Die Insel Mljet (italienisch Meleda, lateinisch Melita) befindet sich in der kroatischen Adria , etwa 30 km nordwestlich von Dubrovnik. Die Insel hat eine Fläche von etwa 100 km². Mit einem Waldanteil von 90 Prozent ist sie eine der am stärksten bewaldeten Inseln im Mittelmeer.
Den westlichen Teil der Insel bildet der Nationalpark Mljet, der auch umliegendes Meeresgebiet umfasst. Politisch bildet die Insel Mljet heute eine Gemeinde innerhalb der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva mit 1.111 Einwohnern (Stand 2001) in zahlreichen Siedlungen, die meist im Landesinnern liegen. Hauptort ist die Siedlung Babino Polje im Zentrum der Insel.
Der westliche Teil der Insel wurde im Jahre 1960 zum Nationalpark erklärt, zum Schutz der Aleppokiefern-, der Eichen- und Steineichenwälder sowie der beiden Salzwasserseen. Diese Salzseen entstanden vor ca. 10.000 Jahren, als sich nach der letzten Eiszeit früher vorhandene Karstfelder nach dem Ansteigen des Wasserspiegels mit Wasser füllten. Zu Zeiten der Gründung des Nationalparks hatte der Verbindungskanal zwischen dem Meer und den Seen eine Breite von etwa 4 m und war lediglich einen halben Meter tief. Später hat man den Kanal beschiffbar gemacht - verbreitert und auf eine Tiefe von etwa 2,50 m gebracht.
Okuklje
42° 43,604' N 017° 40,481' E
Eine wunderschöne, von bewaldeten Bergen umgebene Bucht (s. Panorama oben) an der NO-Küste in der Osthälfte der Insel gelegen. Bei der Ansteuerung halte man sich an der Ostseite um die Klippen an der Westseite zu vermeiden. Die Pier wird werktags zweimal für eine halbe Stunde von der Fähre beansprucht.
Hafen Pomena
42° 47,35' N 017° 20,62' E
An der Pier des Restaurantes Konoba Barba Ive kann man kostenlos anlegen (Muring), wenn man zu Abend isst. Bei Bora entsteht Düseneffekt und Schwell. Von hier aus kann man zu Fuß den Nationalpark mit den beiden Binnenseen besichtigen. Die Ansteuerung kann von Ost und West erfolgen. In dem Dorf gibt es einen Verleih für Fahrräder und Motoroller.
Luka Polace
42° 47,35' N 017°22,70' E
Hübsche, nach allen Seiten hin geschützte Bucht inmitten von bewaldeten Bergen gelegen. Die Bucht ist als sicherer Stützpunkt machmal von hundert Yachten belegt, die auf gut haltendem Sandgrund ankern. Der Platz am Kai wird von der Fähre beansprucht. Der Grund am Kai (verkrauteter Schlamm) hält nicht besonders gut.
Versorgung: Restaurants und Geschäfte
Das Klima ist mild, die Durchschnittstemperatur beträgt im Januar 9,8 °C (in der Stadt Korcula) und im Juli 26,9°C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 1100 mm. Es werden 2671 Sonnenstunden im Jahr (in Vela Luka) verzeichnet.
Dazu kommen stabilere Windverhältnisse als in der nördlichen Adria, die Fans schätzen. Vor allem bei den im Westen liegenden Inseln wie Hvar, Vis, Korcula und Lastovo kann er sich ungestört zur kräftigen Brise entfalten. Bei ungünstigen Bedingungen ist dann allerdings entsprechend Vorsicht geboten: Im Hafen von Komiza auf Vis beispielsweise kann der Schwell schnell so stark werden, dass nachlässig vertäute Yachten mit dem Heck an den Kai krachen. Auch Fallböen können sich unangenehm auswirken: Die kleine Insel Vis, die am weitesten westlich in der Adria liegt, ragt fast 600 Meter empor.
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