Gelibolu (griech. Kallipolis, auch Gallipoli, lateinisch Callipolis), ist eine Hafenstadt an den Dardanellen in der Türkei, auf der Halbinsel Gallipoli (türkisch ebenfalls Gelibolu).
In der Stadt gibt es einige Sardinenfabriken und auch Anchovis (Hamsi-Fisch) werden verkauft.
Das antike Kallipolis war das Gegenstück zum auf der Südseite des Hellesponts (Dardanellen) gelegenen Lampsakos. Die Stadt spielte vor allem in der Spätantike eine Rolle wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt Konstantinopel. Von Kaiser Justinian I. wurde sie zur Festung ausgebaut.
Im Ersten Weltkrieg fand hier 1915 die Schlacht von Gallipoli statt.
In den Gassen des liebenswerten kleinen Städtchens geht es geruhsam zu, es ist recht sauber. Der Autoverkehr beschränkt sich auf die Zufahrtsstraßen zu den Fähren.
Tourismus und Unterkünfte: Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Gelibolu
40° 24,30' N 026° 40,223' E
Yachten mit weniger als als zwei Meter Tiefgang können versuchen in dem geschützten Innenhafen Platz zwischen den Fischerbooten zu finden. Die Wassertiefe ist im Westteil etwa 2,5 Meter, im nördlichen Teil wird es flach. Die Einfahrt, die nur neun Meter breit ist, neigt zum Versanden, deshalb ist Vorsicht beim Einlaufen geboten.
Versorgung / Service: Wasser, Diesel per Tankwagen, Restaurants, Lebensmittel, reiches Fischangebot
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.