Silivri ist Landkreishauptstadt in der türkischen Provinz Istanbul auf der Nordseite des Marmarameeres. Der Landkreis Silivri hatte laut der letzten Volkszählung 124.601 Einwohner (Stand Ende Dezember 2008).
In Silivri gab es 3000 v. Chr. eine thrakische Siedlung namens Selymbria. Jahrhunderte (720–550 v. Chr.) später siedelten sich die griechischen Dorer an. Seit 1924 ist Silivri Teil der Republik Türkei.
Sehenswürdigkeiten: In Silivri begann die byzantinische Anastasische Mauer des Anastasios I. (491–518 n. Chr.), welche ungefähr bis Kiyiköy am Schwarzen Meer reichte. Teile der Mauer sind erhalten.
Tourismus und Unterkünfte: Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Silivri
41° 04,4' N 028° 14,33' E
Silivri ist ein belebter Fischerhafen und wird oft von Fischtralwern und kleinen Frachtschiffen genutzt. Deshalb ist der Hafen oft voll belgt. Eine stabile Mole hält den Seegang und Dünung ab. Wenn Platz ist, kann man am mittleren Kai an der Nordseite oder rk an der Südmole anlegen.
Versorgung / Service: Wasser möglicherweise von den Fischverkäufern, Diesel per Tankwagen, Restaurants an der Uferpromenade, Lebensmittelgeschäfte, diverse Werkstätten in der Stadt.
Navigation: Silivri kann auch nachts angelaufen werden, die Einfahrt ist befeuert.
Es herrschen Winde aus West bis Nordwest vor. Der Wind ist u.a. von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht. Die Windstärke ist oft um die 25kn, die Wellen hoch und kurz. Bei seltenen Südwinden dreht sich die Wasserströmung an der Oberfläche gelegentlich auf Nordrichtung.