EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Ystad / Südschweden

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Wetter Ystad
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Ystad oder (deutsch historisch: Ystadt, dänisch historisch: Ysted) ist eine Stadt in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen an der schwedischen Südküste. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

Von Ystad zieht sich der Järavall, ein aus Steinen und Kies bestehender Landrücken, längs der Küste nach Trelleborg und Falsterbo hin. Er soll der „Iöravalla“ sein, der in der Völuspá (Vers 14) genannt wird.

Der dänische Name Ysted wurde 1244 erstmals in den Lunder Annalen erwähnt, doch war das Stadtgebiet bereits früher besiedelt. Die Ursprünge der Hauptkirche der Stadt, der Sankt-Marien-Kirche (Sankta Maria kyrka), stammen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts. Das 1258 gegründete Kloster der Franziskaner (Gråbröderklostret) St. Petri zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Schweden und beherbergt heute das Stadtmuseum. In der Altstadt sind viele Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Die wirtschaftliche Grundlage für den Aufschwung der Stadt bildeten die Fischerei und der Handel mit Heringen, deren Vorkommen in der südlichen Ostsee im ausgehenden Mittelalter enorme Ausmaße hatte, um 1500 jedoch plötzlich drastisch abnahm.

Von Ystad aus bestehen Fährverbindungen zur dänischen Insel Bornholm und ins polnische Swinemünde. Ystad ist Endpunkt der Eisenbahnlinie Malmö–Ystad, über die auch Direktverbindungen nach Kopenhagen bestehen, um die Bornholmfähre mit der Hauptstadt und dem dänischen Schienennetz zu verbinden. Eine weitere Eisenbahnstrecke verbindet Ystad über Tomelilla mit Simrishamn an der Ostküste Schonens.

Ystad wurde durch die dort spielenden Kriminalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander als fiktivem Protagonisten europaweit bekannt. Alle Plätze, Straßen und Restaurants, die in den Büchern erwähnt werden, existieren in der Realität,[2] wie zum Beispiel das Wohnhaus Wallanders in der Mariagatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Backstein. Aus diesem Grunde wurde Ystad seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Tourismus und Unterkünfte: Ystad profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Hafen Ystad
55° 25,475' N 013° 48,933' E
Großer Handels- und Fährhafen mit einer vorgelagerten Marina unmittelbar westlich des Handelshafens.
Gäste liegen im Yachthafen an Heckpfählen an der westlichen Schwimmbrücke oder auf freien , grün ausgeschilderten Plätzen. Die Wassertiefe beträgt 1,5-3 m. Bei starkem südlichen Wind liegt man im Hafen vor allem an der westlichen Brücke recht unruhig. Die Kaianlage im östlichen Teil des Yachthafens ist für Fischer und Lotsen reserviert. Der Handelshafen soll von Yachten nicht genutzt werden. Er ist allenfalls für sehr große Yachten geeignet.

Navigation: Die Ansteuerung des gut befeuerten Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Sie erfolgt von der Ansteuerungstonne über das betonnte Fahrwasser zum Handelshafen (F. in Linie 2Iso).
Bei der roten Leuchttonne "Åsen" (Fl(2)R.6s.)dreht man in die Peilung des Richtfeuers (2F.R) vom Yachthafen mit 19° ein. Hier gelangt man auf einer Wassertiefe von 3 m zur beleuchteten Einfahrt des Yachthafens. Es sollte bei der Ansteuerung besonders darauf geachtet werden, daß der Fährverkehr im Fahrwasser Wegerecht hat.

Versorgung / Sonstiges: In der geschichtsträchtigen, hübschen Stadt findet man alle Möglichkeiten der Versorgung vor. Eine Zollstelle ist ebenfalls am Platz. Am Yachthafen selbst gibt es neben dem üblichen Serviceangebot einer modernen Marina auch Diesel, Yachtausrüstung und Münzwaschmaschinen. Der Hafen hat STF-Gasthafenstandard. Es bestehen Fährverbindungen nach Polen und Bornholm.

Service / Sonstiges: Toilette, Dusche, Wasser, Müllentsorgung, el. Strom, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih

Telefon +46(0)411 / 11 06 91 bzw. 7 72 61



windsack
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.



Weblinks:
Ystad in Wikipedia
Webcam mit Blick auf den Yachthafen
Bilderseite Ystad


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Übersicht (Bild: Google Earth)   Großbild klick!











Franziskanerkirche St. Petri (Bild: Beckstet)   Großbild klick!













Marina Ystad (Bild: 7alaskan)   Großbild klick!











Yachthafen (Bild: seall)   Großbild klick!











Pilgrändshuset (Bild: jorchr)   Großbild klick!












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