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Revierinformation für Segler:
Der Toskanische Archipel

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Toskanischer Archipel
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Lage Toskanischer Archipel   Großbild klick!
Der Toskanische Archipel oder Tyrrhenische Inseln (italienisch: Arcipelago Toscanooder Isole Tirrene) liegt im Tyrrhenischen Meer vor der toskanischen Küste Italiens.
Die Gruppe besteht aus sieben Hauptinseln: Elba, Giglio, Giannutri, Montecristo, Capraia, Pianosa und Gorgona.
Des weiteren gehören auch mehrere kleine Eilande und Felsen zur Inselgruppe: Scoglio d'Affrica, die Formiche di Grosseto, Meloria, Palmaiola und Cerboli. Gorgona ist der Sitz einer Strafanstalt und kann nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden.
Der Legende nach verlor die Tyrrhenische Venus ihren Perlenschmuck, als sie dem Meer entstieg. Dabei zerbrach er in Splitter, woraus die heutigen Inseln entstanden seien.

Wenn Sie schon ein langjähriger Toskana Reisender sind, bisher jedoch immer Urlaub in einem Ferienhaus Toskana auf dem Festland gemacht haben, sollten Sie unbedingt bei Ihrer nächsten Reise einen Abstecher auf die Inseln des Toskanischen Archipel machen. Tagesausflüge nach Elba könnten Sie von Piombino unternehmen. Die Strände sind lang, und das Wasser ist von besonders hoher Sauberkeit und meistens glasklar, daher für Touristen immer attraktiv. Auf diesen Inseln kann man natürlich auch exklusive Ferienwohnungen mieten.

Die Isola del Giglio befindet sich etwa 50km von Elba entfernt und ist mittels Hafen sehr gut erreichbar. Die 1403 Einwohner leben in 3 über die Insel verstreuten Orten, wobei der Hauptort Castello von der einstigen Feudalenherrschaft geprägt ist, wie sich anhand des Kastells unschwer erkennen lässt.

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Elba aus der Luft   Großbild klick!
Die dritte im Bunde des Archipel der Toskana ist die südliche Halbmondinsel Giannutri, die eine Gesamtfläche von 260 Hektar misst. Diese Insel ist geprägt von Felsformatierungen und zahlreichen Grotten, die sich entlang der wunderschönen Strände befindet.
Zwischen Korsika und Elba liegt die Insel Montecristo, die ebenfalls mit ihrer Gesamtfläche von 1040 Hektar zum toskanischen Archipel gehört. Erwähnenswert ist hier, dass die unbewohnte Insel auf einem Fundament aus Marmor ruht. Das Naturschutzgebiet ist nur vom Boot aus zugänglich, und wird als Isolationsstätte für genetische Forschungen an Nutztieren in Anspruch genommen. Einschlägige Berühmtheit erlangt die Insel als Kulisse der gleichnamigen Erzählung, wobei hier Realität und Fiktion unterschiedlicher nicht sein könnten.
Das Fundament der Insel Capraia beruht auf den Ausschüttungen mehrerer Vulkanausbrüche und ist daher in der landschaftlichen Erscheinung geprägt von den schroffen, typischen Vegetationen. Besonders attraktiv ist diese Insel aufgrund der auf überschaubaren Arenal angeordneten Sehenswürdigkeiten, die man bequem mit der Fähre erreichen kann.
Die Insel Pianosa findet man südlich von Elba, und man vermutet dass diese Insel in der Erdneuzeit ursprünglich noch zum Festland Italiens gehörte. Auf einer Fläche von 1025 Hektar befand sich über ein Jahrhundert ein Gefängnis zur Verwahrung von Schwerstverbrechern, dass jedoch 1998 geschlossen wurde. Seither kann man diese Insel wieder betreten und auch die einzelnen Trakte besichtigen.
Gorgona ist die kleinste Insel des toskanischen Archipels. Sie hateine Gesamtfläche von 2,23km² und liegt nördlich im Ligurischen Meer. Diese Insel ist aufgrund des dortigen landwirtschaftlichen Strafvollzuges nur in Begleitung und an bestimmten Tagen zugänglich.



windsack
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren, wie auf dem Satbild zu erkennen ist.



Weitere Inselgruppen Italiens:
Ägadische Inseln   Die Liparischen Inseln   Der Kampanische Archipel   Die Pelagischen Inseln   Der Toskanische Archipel   Die Tremiti-Inseln  



Weblinks:
Der Toskanische Archipel in Wikipedia



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