordseite. Bei starkem Seegang aus Nord steht aber auch Schwell in die Bucht hinein und das Auslaufen kann schwierig werden. Die Distanz zum nächsten sicheren Hafen Ciutadella beträgt ca. 25sm, bis Mahon ist es etwas weiter. Durch das Richtfeuer auf der Insel inmitten der Bucht kann die Cala Fornells auch in der Dunkelheit sicher angelaufen werden.
Es liegen zahlreiche Bojen aus, in roter und gelber Farbe, vermutlich für verschiedene Bootsgrößen. Leider sind diese auf den Bojen nicht angegeben. Es gibt auch eine Mole am Ort Fornells und Schwimmstege. Ende September 2007 kam niemand zum Abkassieren, die Übernachtung an der Boje war umsonst.
Die Bucht ist sehr groß, an der Südseite ist ein Touristenbetrieb. Von hier aus fahren Wassersportler aller Art durch die Bucht.
Landschaftlich ist die Cala Fornells bezaubernd. Sie beeindruckt durch die nahezu vegetationslosen und bizarren Kalkfelsformationen.
Tourismus und Unterkünfte: Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.

Auf Menorca herrscht Mittelmeerklima mit durchschnittlichen Jahresniederschlägen zwischen 300 Millimetern im Norden und circa 750 Millimetern im Süden. Die Sommer sind von einer etwa drei Monate anhaltenden Trockenzeit geprägt.
Menorca liegt als nordöstlichste der Baleareninseln noch deutlich im Einflussbereich der nordwestlichen Kaltlufteinbrüche aus der Biskaya, die dann als
Mistral aus dem Golf du Lyon oder als Tramuntana aus dem Ebrodelta die Nordküste erreichen. Da diese jedoch über keine sichere Häfen verfügt, ist hier das genaue Studium des Wetterberichts angesagt.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord (In Mahon ca. 240 Tage Nordwind im Jahr). Typische Mistrallagen dauern etwa drei bis vier Tage. Anschließend kommt oft noch einige Tage starke Dünung nach. Die Nordküste Menorcas kann also durchaus ein raues Segelrevier sein, die Südküste ist meist etwas ruhiger.