Ankerbucht Telašcica
43° 53,55'N, 015°09,57'E
Der Naturpark Telašcica ist ein kroatischer Naturpark, der sich an der Südspitze der
Insel Dugi Otok (kroatisch für „lange Insel“) befindet. Der Naturpark ist praktisch eine Erweiterung des bereits vorhandenen Nationalparks Kornati und unter anderem berühmt für seine hohen Klippen und den Salzsee Mir („Frieden“). Er ist vom Hafen Zadar aus bequem zu erreichen. Einst wurde der Hafen von Telašc'ica auch Porto Tajer genannt.
Von Süden her ist Dugi Otok durch einen Fjord (Telašcica - Naturpark) auf etwa 8km Länge in zwei Teile geteilt. Telašcica ist fischreich und hat schöne Strände. Beim Besuch des Salzees sollte man die nahegelegenen, senkrecht ins Meer stürzenden Klippen der Westküste nicht versäumen.
Telašcica ist einer der sichersten, schönsten und größten Naturhäfen an der Adria, mit 25
verträumten Einschnitten, fünf Inselchen, einer imposanten, 68 km langen Küste und einem
besonders interessanten Naturphänomen, umrahmt von steilen Felsenriffen, einem Salzsee. Auf der Meersgrund leben etwa 250 Pflanzenarten und 300 Arten farbenprächtiger Meerestiere.
Heiko Meyer schreibt:
"Inzwischen wird rigoros "Eintritt" kassiert: ca. 7,-
pro Nase. Dagegen hilft wahrscheinlich nur, sehr spät einzulaufen (nach
19.00), und relativ früh wieder auszulaufen. Morgends kommt ein
Fischer, der Obst, Gemüse, Wein, ... verkauft. Am Nordostende sowie an der
Einfahrt der Telascica gibt es jetzt (?) je ein Restaurant mit Mole,
allerdings nur mit geringen Wassertiefen."
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.