EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler: Insel Levitha Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Die Küste der Insel ist stark zerklüftet, auf der Südseite befinden sich zwei größere Buchten, die als natürliche Ankerplätze Schutz vor nördlichen Winden bieten und deshalb bei Seglern beliebt sind. Die typischen Pflanzen der Macchia und Phrygana bestimmen das Landschaftsbild. Auf der Insel lebt eine Familie, die ihr Leben an ökologischem Verhalten auszurichten versucht und dabei
die traditionellen Lebens- und Anbaumethoden mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbindet. Zur Eigenversorgung betreiben sie Landwirtschaft und halten einige Ziegen, eine Photovoltaikanlage dient der Stromversorgung. Die Einkünfte aus einer Taverne und die Vermietung weniger Zimmer bessern das Einkommen auf.Levitha ist Teil des Natura-2000-Gebiets, da es Vorkommen von Mönchsrobben, Kaspische Bachschildkröten und Vierstreifennattern gibt, und zugleich als Teil des Important Bird Areas GR 163 Kinaros and Levitha Islands and rocky Islets eingestuft, da die Inseln von Eleonorenfalken und Korallenmöwen als Nistplätze aufgesucht werden. Ankerbucht Levita Koordinaten: 37° 00’ N 026° 27,5’ E 25.10.03: Der hat Wirt der Taverne zehn sehr schwere Bojen (Bild) mit einer dicken Kette an jeweils zwei Betonblöcken verankert. Sofern er beim Festmachen nicht hilft, ist es bei viel Wind ein schwieriges Manöver, das "in die Hose" geht. Am Bug der Yacht steht man zu weit oben, der Bootshaken ist zu kurz, der Zug zu stark! Einfacher ist es vom Beiboot - man braucht es so und so - eine Leine an der Boje festmachen und dann mit der Yacht das große Ziel ansteuern, die Leinen an Bord der Yacht nehmen. So klappt es! - Der Wirt verlangt sechs Euro. Die sehr gute Taverne im Bauernhof - Tisch bestellen - hat ganzjährig geöffnet. Von der Bucht ein steiniger Weg; Taschenlampen nicht vergessen! Quelle: Axel Kramer / HAFENFÜHRER Ägäis
04.10.02: Wir waren Ende September in der Bucht auf Levita. Dort sind 11 Moorings
und der Bauernhof hatte auch geöffnet (waren selbst nicht dort, haben
aber andere Crews hochgehen und spät wiederkommen sehen). Beim Einlaufen
kam gleich jemand im Motorboot und hat uns beim Festmachen geholfen. Die
Ketten sahen gut aus, ebenso die großen Betongewichte am Grund (jeweils
zwei).Quelle: Helge Schröder, Berlin, für 2 Wochen "Bootsmann" auf SY Ataraxia 10.09.02: In der östlichen Bucht liegen 10 ( 2x5) wunderschöne neue, stabil verankerte Mooring Tonnen. Pro Nacht werden 6 Euro fällig, was aber bei dem Ankergrund und vorherrschenden Winden gut angelegt ist. Auch der Bauernhof bietet wieder Essen an. Quelle: Brigitte und Hermann Oschatz, Seeheim 01.06.02: Der Bauernhof auf Levita hat die Bewirtung von Gästen eingestellt. Ebenso wurden die Mooring eingezogen. Ein Kommentar vom Besitzer des Bauernhofs war nicht zu bekommen. Schade! Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS 12.09.00: Wir sind gerade am Wochenende von einem Törn in den Dodkanes heimgekommen und haben festgestellt, dass es in der folgenden Ankerbucht auf Levita seit diesem Jahr einige Moorings gibt. Die Sache hat mehrere Haken: Erstens kostet das Festmachen an der Mooring 2000 DRS (ca. 18,- DM), was eventuell daran liegt das wir nicht die Taverne besucht haben ? Bei Meltemi sind die 2000 allerdings eine gute Investition, da der Anker (jedenfalls ein Bruceanker, der leider auf unserer Charteryacht war) dort nicht immer auf Anhieb gut und dauerhaft hält. Zweitens sind die Moorings so kurz und schwer, dass man sie nicht mit dem Bootshaken aufnehmen kann. Man muss also schwimmen gehen und selbst einen Festmacher einbinden. (Auf Slip legen nicht vergessen, sonst muß früh morgens nochmal jemand ins Wasser) Drittens sind die Ketten der Moorings so schwer, dass sie zumindestens bei einer den Kanister und die Blechtonne, die als Schwimmer dienen sollen, unter Wasser ziehen (ca 1 bis 1,5 m). Dies birgt eventuell eine Gefahr für Schraube oder Ruder. Diese Mooring liegt bei Einfahrt in die Bucht auf der linken Seite etwa auf Höhe des ersten Pollers der an Land zu sehen ist. Man kann die kleine Tonne und den blauen Kanister unter Waser deutlich erkennen. Ob dies bei anderen Moorings auch der Fall ist kann ich nicht sagen, da sie belegt waren. Die erste Mooring bei Einfahrt schwimmt (roter Kanister) kann aber wie gesagt nicht aufgenommen werden. Quelle: Axel Diehl 14.08.00: Seit Frühjahr 2000 liegen in der Bucht Moorlings aus. Wir haben die Haltekraft nicht getestet. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS 04.06.98: Kein Handynetz 02.09.97: Insektenspray mitnehmen (Stechfliegen!) 13.02.97: Südlich der nur von einer Bauernfamilie bewohnten Insel ist die Bucht, die sich nochmal in einen westlichen und östlichen Arm aufteilt. Beide Arme sind frei von Untiefen. In dem östlichen Arm kann man vor dem Anleger, der von dem Bauern genutzt wird, auf 4-6 m Tiefe auf Sandgrund ankern und sich mit Heckleinen an Steinpollern verholen. Vorsicht, am Ufer sind sehr viele Seeigel. Gleich links von dem Anlegeplatz geht ein 6-7 minütiger Trampelpfad zum Bauernhof, der nebenbei eine kleine Taverne im Hof unterm Schilfdach betreibt. Die Auswahl ist gering aber gut. (Die, die zu spät kommen, haben das Nachsehen). Ich habe dort die schmackhaftesten Kalamaris in Griechenland gegessen. Der Fisch wird im Hof auf Holzkohle gegrillt. Wichtig ist es, Taschenlampen für den Toilettenbesuch (ein Muss) und den Heimweg mitzunehmen. Quelle: Hans-Jochen Hirndorf, Freising, SY Vicky Weblinks: Levitha in Wikipedia
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