Rab (Arbe, Arbia, Arve oder Arba - der Name kommt wahrscheinlich von dem illyrischen Wort 'Arb' mit der Bedeutung dunkel, grün bewaldet) ist eine kroatische Insel in der nördlichen Adria.
Die Insel ist 22 km lang, hat eine Fläche von 91 km2 und ca. 9.500 Einwohner. Rab ist die südlichste der Kvarner-Inseln in der Kvarner-Bucht, Nachbarinseln sind Krk und Pag. Rab hat ein sehr günstiges Mittelmeerklima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommermonaten. In den Wintermonaten sinkt die Temperatur selten unter Null. Der Schnee, der die Gipfel des Velebit Gebirges bedeckt, verschönt nur das visuelle Panorama der Insel im Winter, ist aber sonst ihren Einwohnern fast unbekannt.
Der Boden ist überwiegend verkarstet. Über die ganze Insel erstrecken sich drei Bergrücken, der größte davon ist der Kamenjak. Er trennt die Halbinsel Lopar im Norden mit der gleichnamigen Ortschaft Lopar vom restlichen Teil der Insel. Auf einer Halbinsel im Westen befindet sich der Wald Kalifront, einer der letzten Eichenwälder des Mittelmeerraums. Rab hat mehr als 300 Quellen, von denen einige auch zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Die Inseloberfläche ist zu etwa 49 % von Wäldern bedeckt. Die Insel Rab gehört somit zu den waldreichsten Inseln Kroatiens.
Die Insel Rab ist per Auto-Fährlinie vom Küstenort Jablanac mit der Fähre der Gesellschaft 'Rapska-Plovidba' oder von der Insel Krk aus zu erreichen. Die Anreise mit dem Schiff von Rijeka aus ist nur ohne PKW möglich.

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Die Insel Rab zählt zu den sonnigsten Teilen Europas: 2499 Sonnenstunden im Jahr. Die Wassertemperatur beträgt im Sommer bis zu 24 °C und im Winter bis zu 10 °C.
Durch vorgelagerte Inselgruppen vom offenen Meer abgeschottet ist Rab eher ein Revier für Motorbootfahrer als für Segler. Mit einem Schlauchboot kann man von San Marino oder Lopar aus bequem und vergleichsweise risikolos (da nur kurze Entfernungen über offenes Wasser) ausgedehnte Touren fahren. Größere Segelyachten sind weniger häufig anzutreffen, da die Windverhältnisse in Richtung offene See (Cres, Losinj) besser sind. Am ehesten trifft man Segler an der Ostseite der Insel (Rab Stadt) oder in der Bucht Supetarska Draga (ACI-Marina) an. Zwischen Krk und Rab muss man mit einem Düseneffekt bei Nordostwind (Bora) rechnen, der unangenehme kurze Wellen erzeugen kann.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestralwind
und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog.
Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht er Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unverhersagbar zu der gefürchteten
(Nevera) kommen.
Weitere Kroatische Inseln:
Brac
Cres
Dugi Otok
Ilovik
Ist
Korcula
Hvar
Krk
Lavsa
Lopud
Losinj
Mljet
Molat
Murter
Olib
Pag
Pasman
Premuda
Rab
Šipan
Susak
Ugljan
Unije
Vis
Kroatische Inselgruppen:
Kornaten
Elaphiten-Archipel
Weblinks:
Die Insel Rab in Wikipedia
Webcam Rab
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