Salina gehört mit seinen Nachbarinseln Panarea, Lipari, Stromboli, Vulcano, Filicudi und Alicudi zum Archipel der Liparischen Inseln, die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegen.
Die Insel liegt nordwestlich der Hauptinsel Lipari. Sie ist mit knapp 27 km² die zweitgrößte der Liparischen Inseln und ebenfalls vulkanischen Ursprungs. Das Erscheinungsbild der Insel prägen die Zwillingsvulkane Monte Fossa delle Felci (962 m) und Monte dei Porri (860 m). Der lateinische Name Salina (salzhaltig) stammt aus der Zeit der römischen Herrschaft, als sich im Südosten der Insel große Salzseen befanden.
Im Gegensatz zu den anderen Inseln des Archipels verfügt Salina über eine Süßwasserquelle und ist dadurch reich an Vegetation. Seit 1983 steht bis auf die unmittelbare Umgebung der Orte und einen schmalen Küstenstreifen im Nordosten die ganze Insel unter Naturschutz.
An der Nordküste liegt die Gemeinde Malfa (rund 870 Einwohner) mit den Orten Malfa und Pollara. An der Ostküste liegt die Gemeinde Santa Marina Salina (rund 820 Einwohner) mit den Orten Santa Marina Salina und Lingua, an der Südküste die Gemeinde Leni (rund 660 Einwohner) mit den Orten Leni und Rinella.
Der Fährhafen der Insel befindet sich in Santa Marina Salina, eine weitere Schiffsanlegestelle gibt es in Rinella.
Die Insel ist weniger touristisch geprägt, verfügt aber über eine gut geschützte Marina an der Ostseite der Insel in Santa Marina Salina.
Santa Marina Salina
38°33'20.33"N 14°52'16.49"E
Der Ort verfügt neben einem Fährhafen auch über eine Marina, welche durch einen Wellenbrecher gut gegen Schwell geschützt ist. Die Marina ist vergleichsweise groß, verfügt über Sanitäranlagen (mit teilweise warmen Duschen), Strom und Wasser. Die Boote liegen an Mooringleinen mit dem Heck am Pier.
Lebensmittel können in kleineren Läden im Ort eingekauft werden. An der Hafenpromenade befinden sich auch Restaurants und Bars.
Die Liegegebühren waren mit €30,- für eine 43'-Yacht sehr moderat (Stand: 2008)
Anleger Rinella
38° 32,8' N 014° 49,7'' E
Im Südwesten der Insel gibt es einen Fähranleger und eine Bucht, die oft zum Ankern genutzt wird. Sie ist allerdings offen nach Süden und Westen.
Ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Revier, das im Sommer eher Schwachwind hat. Mit Motorstunden sollte daher durchaus gerechnet werden. Dafür wird man aber auch auf andere Weise belohnt.
In den Sommermonaten können Sie mit gutem Wetter rechnen. Dennoch ergeben sich ggfs. erschwerte Bedingungen beim Durchzug einer Schlechtwetterfront. Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich sinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Sturmzonen ohne Vorzeichen, im Sommer jedoch eher selten.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.
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Marina Santa Maria Großbild klick! |
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