Primošten liegt in Mitteldalmatien ca. 60 Kilometer nördlich von Split und ca. 30 Kilometer südlich von Šibenik. Primošten hat ca. 1.745 Einwohner.
Die Einwohner leben überwiegend vom Tourismus, Fischfang und vom Wein- und Olivenanbau. Bekannt in der Region ist der Rotwein Babic.
Primošten war ursprünglich eine kleine Insel in unmittelbarer Nähe zum Festland. Zunächst war der Ort mit dem Festland durch eine mobile Brücke verbunden, später wurde die Brücke durch einen Deich ersetzt. Daher bekam der Ort im Jahre 1564 den heutigen Namen nach dem Verb primostiti, was „überbrücken“ bedeutet. Am höchsten Punkt der Halbinsel befindet sich die im 15. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche Sv.Juraj (St. Georg). Umgeben wird der Ort von der im 17. Jahrhundert erbauten Stadtmauer. Seeleute nannten den Ort oft "das trockene Kap" wegen der langen Dürreperioden, die hier vorherrschen.
Tourismus und Unterkünfte: Das ehemalige Fischerdorf mit seiner pittoresken, auf einer Halbinsel gelegenen Altstadt (Raduca) ist heute ein beliebtes Touristen- und Ferienziel in Dalmatien. Primošten ist seit 1960 touristisch erschlossen. In der Nähe gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Marina Kremik
43° 34,02' N 15° 50,06' E
Im Gegensatz zu dem Stadthafen von Primošten, bietet die etwas ausserhalb von Primosten gelegene Marina Kremik einen umfangreichen Service für Wassersportler. Sie liegt gut geschützt gegen Schwell und Wind aus allen Richtungen tief ein einer malerischen Bucht südlich von Primosten. Die sanitären Anlagen sind recht neu und gut gepflegt, auch wenn das warme Wasser nach dem morgend- und abendlichen Ansturm schnell knapp wird.
Die Marina ist ganzjährig geöffnet und verfügt über 393 Liegeplätze im Wasser sowie 150 Stellplätze an Land. Alle Liegeplätze sind mit Wasser- und Stromanschluss ausgestattet.
Stadthafen Primosten
43°35,1' N 015°55,8' E
Der kleine Stadthafen auf der Halbinsel bietet einige wenige Liegeplätze. Grade in der Hochsaison muss man rechtzeitig ankommen, um noch einen Liegeplatz zu ergattern. Sind die Plätze an der Mole besetzt, kann man auch am stadtseitigen Kai fest machen. Dort allerdings empfiehlt es sich, ausnahmsweise mit dem Bug voraus fest zu machen, denn die Kaimauer hat einige Vorsprünge und es ist dort recht flach. Neben Strom und Wasser bietet der Hafen einfache sanitäre Einrichtungen.
Wer keinen keinen Liegeplatz mehr bekommen konnte, kann an einer der vor dem Hafen ausliegenden Mooringbojen festmachen oder dort auch auf 6m Tiefe ankern. Der Ankergrund ist allerdings nicht der beste.
Wer sein Schiff lieber in einer Marina fest macht, hat die Möglichkeit die Marina Kremik wenig Kilometer südlich von Primosten zu nutzen. Von dort aus fährt regelmässig ein Schuttlebus nach Primosten, oder aber man nimmt ca. 1/2 Stunde Fußmarsch entlang der Küstenstrasse aus sich.
Einkaufsmöglichkeiten: Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Laden, bei dem man problemlos kleinere Einkäufe erledigen kann. Ansonsten gibt es auf der Halbinsel jedoch keine weiteren Einkaufsmöglichkeiten. Auf dem Festland jedoch gibt es einige größere Läden, bei denen man auch größere Einkäufe erledigen kann. Gegenüber der Mole auf dem Festland gibt es einen kleinen Markt und einen Fleischer. Folgt man der Strasse, die aufs Festland führt, entlang des Strandes an der Nordseite, kommte man zu einem größeren Supermarkt.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.