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Revierinformation für Segler:
Insel Rhodos

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Rhodos Mandraki Panorama (Bild: UdoSm.the2nd)

Wetter Rhodos
© meteo24.de
Rhodos (neugr. Ródos; altgr. Rhódos) ist die Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes in der Ost-Ägäis. Auf der 1.401 km² großen Insel leben ungefähr 117.000 Einwohner, davon etwa die Hälfte in der Stadt Rhodos, Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel.
Das Wort „Rhodos“ leitet sich von altgr. „Rose“ ab, womit zumindest heutzutage der Hibiskus gemeint ist. Das Wappentier von Rhodos ist der springende Hirsch (Elafos).

Rhodos liegt auf der Trennlinie zwischen der inselreichen Ägäis, von der es einen Teil des Südostrandes bildet, und dem inselarmen Levantischen Meer, beides Teilmeere des Mittelmeers.
Das Zentrum der Insel Rhodos, die 78 km Länge und 38 km Breite aufweist, ist von Athen, der griechischen Hauptstadt auf dem europäischen Festland, rund 430 km entfernt. Von der Nordwestküste der Insel am Rhodos Island International Airport (Diagoras) sind es in Richtung Norden bis zur türkischen Südostküste nur etwa 17,5 km, welches die geringste Entfernung der Insel zu Kleinasien ist. Der Westküste sind die kleineren Inseln Chalki (5 sm) und Alimia (3 sm) sowie weitere sogenannte Schäferinseln vorgelagert.

Die Landschaft von Rhodos ist insbesondere im Inneren sehr bergig. Die höchsten Erhebungen sind der Attaviros mit 1.215 m ü. NN sowie der Akramitis mit 825 m ü. NN. Die bis an die Küsten reichenden Berge fallen meist steil zum Meer ab. Der Süd- und Nordteil der Insel sind deutlich flacher. Das Südende der Insel geht in die Halbinsel Prasonisi über.

Die Altstadt, die seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, liegt zum Teil auf einem Hügel und ist von einer vier Kilometer langen Festungsmauer umgeben, die bis an den Hafen reicht. Am höchsten Punkt der Altstadt liegt der Großmeisterpalast des Johanniterordens (von 1937 bis 1940 von den Italienern wieder aufgebaut), der heute ein Museum beherbergt, in dem römische und griechische Skulpturen ausgestellt sind sowie zahlreiche Mosaiken, die unter der italienischen Besatzung ihren Weg von Kos hierher fanden.



Mandraki/Rhodos
36°27,0'N 028°13,6'E
Die Verhältnisse zum Festmachen sind chaotisch wie eh und je. Wasserservice per Telefon funktioniert gut. Dagegen muss man beim Bunkern von Diesel aufpassen: Die in vielen Hafenhandbüchern eingezeichnete Tankstelle ist keine Tankstelle sondern ein Büro, bei dem der Tankwagen bestellt werden kann. Dieses Büro schließt aber jeden Tag um 15 Uhr!! Ausserdem werden nur Yachten bedient, die direkt am Kai liegen, nicht aber beispielsweise diejenigen, welche am Schwimmsteg bei der Kirche liegen.
Die Hafenpolizei ist sehr hilfsbereit und freundlich. Kontrollen sind selten und dann ist es mit einer Crewliste und einem flüchtigen Blick in die Papiere getan. Bezahlt haben wir hier nix. Satbild Hafen
In der Nahe der Hafenpolizei gibt es mehrere kleine Supermärkte, die per Van ans Schiff liefern.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
13.11.02: Der Bau der großen Marina am anderen Ende der Stadt wurde eingestellt. An der Innenseite des langen Wellenbrechers kann bereits festgemacht werden. An Land warten Tragflächenboote auf das Jahr 2002 (siehe Bild).
Quelle: Axel Kramer / HAFENFÜHRER Ägäis



Ankerbucht Lindos/Rhodos
36°05,8'N 028° 05,3'E
01.04.02: In der Vorsaison sind die in vielen Hafenhandbüchern beschriebenen Discos noch nicht aktiv. Dann ist Lindos verschlafen. Nicht so die Port-Police: Lindos gilt als Hafen, es existiert ein Portpolice, die sehr akkurat und genau kontrolliert. Wir waren eine geschlagene Stunde im Büro (10 Stempel, ich habe genau mitgezählt!) und haben dann 0,88 EUR bezahlt ...
Bei Wind aus SE bis E steht Schwell in die Bucht und macht das Liegen unangenehm.
Die vielen engen Gässchen sind sehr malerisch und die Aussicht von der Akropolis sehenswert.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS



windsack
Rhodos zählt mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Regionen Europas. Von Mitte Mai bis Mitte September ist kaum Regen zu erwarten. Die ausreichende Wasserversorgung ist dank der Kalkgebirge ganzjährig gesichert. Unter anderem werden auch die Nachbarinseln Symi und Chalki durch Schiffslieferungen mitversorgt. In den Monaten Juli und August sind Temperaturen bis 40 °C nicht nur im Landesinneren keine Seltenheit. Der Seewind kühlt allerdings an der Westküste die Temperaturen auf etwa 28 bis 32 °C, an der Ostküste sind dann meist 35 bis 40 °C zu erwarten. Die relativ niedrige Luftfeuchtigkeit macht die Hitze erträglich. Nachts sinken die Temperaturen auf 23 bis 20 °C. Die Wassertemperatur erreicht im August etwa 27 °C. Baden kann man bis in den November hinein. Die kühlste Zeit ist in den Monaten Januar und Februar. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 12 und 18 °C, nachts bei 8 bis 12 °C. Frost kann praktisch ausgeschlossen werden, obwohl auf dem Attaviros (1.215 m), dem höchsten Berg auf Rhodos, manchmal auch Schneefall zu verzeichnen ist. Die tiefsten Wassertemperaturen werden Ende Februar bzw. Anfang März mit 16 bis 17 °C erreicht.
Im Sommer (Meltemi) aus Nordwest, aber nicht so stark wie in der Zentralägäis. Nachts legt es sich meist. Wenn er dennoch in der Nacht weht, ist am nächsten Tag sehr starker Meltemi zu erwarten. Im Frühjahr und im Herbst ist der Meltemi schwächer. Abendlicher Tau ist ein recht sicheres Zeichen dafür, dass am nächsten Tag wenig oder gar kein Wind ist. Umgekehrt ist es auch ein sicheres Indiz, dass wenn der nasse Niederschlag an Deck nach einigen Tagen Tau ausbleibt, der Meltimi wiederkommt. Im Winter kann es zu heftigen (!) Stürmen bis zur Orkanstärke kommen.
Siehe Windkarte Ägäis
Lage Rhodos   Großbild klick!











Satbild Rhodos   Großbild klick!










Großmeisterpalast Rhodos (Bild: Sportingn)   Großbild klick!













Hafeneinfahrt Mandraki (Bild: rd54)   Großbild klick!

















Ankerbucht Lindos (Bild: anna mori)   Großbild klick!















Weblinks:
Insel Rhodos in Wikipedia
Webcam Rhodos


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