Cervar Porat ist eine ältere Feriensiedlung für etwa 2500 Gäste. Sie ist teilweise in schlechtem Zustand und müßte saniert werden.
Tourismus und Unterkünfte: In der Nähe gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Luka Cervar Porat
45° 16,683' N 013° 35,722' E
Die ganzjährig geöffnete Marina verfügt über 220 Liegeplätze für Schiffe von 3 bis 25 m Länge und über 30 Stellplätze an Land. Alle Liegeplätze sind mit Wasser- und Stromanschluss ausgestattet.
Die Einfahrt zu dieser Bucht mit Marina wird oft als die gefahrenträchtigste in der nördlichen Adria bezeichnet: Ein breites Riff (45° 16,973' N 013° 34,257' E) zieht sich vom südlichen Rand der Bucht in SSO-Richtung
und ist schlecht gekennzeichnet(!)
Das Riff ist auch deswegen so gefährlich, weil es praktisch im offenen Wasser liegt, man sich sicher wähnt und manche Boote schnell unterwegs sind. So geschehen hier jedes Jahr schwere Unfälle.
Im Mai 97 fuhr eine große Motoryacht in voller Fahrt über die Felsen. Es schlug sofort leck und lief schnell voll Wasser. Die beiden Schwerverletzten konnten nur deshalb geborgen werden, weil das Schiff auf dem Riff liegenblieb.
Einfahrt von Norden her: Problemlos, Ufer sauber
Einfahrt von Süden her: Achtung auf Spitzkegel (Blz w.)! Westlich passieren mit Kurs 360. Erst dann in die Bucht fahren, wenn mann die Marina unter 115° peilen kann. Dies ist zugleich der Kurs.
Quelle: Peter O.Walter
Heiko Meyer schreibt zu Cervar Porat:
Die etwas kritische Einfahrt (Untiefe!) hat evt. eine neue
Tonne, da Anfang August ein Tonnenleger an dieser Tonne zugange war. Man
sollte allerdings vor 20.00 in die Marina einlaufen, da danach die
Rezeption geschlossen hat, die die Schlüssel für Duschen und Toiletten
vergibt. Letztere befinden sich auf dem Gelände der Werft, sind aber in
gutem Zustand. Cervar Porat ist ein aus dem Boden gestampfter
Touristenort und bietet ausser einem guten Liegeplatz nicht allzuviel.
Die Marina liegt gut windgeschützt, nur bei starkem Nordwestwind wird es auf den äußeren Liegeplätzen recht unangenehm.
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Restaurant / Lokal, technischer Service, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Schiffsausrüster, Slipeinrichtung, Kran (bis 12t)
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.