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Revierinformation für Segler:
Gran Canaria / Kanaren

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Wetter Las Palmas 
de Gran Canaria
© meteo24.de
Lage von Gran Canaria (Bild: Robinson2007)   Großbild klick!
Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln und liegt 210 Kilometer westlich vor der Küste Südmarokkos im Atlantischen Ozean. Die annähernd kreisrunde Vulkaninsel liegt zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten. Die Insel besitzt einen Durchmesser von etwa 45 Kilometern und eine Fläche von 1.560,10 Quadratkilometern. Die Gesamtlänge der Küste Gran Canarias beträgt 236 Kilometer. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Wahrzeichen Gran Canarias ist der 1.813 Meter hohe Roque Nublo.

Urlaub auf Gran Canaria: Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen, Privatzimmern und Hotels ist reichlich. Man kann auch eine exklusive Villa auf Gran Canaria mieten.

Panorama Puerta de la Luz

Marina Puerto de la Luz
28° 07,8' N 015° 24,58' W
Der Puerto de la Luz in Las Palmas ist der wichtigste Hafen der Insel. Im Jahr 2007 wurden 24,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen und insgesamt 907.782 Passagiere abgefertigt. Die privaten Reedereien Fred. Olsen Express und Naviera Armas bieten von hier aus regelmäßige Fährverbindungen nach Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma und El Hierro sowie nach Funchal und Madeira an.
Die Marina ist mit über 1000 Liegeplätzen die größte der Insel. Sie liegt in einer gräumigen Bucht, wo man auch geschützt ankern kann. Jedes Jahr im November startet hier das ARC, mit über 250 Schiffen die größte Transatlantik-Regatta. Ein weiterer Hafen, der Gran Canaria Teneriffa verbindet, ist der Puerto del las Nieves in dem gleichnamigen Fischerort in der Nähe von Agaete.


Zum Großbild anklicken! Puerto Mogan
27° 49,0'N 015° 46,0'W

16.04.03: Ein ungeheuer attraktiver Hafen für Yachten, nur für große Kats wenig Platz. Immerhin konnten wir ab 18 Uhr, wenn die Ausflugsschiffe weg sind, am Kai vor dem Marinabüro festmachen. Der gesamte Hafen wird per Videoanlage überwacht.(Hafenmeisterei) (Luftbild Hafen Mogan)
Danach wurde uns ein Platz am Gästekai zugewiesen. (Hafenplan)
Restaurant-Tip: El Capuchino in der Hauptstraße, gut preiswert.
Die Restaurants auf dem Hafengelände sind unangemessen teuer, was mit der hohen Pacht zu tun hat, den die Betreiber an die Hafengesellschaft zu leisten haben. In Richtung Ost, am Sandstrand sind einige Resaurants, die günstig und gut sind.
Für Reparaturen, insbesondere Elektronik kann ich nur Paradise Marine nahe beim Travellift empfehlen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
15.12.2004: Segler sind in Puerto Mogan / Gran Canaria offensichtlich nicht willkommen:
Anläßlich unsers Törns im November 2004 mit einer gecharterten Bavaria 42 wollten wir Puerto Mogan auf Gran Canaria anlaufen. In den uns zur Verfügung stehenden nautischen Unterlagen waren folgende Informationen zu finden
1) Vor dem Einlaufen ist der Hafen auf VHF-12 zu kontaktieren
2) Am Wochenende ist die Funkstation nicht besetzt. (Die diensthabenden Marineros haben aber Walky-Talkies, deren Reichweite allerdings limimitiert ist (ca. 2 sm), Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS)
3) Beim Einlaufen ist zunächst der Pier beim Büro des Hafenkapitäns anzulaufen, worauf ein Liegeplatz zugewiesen wird
Es war Sonntag, der 31-Oct-2004, und die Beobachtung von VHF-11 (richtiger Kanal ist 12, Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS) ergab keine Aktivität, also steuerten wir die Hafeneinfahrt an. Dann bemerkten wir, daß an der Stb Seite der Hafeneinfahrt eine Ketsch gesunken war, die Bergungsarbeiten waren gerade im Gang. Der Koordinator der Bergung wies uns per Handzeichen an, vorsichtig an Bb zu passieren. So gelangten wir an die Pier des Hafenmeisters, wo wir sofort lautstark und mit Gesten abgewiesen wurden; die Pier mußte für ein Ausflugsboot freigehalten werden. Da es nicht absehbar war, wann das Ausflugsboot wieder ablegen würde, entschlossen wir uns nach einigen Minuten Treiben im Hafenbecken, vorläufig in einer leeren Box festzumachen und den Hafenmeister zu Fuß aufzusuchen.
Kurz nachdem wir unser Boot in der Box festgemacht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Hafenmeister, nachdem uns ein Hafenarbeiter darauf aufmerksam gemacht hatte, daß wir unmöglich hier bleiben können.
Vom Hafenkapitän mußten wir uns unter anderem folgende Dinge anhören (Zitate):
"Das ist mein Haus, wer hier herein möchte, muß zuerst bei mir anklopfen, und ich entscheide ob er herein darf oder nicht"
"Ich kenne die Crew von der >Leinard<, mit diesem Schiff gibt es immer nur Probleme"
"Ich habe heute den schlechtesten Tag meines Lebens, und darum müßt ihr hier wieder raus"
"Ihr müßt aus dem Hafen auslaufen. Dann könnt ihr auf VHF-11 fragen, ob wir hier einen Platz für euch haben"
"Das ist schlechte Seemannschaft, einfach so in einen Hafen einzulaufen"
Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS: "Der Vorfall stimmt, das war sicher ein schlechter Tag zum Einlaufen. Hätte der Mann auf 12 gerufen, hätte man ihn korrekt empfangen oder ihm empfohlen, draussen zu warten. Der "Koordinator" der Bergung konnte nicht wissen, ob diese Yacht einen festen Platz hatte oder nicht, er winkte sie durch.
Am beschriebenen Empfangskai legen tagsüber durchgehend die Ausflugsboote an, man konnte sie dort nicht lassen. Das "Hineinfahren in eine freie Box", also Belegen eines frei scheinenden Platzes ist tatsächlich sehr schlechte Seemannschaft, zumindest in unserer Region. Zumeist sind diese Plätze entweder gar nicht frei, oder sie sind nicht für diese Schiffsgrösse ausgelegt. Bei uns wird ein konkreter Platz zugewiesen, das geschieht über Funk.
Der Chef des Hafens, der nur sehr dürftig Englisch spricht (Mike Dauda spricht aber wohl auch nicht Spanisch), dürfte schwerlich diese Äusserungen getan haben. Das ist nicht sein Stil. Vermutlich ist da einige Phantasie im Spiel.
Und ein Zitat in wörtlicher Rede, im dem er Anmeldung auf Kanal 11 fordert, muss zwangsläufig falsch sein."
Da mit dem Hafenmeister trotz sachlicher Argumentation keine vernünftige Kommunikation herzustellen war, mußten wir Puerto Mogan nach Einbruch der Dunkelheit auf sein Bestehen hin wieder verlassen und weiter nach Puerto Rico fahren. Dort wurden wir wie Freunde empfangen. Das Personal war von ausgesprochener Hilfsbereitschaft. Ein Mitarbeiter kam zu uns an Bord, um uns zu einer Box im doch etwas unübersichtlichen Hafen zu lotsen, und man war rundherum um uns bemüht.
Am nächsten Morgen trafen wir unseren Liegeplatz - Nachbarn aus Puerto Mogan - den Basisleiter einer Charteragentur, der uns berichtete, daß der Liegeplatz, von dem man uns verjagt hatte, die ganze Nacht unbenützt geblieben war, und er selbst mit der Verlagerung seiner Boote von Mogan nach Puerto Rico begonnen habe, da es mit dem Hafenkapitän nichts als Stress gäbe.
Zusammenfassend möchten wir sagen, daß aufgrund der Vorkommnisse, die wir z.T. als sehr beleidigend empfanden, Puerto Mogan von uns nicht empfohlen werden kann. Wir hoffen trotzdem, daß unser Erlebnis eine einmalige Entgleisung des örtlichen Hafenkapitäns war.
Quelle: Mike Dauda


windsack
Gran Canaria liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird.
Um Nordost spielende Winde wehen einen Großteil des Jahres mit erträglichen Stärken zwischen 3 und 6 Bft. im freien Seeraum. Ihre größte Konstanz und Stärke erreichen sie im späten Sommer (August) und im Winter (Januar/Februar). Die stärksten Störungen und Unregelmäßigkeiten erfahren sie im Herbst (Oktober/November) und Frühjahr (März bis Mai). Zu diesen Zeiten sind heiße Ost- bis Südostwindlagen (Schirokko, Harmattan) sowie lange Flautenperioden und westliche Schlechtwetterlagen am ehesten möglich. Auch in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.




Weblinks:
Gran Canaria in Wikipedia
Webcam Puerto Rico Hafen
Weitere Infos über Gran Canaria
Gran Canaria Reiseangebote


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