Kastos ist eine kleine bewohnte griechische Insel im Ionischen Meer und ist wahrscheinlich die unbekannteste griechische Insel. Gleichzeitig bildet sie eine selbständige Gemeinde innerhalb der Präfektur Lefkada. Sie gehört zur Gruppe der Ionischen Inseln und liegt zwischen den Inseln Lefkas und Ithaka im Westen und dem Festland in Osten. Von der Nachbarinsel Kalamos ist sie nur durch einen etwa einen Kilometer breiten Sund getrennt; die Entfernung zum Festland beträgt acht Kilometer. Die hügelige und nur mäßig bewachsene Insel ist sieben Kilometer lang, bis zu 800 Meter breit und hat eine Fläche von fast sechs Quadratkilometern. Der höchste Punkt erreicht eine Höhe von 142 Meter.
Auf Kastos leben ständig knapp 50 Einwohner, die fast alle im gleichnamigen Hafenort Kastos an der Ostküste leben. An der Westküste befindet sich ein deutlich kleinerer Weiler. Die Landwirtschaft ist zu vernachlässigen. Auch der Fischfang verliert immer mehr an Bedeutung. Auch wenn der Tourismus noch unterentwickelt ist, spielt er eine immer bedeutendere Rolle. Es gibt im Hafengebiet einige Tavernen und Übernachtungsmöglichkeiten, der Tourismus steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
Einen Pauschaltourismus gibt es noch nicht; die nur recht schwer zu erreichende Insel wird aber bei Seglern als Hafen immer beliebter. Es stehen Unterkünfte und Tavernen am Hafen zur Verfügung. Auch Badebuchten sind vorhanden.
Viele Reiseveranstalter, die sich auf Segeltouren spezialisiert haben, haben auch die Insel Kastos mit in ihrem Programm. Der romantische Hafen liegt sehr geschützt, und in den dortigen Restaurants kann man vor allem den einheimischen Fisch genießen. Die meisten Besucher bleiben nur für eine Nacht, um dann am nächsten Tag weiter zu segeln.
Kastos. Es handelt sich um eine kleine griechische Insel im Ionischen Meer. Sie hat lediglich rund 50 Einwohner, die fast ausschließlich im Osten der Insel, im Hafenort Kastos leben.
Auf Kastos gibt es sehr wenige Einkaufsmöglichkeiten, dafür wartet sie mit wunderschönen Buchten auf, die zum Baden einladen. An der Westküste findet man interessante Felsformationen. Bei einem Bummel durch das Dorf kann man die idyllische Ruhe auf der Insel genießen. Auf Kastos kann man die unberührte Natur genießen, fernab vom Massentourismus.
Hafen Kastos
38° 34,2' N 020° 54,7' E
Kastos (griech. Nisida Kastos) ist ein enger aber gut geschützter Hafen an der Ostseite der Insel. Die Ansteuerung bei Tag ist problemlos, nachts aber wegen fehlender Beleuchtung nicht ratsam. Die Einfahrt hat keine von Untiefen, jedoch ist der Bewegungsraum (geringe Wassertiefe) eingeschränkt. Die Wassertiefe am Kopf der Mole beträgt drei Meter und nimmt zum Land hin ab. Die Versorgungsmöglichkeiten sind beschränkt.
Die Ionischen Inseln aind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.