Pašman (deutsch veraltet: Pasmann) ist eine Insel in der Adria vor der Küste Norddalmatiens südlich von Zadar.
Mit ca. 21 km Länge, einer Breite von bis zu 4,1 km und ca. 57 km² Fläche erstreckt sie sich von Nordwesten nach Südosten parallel zur dalmatinischen Küste, von der sie durch den etwa 4 km breiten „Pašmanski kanal“ getrennt ist. Der höchste Punkt der Insel ist der 272 m hohe Berg Veliki Bokolj. Die Insel besteht aus Kreidekalk und Dolomitgestein.
Im Südosten ist die Insel durch eine Fährverbindung vom Inselort Tkon zum gegenüberliegenden Festlandshafen Biograd na Moru zu erreichen. Eine Straße verbindet alle Orte und führt im Norden der Insel über eine 1973 erbaute Brücke (Durchfahrthöhe 16,50m) über den kleinen „Ždrelac“ genannten Meeresarm, zur Nachbarinsel
Ugljan. Gegenüber der Insel liegt das Dorf Pakoštane,direkt an der Küste.
Haupterwerbsgrundlage für die etwa 3500 Bewohner, stellen Landwirtschaft, Tourismus und Fischfang dar. Sie leben überwiegend auf der dem Festland zugewandten, flachen, nordöstlichen Küste der Insel. Hier prägt das Grün von Olivenhainen, Gärten und Weingärten die Landschaft. Die steile und zerklüftete, unbewohnte Südwestküste der Insel wird von zahlreichen Buchten gegliedert und ist vielfach nur mit Macchia bewachsen.
Ankerbucht Soline
43° 55,6'N, 015° 21,5'E
In der SO-Ecke der Bucht hat man auf passender Wassertiefe genug Platz zum Schwoien. Der Grund bietet guten Halt und die Bucht allseitigen Schutz. Die Mitte der Bucht sollte man meiden, der Grund ist dort felsig. Die Bojen sollen in schlechtem Zustand sein. Im Sommer sind drei kleine Restaurants geöffnet.
SV. Ante
43° 55,992' N 015° 20,776' E
liegt ebenfalls an der Westküste von Pasman, etwa eine halbe Seemeile nördlich von Soline. Im Jahr 2010 existierten dort nur noch fünf Plastikflaschenbojen. Beim Ankern gibt es wegen der Bojenblöcke Probleme. Ante ist bei Nevera völlig schutzlos.
Tkon
43° 55,405' N 015° 25,15' E
Tkon liegt an der Ostküste von Paman und ist daher bei Bora nicht brauchbar.An der Nordmole (3,0m WT) gibt es Moorings, sowie Stom und Wasser. Die Einfahrt ist nachts befeuert, Blz(2)r5s. Der Mooringblock in der Mitte des Hafenbeckens verringert die Wassertiefe erheblich.
Versorgung: Restaurants, Supermarkt
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestralwind
und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog.
Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht er Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unverhersagbar zu der gefürchteten
(Nevera) kommen.