Rio Marina liegt in einer kleinen Bucht an der Ostküste Elbas. Entlang der von Platanen gesäumten Hauptstraße stehen die für den Ort charakteristischen hohen, rostfarbenen Dorfhäuser. Die engen Gassen, Treppen und Winkel versetzen den Besucher in eine mittelalterliche Atmosphäre. Lebhaftes Treiben im kleinen Hafen mit Fähranschluß nach Piombino. Kleiner Sandstrand. Segelschule. Tennisplatz. Mehrere Badebuchten mit Sandstrand entlang der Küstenstraße nach Cavo (7 km). Weiterer Strand (Felsen und Sand) bei Ortano (7 km). Verschiedene Bars, Trattorien und Restaurants. Großer Supermarkt. Rio nell’Elba, einer der ältesten Orte der Insel, liegt in den Hügeln auf 180 m Höhe, 3 km oberhalb von Rio Marina.
Die Gemeinde besitzt 2169 Einwohner und hat eine Fläche von 19,55 Quadratkilometer bei einer Bevölkerungsdichte von 110,95 Einwohner pro Quadratkilometer. Rio Marina war in der Vergangenheit ein bedeutendes Zentrum für den Abbau von Eisenerz. Die letzte Minen wurden 1981 geschlossen und ab diesem Moment konzentrierte sich die Insel vermehrt auf den Tourismus.
Tourismus und Unterkünfte: So wie auch in den anderen 7 Gemeinden von Elba verfügt auch Rio Marina über ein großes Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten. Es gibt ein Hotel mit 4 Sternen und mehrere mit 2 und 3 Sternen. Es gibt insgesamt 2 Campingplätze sowie diverse Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Bed & Breakfast Pensionen und auch ein Agriturismo Anbieter. In unmittelbarer Nähe des Hafens befindet sich ein Stellplatz für Wohnmobile.
Rio Marina
42° 48,7' N 010° 19,8' E
Auch in Rio Marina hat sich was verändert: Laut Hafenführer ist in der SE-Ecke etwas Platz für Yachten.
Zusätzlich gibt es jetzt aber in der NW-Ecke einen großen Schwimmsteg. Beim Einlaufen gleich auf StB,
nicht zu übersehen. Wochenends dürfte er eher etwas voller sein, da dort auch ein Vercharterer (Eva Sail)
seine Schiffe liegen hat. Der Schwimmsteg ist mit Grundleinen, Wasser und Strom ausgestattet. Die Tiefe
ist auf beiden Seiten ausreichend, zum Ufer hin aber abnehmend. Allerdings können Schiffe mit wenig
Tiefgang auch die Plätze Richtung Ufer nutzen. Der Schwimmsteg ist zwar durch einen alten
Betonschwimmsteg, der Richtung Hafeneinfahrt liegt etwas geschützt, aber im Hafen ist trotzdem immer
wieder Schwell, insbesondere von der Fähre nach Piombino. Ein weitere Nachteil ist die recht hohe
Liegegebühr. Aber man muß ja nicht über Nacht bleiben.
Es lohnt sich trotzdem mal einen Stopp in Rio Marina zu machen. Das ehemalige Bergarbeiterörtchen hat
einen ganz eigenen Flair, der sich von Porto Azurro oder Portoferraio diametral unterscheidet. Etwas N
des Hafens ist eine alte Verladeanlage für Eisenerz und auch sonst ist die Eisenvergangenheit immer wieder
zu spüren (z.B. durch den Verkaufsstand der kommunistischen Partei). Vorteilhaft ist auch, daß ganz in
der Nähe des Hafens (ca. 250m) die "Einkaufsstraße" und ein paar Meter weiter ein großer Supermarkt
zu finden ist.
Quelle: Stefan G. Gfrörer
Wer über das Klima auf Elba spricht, hat zumeist ein ganzjährig gemässigtes Wetterschema vor Augen: Milde Winter, laue Frühlings- und Herbstmonate sowie heisse, trockene Sommer.
Dies stimmt immer dann, wenn nicht grade die Großwetterlage etwas anderes an den Himmel zaubert.
Wie in den nördlicheren Gefilden Europas gestaltete sich auch auf Elba das Wetter in den vergangenen Jahren so, dass jederzeit alles denkbar war. Doch natürlich muss man nicht stets mit starken Regengüssen und brütender Hitze rechnen.
Temperaturen und Niederschlag
Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Januar bei 8°C, im Juli kann das Thermometer auf gut 31°C steigen.
Januar und Februar markieren die kältesten Monate des Jahres, die meisten Niederschläge fallen zwischen Oktober und März.
Beliebte Reisezeit Frühling und Herbst
Ab Frühling zieht es Naturfreunde nach Elba. Da in diesem Zeitraum die Unterkünfte schnell vergeben sind, sollten Sie frühzeitig buchen.
In dieser schönen Reisezeit gibt sich das Wetter häufig wundervoll mild und sonnig. Regenfälle sind jedoch auch im April nichts ungewöhnliches.
Im Sommer gestaltet sich das toscanische Klima zumeist warm und trocken, es regnet ausgesprochen selten. In dieser warmen Jahreszeit wirken die toscanischen Inseln wie Elba mit ihrer erfrischenden Brise überaus anziehend.
In diesem Seegebiet weht der Wind überwiegend aus westlichen Richtungen: Der Mistral aus Nordwest kann besonders im Spätsommer beachtliche Stärken erreichen. Ansonsten zeigt sich im Sommer häufig der Libeccio aus Westsüdwest. Auch die thermischen Winde entlang der Küsten sind ein guter Motor für Segler. Regionale Tagesbrisen können 3-5 Bft. erreichen.