EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Die Insel Othoni / Griechenland

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Der Hafen von Othoni

Wetter Othoni
© meteo24.de
Othoni ist mit etwa 100 ständig hier lebenden Einwohnern und einer Fläche von etwa 10 km² die größte der Diapontischen oder Othonischen Inseln.

Othoni ist die westlichste Insel und Gemeinde Griechenlands. Sie liegt am südlicheen Ausgang der Straße von Otranto und etwas über 20 km nordwestlich von Korfu. Die Insel hat in Ost-West-Richtung eine Länge von 5,6 km bei einer Breite von 3,6 km. Mit 408 Metern ist der Berg Fano die höchste Erhebung der Inselgruppe.

Die meisten der im gleichnamigen Örtchen Othoni oder in den wenigen einzelnen Bauernhäusern wohnenden Einwohner leben von der Landwirtschaft (hauptsächlich Olivenanbau) sowie von der Fischerei und dem sehr spärlichen Tourismus. Eine Fährverbindung besteht nach Korfu-Stadt, von den im Norden Korfus gelegenen Touristenorten werden auch Ausflugsfahrten angeboten.

Im Jahr 2003 erreichte Othonoi eine traurige Berühmtheit durch Überfälle von Albanern, die sowohl die dort lebende Bevölkerung, als auch die ankernden Segler ausraubten. Nach den Überfällen hat das griechische Militär auf der Insel eine Überwachungsstation eingerichtet hat, sodass die Sicherheit von Einheimischen und Gästen gewährleistet ist. So kann man nun Othonoi, die Insel mit dem besten Kristallwasser im ganzen Mittelmeer wieder ohne Bedenken anlaufen und in der schönen Südbucht sicher ankern.



Ormos Ammos Fährhafen
39° 50,35' N 019° 24,20' E
Ein Riff liegt direkt in der südlichen Ansteuerung. Man ankert auf 2-10 Meter Wt. ohne die Einfahrt in den kleinen Hafen zu behindern. Der Ankergrund besteht aus Sand mit Seegras, hält aber meist gut.
Die Fähren kommen mit großer Geschwindigkeit und benötigen den ganzen Platz in der Einfahrt zum Manövrieren. An Land gibt es zwei Tavernen, die Frischfisch anbieten. Eine davon ist auch in der Nebensaison geöffnet. Das Angebot an Lebensmitteln ist begrenzt.



windsack
Entlang der Westküste von Griechenland gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launisch ist und öfter mal dreht.
Die Ionischen Inseln aind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.



Weblinks:
Othoni in Wikipedia



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Hafen Avlakia (Bild: Alekos Mpourtoulis)   Großbild klick!











Übersicht (Bild: Google Earth)   Großbild klick!










Hafen Ammos (Bild: MaxWeb)   Großbild klick!












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