Mit einer Fläche von 52,44 km² ist sie die größte Inseln der
Kornaten vor Šibenik. Sie schließt sich südlich von
Dugi Otok an und ist umgeben von vielen unbewohnten kleinen Inseln.
Bereits während des Neolithikums lebten Menschen auf Kornat. Darauf weisen Funde von steinernen Äxten auf dem Feld Zejkovac unterhalb des Berges Pedinka auf der Insel hin. Die ersten sicher bestätigten Kolonisationen der Inseln datieren aus der Zeit der Illyrer. Auch die Römer hinterließen Spuren. Die Insel war aber danach bis ins 13. Jahrhundert fast unbewohnt.
Die geometrisch ausgerichteten, schnurgeraden Trockensteinmauern bestimmen das Landschaftsbild der Insel Kornat, die auch 64% der Landfläche stellt. Dennoch hat sich hier keine richtige Stadt gebildet. Ganz in der Tradition der Hirten und Fischer der letzten Jahrhunderte siedelt man lieber verstreut. 20 Häuser in Sichtnähe – das ist Vrulje und das einzige, was man hier als Dorf bezeichnen könnte. Um das Dorf herum werden Oliven kultiviert und von der 237m – Anhöhe Metline und der Festung Tureta aus hat man einen schönen Ausblick über die Insel.
Für Hobby- und Profigeologen und – Archäologen ist Kornat wegen seiner Felsplattenverschiebungen und der Relikte von der illyrischen Zeit bis zum Partisanentum des zweiten Weltkriegs zusätzlich interessant.
Tourismus und Unterkünfte: Kornat ist eine attraktive Insel mit Tourismus. Es gibt Ferienwohnungen und einfache Pensionen.
Ankerbucht Opat
43° 44,30' N 015° 27,14' E
Vor allem bei Bora geschützte, nach Südosten offene Ankerbucht an der Südspitze von Kornat.
Was den Wind angeht sind die Kornaten - abgesehen von der
Bora und dem
Schirokko ein Revier das durchaus für Anfänger geeignet ist: Es gibt genügend sichere Buchten und Häfen, die sich dann als Schlupflöcher nutzen lassen. Relativ oft hat man es mit dem
Maestral zu tun, das ist ein thermischer Wind, der Seewind, der nur tagsüber weht.