EUROPÄISCHES SEGELINFORMATIONSSYSTEM
Skurriles aus der Welt der Seefahrt Keine Garantie für den Wahrheitsgehalt!
Ein Binnenschiffer hat bei Würzburg sein Schiff mit den Füßen gesteuert. Der 155 Meter lange Binnerfrachter hatte Lüftungsrohre geladen, die aber waren so voluminös, das sie ihm den Blick nach vorne versperrten. So kletterte er auf den Kartentisch um sich durch die Decksluke im Steuerraum Sicht zu verschaffen. Bei einigen Manönern fuhr er praktisch "blind", weil er vom Kartentische Steigen musste. Quelle: Tim Schwabedissen Käptn auf Klo eingesperrt – Schiff gestrandet (19.08.11) Das finnische Fahrgastschiff "King" (IMO-Nr.: 8134998) lief am 18.8. um 19.30 vor Lauttasaari in Helsinki auf Grund. Die 54 Fahrgäste konnten unversehrt auf ein Schwesterschiff umsteigen. Die „King“ kam vom Salutorget, als das Missgeschick passierte: Der Kapitän war auf der Toilette gewesen und hatte die Tür nicht mehr öffnen können. Quelle: Tim Schwabedissen 200 Jahre alter Champagner schmeckt nach Bergung streng und süß (18.11.10) Dutzende Flaschen mit 200 Jahre altem Champagner konnten Taucher auf einem Wrack nahe der finnischen Aland-Inseln bergen. Jetzt wurden einige der Schaumweine ihren Produzenten zugeordnet. Besonders lecker sind sie offenbar trotzdem nicht. Im Sommer hatten Taucher aus dem vor etwa 200 Jahre gesunkenen Schiff in der Ostsee 168 Champagnerflaschen geborgen, von denen sich etwa 70 als völlig intakt erwiesen. Mindestens drei von ihnen stammten aus der französischen Kellerei Veuve Clicquot. Das stellten Experten nach einer Untersuchung der Brandmarken auf den Korken fest. Weitere Flaschen wurden der nicht mehr existierenden Kellerei Juglar zugeschrieben. Medienvertreter kosteten am 17.11. den ältesten noch trinkbaren Champagner. Der Veuve Clicquot habe wie ein Dessertwein geschmeckt, sehr süß und mit strengem Bouquet. Ein französischer Tester erklärte, der Schaumwein der Marke "Juglar" habe ebenfalls süß, insgesamt aber "wesentlich besser" geschmeckt. Die aländische Kulturministerin Britt Lundberg kündigte an, einen Teil der in dem Wrack gefundenen Flaschen künftig in einer alljährlichen Auktion versteigern zu wollen. Sie rechne mit Preisen von bis zu 50.000 Euro pro Flasche. Historikern zufolge sank der Zweimaster mit den kostbaren Flaschen an Bord zwischen 1825 und 1850 auf dem Weg von Deutschland nach Finnland. Quelle: Tim Schwabedissen Captain Calamity droht nach 13. Schiffbruch mit weiterem Segeln (1.10.10) Ein Seemann mit dem Spitznamen "Captain Calamity" hat seinen Katamaran zu Bruch gefahren, nachdem er ihn bereits zuvor 13 Mal zum Kentern gebracht hatte. Die Rettungseinsätze der RNLI für Glenn Crawley und seine "Mischief" hatten die RNLI bis dahin 30,000 Pfund gekostet. Der im Ruhestand befindliche Elektriker begann 2003 mit dem Boot, das er für 1200 Pfund erworben hatte, zu segeln und musste allein in dem Jahr drei Mal gerettet werden. Seitdem wurde die RNLI zu neun weiteren Einsätzen für die "Mischief" gerufen, die mit jeweils 2500 Pfund zu Buche schlugen. Im Jahr 2007 musste er an einem Tag binnen vier Stunden vier Mal gerettet werden. Die Rettungsleute baten ihn, das Segeln aufzugeben, doch erst der 13. Crash in sieben Jahren setzte ihm ein Ende, als das 18 Fuß lange Boot beim Versuch, Englands größte Welle, bekannt als "the Cribbar", abzureiten, es am Fistral Beach in Newquay in Stücke schlug. Diese Welle entsteht beim Auftreffen auf ein Schelf eine halbe Meile vor dem Cribbar Reef. Die Seenotretter von Fistral hatten sich zuvor schon bereit gemacht und retteten den Skipper mit Jetski rasch aus der See. Doch obwohl die "Mischief" in Stücke geschlagen wurde und total verloren ging, drohte Crawley damit, aufs Wasser zurückzukehren. Boote seien nicht so teuer - Weihnachten könnte der bekennende Extremsegler wieder zurück sein. Quelle: Tim Schwabedissen Seenot bei Rettung von Dixi-Klo (14.6.10) Am 13.6. um Mitternacht ging beim Wasserrettungsdienst in RheimMain ein Alarm ein: An der Obermainbrücke wurde ein Dixi-Häuschen in den Main geweht. Sofort sprangen zwei Mann ins Rettungsschnellboot trotz Windstärke 10. Es gelang den Männern, das auf den Wellen tanzende Kunststoffhäuschen auf den Haken zu nehmen. Doch am Holbeinsteg ereilte das Boot sein Schicksal. Eine für Main-Verhältnisse große Welle von einem halben Meter Höhe schlug über dem 26 Knoten schnellen Boot zusammen. Das Boot lief voll, die bordeigene Lenzpumpe konnte die Wassermenge nicht bewältigen. Die Besatzung funkte SOS. Das Polizeiboot "Hessen 6" empfing den Notruf und schleppte den Havaristen ans rettende Ufer. Quelle: Tim Schwabedissen
Intercity rammte Zweimaster (8.1.10) Am Abend des 5.1. wurde der Bugspriet des holländischen Zweimastklippers "Hollandia", 201 ts (EU-Nr.: 2317610), gerammt - Kollisionsgegner war der Intercity von Leeuwarden nach Zwolle. Das Unglück ereignete sich bei der Brücke an der Lorentzkaje über den Van Harinxmakanaal. Das 30 Meter lange Schiff hatte dort festgemacht. Der Skipper hörte plötzlich ein hartes Geräusch und sah etwas ins Wasser fallen. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Teil des sieben Meter langen Klüverbaums handelte. Der Schaden betrug 3500 Euro. Der Zug wurde allerdings noch stärker beschädigt. Die für 23 Passagiere zugelassene, 29,1 Meter lange und 6,03 Meter breite "Hollandia" wurde 1913 in Raamsdonksveer als "Aviateur" erbaut. Eigner ist Jongedijk Visser Vof in Harlingen. Quelle: Tim Schwabedissen Entenjäger setzte drei Rettungsboote außer Gefecht (10.11.09) Das Kentern des Kayaks eines Entenjägers nahe Jewell Island setzte am 7.11. eine Kette von Ereignissen in der Casco Bay in Gang, in deren Folge drei Rettungsschiffe, darunter das brandneue und 3,2 Millionen Dollar teure Feuerlöschboot aus Portland auf Grund liefen. Die 65 Fuß lange "City of Portland IV" muss wohl zur Inspektion gedockt werden. Nachdem der Jäger gekentert war und sich an Land gerettet hatte, hatte er gegen 17.30 Uhr um Hilfe gerufen. Das Feuerlöschboot lief aus, kam aber wegen extrem niedriger Tide nicht an die Insel heran. Daraufhin wurde ein kleineres Boot ausgesetzt, dessen Crew es absichtlich auf Strand setzte und dann dem Jäger auf der Insel assistierte. Inzwischen war auch die Coast Guard auf einer Trainingsfahrt mit einem 25 Fuß langen Boot vor Ort. Als es Jewell ansteuerte, kam es aber fest. Daraufhin schickte die Station South Portland ein zweites Boot. Zu dieser Zeit war das Feuerlöschboot auf dem Rückmarsch. Beim Whitehead Pass kollidierte es mit einem Hindernis, sodas es zu einem Wassereinbruch am Ruderschaft kam. Das 2. Boot der Coast Guard boat assistierte mit einer Pumpe. Am späten Abend saßen der Jäger und seine Frau immer noch auf der Insel fest, während die Retter auf steigendes Wasser warteten, um ihr Schlauchboot flottzumachen. Quelle: Tim Schwabedissen Verrottete Bananen drohen Frachter in die Luft zu jagen (13.02.09) Von dem Frachter "Amfitrite I", der seit geraumer Zeit im Hafen von Odessa liegt, geht Explosionsgefahr aus. Die Hafenbehörden versuchen intensiv dem Problem Herr zu werden, das von der Ladung von 3000 Tonnen verrotteter Bananen ausgeht. Die Hafenbehörden warnten, dass bei einer Methankonzentration von 5-15 % eine Explosion stattfinden könnte. Quelle: Tim Schwabedissen
Geklaute Braut landete im Wasser (20.7.08) Eine Hochzeitsgesellschaft ist am 19.7. auf dem Wolfgangsee in Seenot geraten. Zwei Boote waren beim Brautstehlen in St. Wolfgang gekentert. Als die Wasserrettung eintraf, hieß es: 'Holt zuerst die Braut raus, den Brautstrauß hat sie auch noch in der Hand.' Und dann ist wirklich die Braut mit dem schönen, langen Dirndl im Wasser gewesen, und es ist natürlich nicht einfach, damit im Wasser zu schwimmen", sagte der Einsatzleiter "Und die ganzen Burschen, die dabei waren, hatten Lederhosen an, und das ist auch sehr schwierig, da die Hosen im Wasser enorm schwer werden." Die Einsatzkräfte sind dann sofort ins Wasser gesprungen und haben der Braut und natürlich auch die anderen Schwimmer aus dem Wasser geholfen. Dann wurde die Braut wieder zur Hochzeitsgesellschaft gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen
Katze reist im Container nach Amerika
Fernseher löste Suchaktion aus Kreuzfahrtschiff vom Pech verfolgt (20.01.2005) Das Kreuzfahrtschiff «Aurora» bleibt vom Pech verfolgt: Ein gutes Jahr nach einer Virus-Epidemie auf dem Luxusschiff endete eine 60.000 Euro teure Kreuzfahrt rund um die Welt bereits nach einem Tag kläglich im Ärmelkanal. Am Donnerstag wurden die mehr als 1.300 Passagiere zurück nach Southampton an der englischen Südküste gebracht, wie die Reederei P&O Cruises berichtete. Das in Deutschland bei der Meyer-Werft gebaute und 2000 in Dienst gestellte Schiff hatte es gerade einmal bis in die Nähe der Isle of Wight geschafft. Wegen technischer Probleme verschob sich die für den 9. Januar geplante Abfahrt in Southampton bereits um zehn Tage. 385 Passagiere warfen da bereits das Handtuch, die anderen Gäste wurden während der Reparaturarbeiten mit Freigetränken und Komödienaufführungen im regnerischen Southampton bei Laune gehalten. Die «Aurora» stach schließlich am Mittwoch in See, doch kurz darauf wurde der Trip endgültig abgesagt: Tests zeigten, dass das 289 Millionen Euro teure Schiff die für die Kreuzfahrt erforderliche Geschwindigkeit nicht erreichte. Die Passagiere, die am Donnerstagabend in Southampton ankommen sollten, bekommen nach Angaben von P&O den vollen Reisepreis plus einer Gutschrift für künftige Kreuzfahrten in Höhe von 25 Prozent erstattet. Zuletzt hatte die «Aurora» im Herbst 2003 für Schlagzeilen gesorgt. Damals infizierten sich auf einer Mittelmeerkreuzfahrt mehr als 500 Passagiere und Besatzungsmitglieder mit einem hoch ansteckenden Virus, das zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führte. Im griechischen Hafen Piräus wurde dem Schiff deshalb das Anlegen verweigert, bei einem Zwischenstopp in Gibraltar schloss die spanische Regierung aus Sorge vor einem Überschwappen der Epidemie die Grenzen. Bereits bei ihrer Jungfernfahrt hatte die «Aurora» eine Panne. Abergläubische Seefahrer kann die Pechsträhne nicht wundern. Bei der Schiffstaufe blieb eine Flasche Champagner unversehrt, statt wie vorgesehen an der «Aurora» zu zerschellen. Das ist nach der Seemannstradition ein schlechtes Omen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS (23.11.2004) Eine Gruppe von Delfinen hat vier Schwimmern in Neuseeland möglicherweise das Leben gerettet. Die Meeressäuger schützten die Menschen vor einem drei Meter großen Weißen Hai, wie die Zeitung «The Northern Advocate» am Dienstag berichtete. Der Rettungsschwimmer Rob Howes sagte dem Blatt, er sei in der Nähe von Whangarei mit seiner 15-jährigen Tochter und zwei ihrer Freunde ins Meer gegangen. Plötzlich hätten Delfine sie zusammengetrieben und einen engen Kreis um sie gebildet. Als er versucht habe, an den Delfinen vorbeizuschwimmen, hätten ihn zwei der größeren Tiere zurückgedrängt. Auf einmal habe er den Hai gesehen, der auf sie zugeschwommen sei, dann aber wieder abgedreht habe. «Er war nur zwei Meter entfernt», sagte Howes. Ein anderer Rettungsschwimmer, der die Szene vom Boot aus beobachtete, bestätigte die Angaben. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS (25.10.2004) Chris van Rossman staunte nicht schlecht, als vor seiner Haustür plötzlich Polizisten und Sicherheitsleute auftauchten. Die Uniformierten behaupteten, ein Notfallsignal aufgefangen zu haben. Doch der Mann war sich keiner Schuld bewusst. Er hatte lediglich seinen Fernseher eingeschaltet. Corvallis - Als Chris van Rossman in seine neue Wohnung zog, schenkten ihm seine Eltern eine Fernsehanlage mit allem Schnickschnack: einem Videogerät, DVD- und CD-Player und einem Flatscreen. Der Medienfreak hatte seinen Spaß damit, sogar als der DVD-Spieler den Geist aufgab, denn Rossman guckte sowieso lieber Fernsehen, berichtet die Zeitung "Corvallis Gazette". Doch als er am 2. Oktober das Hightech-Gerät einschaltete, dauerte es nicht lange, da standen schon die Sicherheitsleute vor seiner Haustür: Ob er ein Schiff oder ein Flugzeug habe, fragten sie. Der junge Mann verneinte. Die Männer zogen ab. Doch wenig später klingelte es erneut, berichtet die Zeitung. Sie hatten das Signal nun eindeutig geortet, es musste einfach aus Rossmans Wohnung stammen. Und tatsächlich: Nach der Überprüfung stand fest: Das Gerät lockte - unbemerkt von Rossman - die Sicherheitskräfte durch ein 121,5-Megahertz-Notrufsignal an, wie es sonst Schiffe und Flugzeuge aussenden. Das Signal war von einem Satelliten aufgefangen worden, dann an einen Luftwaffenstützpunkt im US-Staat Virginia und an die Flugkontrolle und die Behörden in Oregon weitergeleitet worden. Über die Ursache rätseln die Ermittler ebenso wie der Hersteller Toshiba, erklärte Behördensprecher Mike Bamberger. Bis der neue Fernseher kommt - den die Firma dem verschreckten Kunden kostenlos zur Verfügung stellt - hat Rossman erst einmal Fernsehverbot. Ihm droht eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar pro Tag, sollten die Einsatzkräfte wieder ausrücken müssen. Nach zwei Stunden kamen der Bräutigam und die Festgäste schließlich wohlbehalten am trockenen Ufer an. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS (22.09.2004) So hätte sich Alois Grill seine Hochzeitsnacht wohl nicht vorgestellt. Der Werbefachmann von Grill&Thompson, Hagan-Schi-Besitzer und Großinvestor am Schigebiet Loser, feierte auf der so genannten Seewiese am Altausseersee seine Hochzeit. Rund 300 Gäste waren geladen - um ihnen den Fußweg zu ersparen, brachte man die Gesellschaft mit dem großen Ausflugsschiff "Erzherzog Johann" zum Fest. Bis zur letzten Fahrt lief alles glatt, um etwa 0.30 Uhr sollten dann der Bräutigam und die letzten 30 Gäste, unter ihnen auch Landesausstellungs-Geschäftsführer Bertram Mayer, verschifft und zurückgebracht werden. Der starke Nebel am See machte dem Kapitän jedoch schwer zu schaffen - schon nach wenigen hundert Metern hatte er hoffnungslos die Orientierung verloren. In seiner Not alarmierte er die Wasserrettung der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee. "Es herrschte wirklich extrem dichter Nebel, wir haben ziemlich lange gebraucht, bis wir das Ausflugsschiff überhaupt gefunden haben", erzählt Hubert Gaisberger von der Feuerwehr. Und selbst als man die Hochzeitsgesellschaft in Seenot ausgemacht hatte, war guter Rat teuer. "Wir konnten uns an absolut nichts orientieren - einfach auf gut Glück zu fahren ist viel zu gefährlich. Wenn das Ausflugsschiff auf einen Stein aufläuft, hätte wirklich etwas passieren können." Also griff man zu einer List: "Seewiesen-Wirt Paul König musste mit seinem Moped und hellem Scheinwerferlicht auf der Seepromenade entlang fahren. "In einer Entfernung von 20 Metern zum Ufer haben wir das Licht gerade noch gesehen. Wir sind mit dem Feuerwehr-Boot parallel zum Moped gefahren, 30 Meter weiter in Richtung Seemitte dann das Ausflugsschiff", beschreibt Gaisberger die außergewöhnliche "Rettungsaktion". Nach zwei Stunden kamen der Bräutigam und die Festgäste schließlich wohlbehalten am trockenen Ufer an. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS (16.09.2004) Zahlreiche Besucher der "Strandperle" in Hamburg haben sich nasse Füße geholt. Der Autotransporter "Grande America" hatte auf der Elbe bei Övelgönne ein anderes Schiff überholt. Dadurch entstand eine hüfthohe Flutwelle, die das Lokal unter Wasser setzte. Die Hamburger Wasserschutzpolizei hat nach einem Bericht von NDR 90,3 ein Strafverfahren gegen einen italienischen Kapitän und einen Lotsen eingeleitet. Für die Hamburger Wasserschutzpolizei stellt sich der Fall derzeit so dar: Auf Höhe des Parkhafens gegenüber Övelgönne überholte der italienische Autotransporter "Grande America" den malaysischen Frachter "Bunga Saga Dua". Beide Schiffe sind rund 200 Meter lang und waren auf dem Weg in den Hafen. Die "Grande America" wich dabei in das nördliche Fahrwasser der Elbe aus. "Ein solcher Überholvorgang ist nicht verboten", sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin. Bei Niedrigwasser wäre auch nichts passiert - es herrschte jedoch Hochwasser, wegen des Windes sogar etwas höher als sonst. Und so entstand die Flutwelle. Diese traf das Lokal "Strandperle" in Övelgönne, rund 50 Gäste wurden durchnässt, blieben aber unverletzt. Dafür stand die Küche unter Wasser. Es verursachte einen Kurzschluss. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Gegen den 64-jährigen Kapitän des Autotransporters und den Lotsen, der an Bord war, hat die Wasserschutzpolizei nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Gegen den Italiener ordneten die Behörden eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro an. Die Ermittler wollen anhand von Radarbildern herausfinden, ob das überholende Schiff zu schnell war oder zu nah am Ufer fuhr. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS (30.08.2004) - Ein Kanufahrer rettete am Abend des 1. August zwei Schiffbrüchige eines zwischen Luskentyre, South Harris, und der Insel Taransay gesunkenen Hovercraft-Bootes. Die Küstenwache in Stornoway wurde telefonisch von der Frau des Kanuisten informiert, dass ihr Mann sich zur Unglücksstelle aufgemacht habe. Daraufhin wurde ein Rettungshubschrauber in Marsch gesetzt, um wenn nötig zu helfen. Inzwischen waren die beiden Personen des gesunkenen Hovercrafts aber bereits in Sicherheit gebracht worden Zuerst hatte der Paddler eine Frau auf das Heck seines Bootes gezogen und zum nahen Strand gebracht. Dann kehrte er zurück und rette auch den Mann aus dem Wasser. Als der Hubschrauber eintraf, feuerte er eine Signalrakete, um die Position der Schiffbrüchigen zu zeigen. Auf diese Weise konnte der Helikopter die beiden vom Strand aufwinschen und ins Western Isles Hospital in Stornoway bringen, wo sie wegen Unterkühlung und Schock behandelt wurden. Quelle: Tim Schwabedissen
Totgeglaubter Segler kehrt nach einem Monat heim Stove (13.07.2004) Ein Surfer ist am Sonntag in Stove (Landkreis Nordwestmecklenburg) unfreiwillig zum Piloten geworden. Der 25-Jährige wollte gerade an Land seinen Trapezgurt ablegen, als eine Böe das Segel erfasste. Der Mann wurde in die Luft getragen und landete in einem Baum, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ein Helfer befreite den Wismarer aus den Ästen. Kaum wieder auf dem Boden angekommen, wurde der Unglücksrabe erneut von einem heftigen Windstoß erfasst. Diesmal glitt der Mann wie ein Drachenflieger über dem Boden. Der Flug endete nach etwa zehn Metern abrupt, als der Surfer gegen einen Pkw prallte. Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS London (03.03.2004) - Der wegen seiner Schimpftiraden berüchtigte Papagei "Sunny", Maskottchen einer britischen Fregatte, muss wegen eines Besuchs von Königin Elizabeth II. auf dem Schiff von Bord. Der graue Vogel habe auf seinen jahrelangen Reisen auf See übelste Schimpfwörter aufgegriffen, berichtete der "Daily Telegraph" am Mittwoch. Während sich Prinz Philip (82) wohl kaum an den schlechten Manieren des Papageien-Weibchens stören würde, solle der Queen sein unflätiges Gebaren erspart werden. Sie will das Schiff am Freitag besuchen. Der Großteil von "Sunnys" Vokabular sei "nicht wiederholungsfähig", schreibt das Blatt. Aber der Papagei hat auch unterhaltsame Seiten. So kann er etwa die Filmmelodie von "Gesprengte Ketten" summen. Frühere Versuche, "Sunny" in einer Besenkammer zu verstecken, hätten nicht funktioniert, ließen Offiziere der Fregatte "Lancaster" wissen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Die spanische Polizei hat ein Wildschwein aus höchster Seenot gerettet: Beamte sichteten das Tier am Dienstag rund drei Kilometer vor der Küste von Arenys de Mar an der Costa Brava im Meer und hielten es zunächst für einen ertrinkenden Schwimmer, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach Einschätzung von Experten müsse das Wildschwein mindestens zwei Tage lang geschwommen sein, um so weit zu kommen, sagte der Sprecher. Eine Bootspatrouille rettete das Borstentier aus dem Meer - mit einigen Schwierigkeiten, weil das 50 Kilogramm schwere Wildschwein seine Helfer für Angreifer hielt und sich heftig wehrte. Vermutlich sei das Tier nach heftigen Regenfällen in einen Fluss gefallen und ins Meer gespült worden, sagte der Polizeisprecher. Dort habe es die Orientierung verloren und sei immer weiter auf den offenen Ozean hinausgeschwommen. Das Wildschwein sei bei seiner Rettung zwar unterkühlt, aber nicht völlig entkräftet gewesen: "Wer weiß, vielleicht wäre es noch bis zu den Balearen weitergeschwommen." Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Freitag, 14. November 2003, 06:41 Uhr Ermatingen - Eine nagelustige Bisamratte ist vermutlich daran Schuld, dass im Hafen der Thurgauer Unterseegemeinde Ermatingen ein Motorschiff sank. Die Seepolizei hat es am Mittwoch geborgen. Das Schiff war nach Polizeiangaben gesunken, weil im Auspuffschlauch Löcher waren. Diese hatte ein Tier hineingebissen, möglicherweise eine Bisamratte. Passanten hatten nach Polizeiangaben am Mittwochmorgen entdeckt, dass im Ermatinger Hafen ein Motorschiff mit dem Heck auf Grund lag. Die alarmierte Seepolizei barg das Schiff und legte zur Verhinderung einer Gewässerverschmutzung rund 30 Meter Vlies um das Schiff. Dieses sollte womöglich auslaufenden Treibstoff aufsaugen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Verlorenes Urlauber-Gebiss landet in Fischernetz Donnerstag, 23. Oktober 2003, 19:14 Uhr London - In einem griechischen Fischernetz hat sich das verlorene Gebiss eines britischen Urlaubers wieder angefunden. Der Engländer hatte seine falschen Zähne beim Schwimmen im Mittelmeer vor Kreta verloren, berichtete die britische Tageszeitung "The Times" am Donnerstag. Der 59-Jährige Don Masey wollte zur Küste zurückkraulen, als er seine dritten Zähne beim Ausatmen aus Versehen ins Meer spuckte. Auch seine zur Hilfe gerufenen Kinder, die im Wasser schnorchelten, konnten das Gebiss nicht finden. Masey musste schließlich ohne Beißwerkzeug die Heimreise antreten. Ein griechischer Fischer entdeckte es später in seinem Netz, nahm es mit in eine Bar und erkundigte sich nach dem Besitzer. Glücklicherweise konnte sich ein Gast an den zahnlosen Engländer erinnern. Dessen Reiseveranstalter schickte die flüchtigen Dritten schließlich nach Großbritannien zurück. Masey: "Ich bekam sie am Samstag. Am Sonntag hatte ich die beste Mahlzeit meines Lebens." Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Dienstag, 21. Oktober 2003, 13:28 Uhr Auf den Tag genau vor sieben Monaten hatte das Binnenschiff "BM 5247" zum letzten Mal Wasser unter dem Kiel. In der Nacht zum 21. März wollte es den Elbhafen von Schnackenburg anlaufen. Dabei verwechselte der Kapitän einen Steinhaufen mit der Hafeneinfahrt und geriet im Elbvorland auf Grund. Anschließende Versuche, den Fraachter freizuschleppen, blieben ergebnislos. Eine aufwändige Bergungsaktion hätte den Wert des Schiffes überstiegen. So verging die Zeit, während der Wasserstand der Elbe im Laufe des Rekordsommers immer weiter sank und Gras statt Wasser die "BM 5247" zu umgeben begann. Auch die Niederschläge der vergangenen Wochen haben die Lage des Havaristen nicht verbessert. Volle drei Meter müsste die Elbe steigen, damit das Frachtschiff aufschwimmen kann. Der polnische Kapitän, der seit der Strandung an Bord seinesmittlerweile zur Touristenattraktion gewordenen Schiffes ausharrt, hofft auf das Frühjahr: Die Schneeschmelze im Riesengebirge könnte das ersehnte Hochwasser und damit einen ausreichenden Elbpegel, um sein Schiff aufschwimmen zu lassen, bringen. So wird die "BM 5247" wohl noch weit ins Jahr 2004 hinein als unfreiwilliges Schnackenburger Wahrzeichen dienen. Quelle: Tim Schwabedissen Gummi-Enten sind unsinkbar Samstag, 12. Juli 2003, 21:50 Uhr Nach mehr als einem Jahrzehnt auf hoher See kommt für einige tausend Gummi-Enten Land in Sicht. Wie die BBC berichtete, werden die stark ausgebleichten Tierchen nach den Berechnungen von Wissenschaftlern in den nächsten Tagen an die US-Ostküste gespült. Sie waren 1992 während eines Sturms zusammen mit anderem Badewannen-Spielzeug von einem Containerschiff auf dem Weg von China in die USA ins Meer gefallen. Dank ihrer Reise durch drei Ozeane (Karte) haben Forscher wichtige Erkenntnisse über die Meeresströmungen gewonnen. Zunächst ging es in den hohen Norden, wo die Enten 1995 für mehrere Jahre im Eis der Bering-Straße eingeschlossen waren. Im Jahr 2000 wurden sie dann vor Island gesichtet, ein Jahr später im Nordatlantik - ungefähr dort, wo die "Titanic" unterging. Die Enten dagegen erwiesen sich als unsinkbar. Einen Teil zog es nach Europa, andere tauchten den Angaben zufolge sogar am Strand von Hawaii auf. Nach Darstellung von Umweltschützern zeigt dies, wie lange und wie weit über Bord gegangene Ladung im Meer herumschwimmt. Nach Schätzungen fallen jedes Jahr etwa 10.000 Container ins Meer. Nachtrag (12.07.07): Im Sommer 2007 werden sie an der Westküste Irlands und Englands erwartet, wo ihre Reise dann engültig zu Ende sein sollte (Karte), aber weiß man's?? Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Sonntag, 05.07.03 Tretboot in Seenot - dieser Titel eines Neue-Deutsche-Welle-Schlagers wurde für zwei junge Eckernförder am 6. Juli Wahrheit. Die beiden betrunkenen Männer hatten das Boot nachts losgemacht und waren zu einer Spritztour über die Eckernförder Bucht aufgebrochen. Rund 400 Meter vom Ufer entfernt kenterte und sank ihr Gefährt. Ein Fischer entdeckte die im Wasser schwimmenden Bootsdiebe, nahm sie auf und brachte sie an Land, wo bereits die Wasserschutzpolizei wartete. Quelle: Tim Schwabedissen Freitag, 21. Februar 2003, 09:02 Uhr London - Nach 130 Tagen im Ärmelkanal hat ein Brite laut einem Zeitungsbericht den Versuch aufgegeben, die Welt zu umsegeln: Adrian Cross sei mit seiner Jacht "Gentoo" unter anderem zwei Monate lang immer wieder von schwerem Seegang in den französischen Hafen St. Malo zurückgetrieben worden, berichtete "The Times" am Freitag. Auch ein Ölteppich habe den 50-Jährigen zeitweilig an der Weiterfahrt gehindert. Schließlich hätten ihn starke Winde davon abgehalten, weiter als Brest zu kommen. "Uns ging es wie einem Korken in einer Waschmaschine", sagte er der Zeitung. Der Rekord für eine Weltumsegelung wird von dem Franzosen Bruno Peyron gehalten - in 64 Tagen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Dienstag, 14. Januar 2003, 18:05 Uhr Skipper Olivier De Kersauson und seine Besatzungsmitglieder auf auf dem Renntrimarans "Geronimo" berichten von einer ungewöhnlichen Begebenheit: Während der erst kürzlich gestarteten Jules Verne Trophy klammerte sich ein mehrere Meter langer Riesenkalamar hat sich am Sonntagabend nahe Gibraltar an das Ruder des Tri und ließ dies erst nach einer Stunde wieder los. Starke Vibrationen hatten die Mannschaft zum Bergen des Gennakers gezwungen um die Fahrt zu verlangsamen. Als sie dasRuder inspizierten, stießen die Männer auf das Seeungeheuer, das sich am Ruder festklammerte und dort offensichtlich bleiben wollte. Die genaue Länge des Kalmars war schwer einzuschätzen, aber alleine den Durchmesser der Saugnäpfe gibt Olivier De Kersauson mit sechs Zentimetern an. Versuche, das Riesentier zu verscheuchen blieben erfolglos. Schließlich ließ die Krake von selber los und verschwand in den Tiefen des Meeres. Die seltsame Story wurde vom Skipper an das französische Fernsehen verbreitet und bekam sogar eine Meldung in den Abendnachrichten eingeräumt. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Montag, 06. Januar 2003, 20:53 Uhr Bremen - Seenotretter haben einen Fuchs geborgen, der fünf Kilometer vom Ufer entfernt vor Cuxhaven in der Nordsee trieb. Nachdem ein Frachtschiff das hilflose Tier entdeckt hatte, brach am Montag das Tochterboot eines Seenotrettungskreuzers auf, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen mitteilte. Die Besatzung fischte das Tier mit einem Kescher aus dem eiskalten Wasser. An Land wartete bereits ein Tierarzt auf den kraftlosen Fuchs. Er soll später in einem Wald ausgesetzt werden. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Donnerstag, 05. Dezember 2002, 19:09 Uhr Husum - Robbe auf Abwegen: In Schleswig-Holstein hat ein Seehund versucht, die Bundesstraße 5 «zu Fuß» zu überqueren. Die Straße liegt anderthalb Kilometer vom Husumer Hafen entfernt, wie die Wasserschutzpolizei am Donnerstag mitteilte. Passanten hatten eine staunende Streifenwagenbesatzung angehalten, als das Wassertier sich gerade anschickte, über die stark befahrene Straße zu robben. Mit vereinten Kräften gelang es allen Beteiligten, den Seehund von dem gefährlichen Vorhaben abzubringen. Nach Angaben der Polizei war er wahrscheinlich durch ein Siel aus dem Husumer Hafen ins Landesinnere geschwommen. Ein Seehundjäger brachte die Robbe zurück ins Wasser. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Freitag, 18. Oktober 2002, 15:33 Uhr Winnipeg/ Kanada - Sie mußte schon oft peinliche Situationen meistern. Doch was Elisabeth nun in Winnipeg erleben musste, einem Land, das noch dazu ihrer Krone untersteht, war höchst ungewöhnlich. Winnipeg bekannt als die kälteste Stadt Amerikas, arrangierte für die Königin bei zwei Grad unter Null eine mehrere Stunden dauernde Darbietung lokaler Folklore im Freien. Die Königin ließ sich nichts anmerken, aber man konnte an Prinz Philips Gesicht den Unmut ablesen. Zum Schluss stand noch eine ungeschützte Überfahrt in einem ungschützten Boot über einen teils vereisten Fluß auf dem Programm, bei dem der Motor plötzlich streikte und nicht mehr zu starten war. Das königliche Paar saß bei eisigem Wind auf dem Kahn fest, mitreisende lokale Politgrößen versuchten verzweifelt die Zeit zu überbrücken, indem sie ein paar Lieder sangen. Erst nach zwanzig Minuten konnte ein Ersatzboot herangeschafft und Elisabeth II. aus der misslichen Situation befreit werden. Der lapidare Kommentar der Königin darf als für ihre Verhältnisse überdeutliche Mißfallensbekundung gedeutet werden: "That was interesting." Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Samstag, 28. September 2002, 15:59 Uhr Tirana - Ein betrunkener Schleusenwärter hat in der Tirana/Albanien einen Damm geöffnet und einen Stadtteil unter Wasser gesetzt. Die albanischen Medien berichteten am Samstag, der Mann sei bereits betrunken gewesen, als Vertreter der Stadt den Damm besucht hätten, um gerade beendete Bauarbeiten zu begutachten. Der Schleusenwärter habe die Gäste um einen weiteren Drink gebeten, was diese jedoch abgelehnt hätten. Aus Verärgerung habe der Mann dann erklärt, er werde die städtischen Vertreter ertränken und den Knopf für die Öffnung des Damms gedrückt. Der Damm konnte erst eineinhalb Stunden später wieder geschlossen werden, bis dahin hatte das Wasser schon einen Stadtteil mit zahlreichen Neubauten erreicht. Tausende Menschen saßen in ihren Häusern fest; Teile der Straßen standen auch am Samstag noch unter Wasser. Der Schleusenwärter wurde festgenommen, wie der stellvertretende Bürgermeister Blendi Gonxhe erklärte. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Samstag, 21. September 2002, 08:51 Uhr Ein schwedischer Angler ist nach dreiwöchigem Treiben auf der Ostsee von der lettischen Küstenwache gerettet worden. Roger Edström (61) war Anfang September zu einem Angelausflug in die Schären vor Stockholm aufgebrochen, hatte an einem Erfolg versprechenden Platz Anker geworfen und sich schlafen gelegt. Als er am nächsten Morgen aufwachte, trieb sein rund 20 Meter langes Boot auf offener See - und Edström war vollkommen orientierungslos. "Normalerweise frage ich immer Leute auf anderen Booten, wohin sie fahren, und wenn sie dahin fahren, wohin ich will, folge ich ihnen", sagte Edström der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Diesmal allerdings traf er niemanden - und der Motor sprang auch nicht an. An Bord hatte Edström nur ein paar Kartoffeln, grüne Bohnen und ein paar Dosen Hundefutter. "Als ich alles aufgegessen hatte, habe ich mir ausgerechnet, dass ich acht Tage lang überleben würde", sagte der Angler. Nach neun Tagen ohne Essen - Edström trank lediglich Regenwasser - entdeckten ihn lettische Fischer. Wind und Strömung hatten Edströms Boot bis vor die Küste des Baltenstaats getrieben. Die Ärzte bescheinigten Edström im Krankenhaus der lettischen Küstenstadt Ventspils eine gute körperliche Verfassung. Auch seelisch scheint der Angler keine Schäden davon getragen zu haben: Edström schwärmte von den Sonnenauf- und untergängen über der Ostsee und kündigte seinen nächsten Angelausflug für November an. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Mittwoch, 24. Juli 2002, 06:49 Uhr London - Durch dichten Schiffsverkehr ist ein junger schwarzer Labradorhund Todd 16 Kilometer weit an Land geschwommen, nachdem er vor der südenglischen Küste von dem Boot seines Herrchens gefallen war. Der zweijährige Todd schaffte es in sechs Stunden zurück an Land und wurde seinem Eigentümer zurückgegeben, den die Polizei anhand eines Mikrochips in seinem Ohr ausfindig machte. "Er schwamm durch die Wellen und Strömungen, um nach Hause zu kommen", sagte der Eigentümer Peter Loizou, der vier Stunden lang nach seinem Hund gesucht hatte, nachdem er bemerkt hatte, dass Todd über Bord gegangen war. "Ich bin so froh, ihn zu sehen, er ist wie ein Kind für mich." Die Sprecherin einer Tierarzt-Organisation der "Times" meinte dazu: "So weit zu schwimmen ist unglaublich, besonders auf See. Ich bin schwer beeindruckt." Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Mittwoch, 26. Juni 2002, 12:16 Uhr Ein vorzeitiges Ende nahm am 25.6. eine Drachenboot-Regatta im Rahmen der Kieler Woche für den Hamburger Skipper Markus Brennecke. Sein 505er-Boot wurde auf Bahn Delta von einer anderen, vor dem Wind segelnden Yacht gerammt. Unter der Wasserlinie entstand ein großes Leck, das das Boot binnen eineinhalb Minuten zum Sinken brachte. Die zweiköpfige Crew konnte sich zwar unversehrt retten, ihr Schiff liegt nun aber in 17 Metern Tiefe nahe Kiel Leuchtturm auf dem Ostseegrund. Die Untergangsstelle wurde vorläufig mit zwei aus dem Regattafeld abgezogenen Markierungstonnen gekennzeichnet. Quelle: Tim Schwabedissen
Dienstag, 11. Juni 2002, 17:27 Uhr Laut Fremdenführer ist die "VASA" das "mächtigste königlische Kriegsschiff seiner Zeit". Sie liegt, nachdem sie vom Grund der Ostsee geborgen wurde, im Vasamuseum in Stockholm. Alles schön und gut, wenn da nicht die Tatsache wäre, das die VASA nach ihrem Stapellauf am 10. August 1628 ganze 1.300 Meter weit segelte, ehe sie wie ein Stein versank. Die Zeit des "mächtigsten königlischen Kriegsschiffs seiner Zeit" dauerte exakt vom 10. August 1628 4 Uhr 30 bis 5 Uhr nachmittags ... Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Samstag, 27. April 2002, 07:30 Uhr Der wohl ungewöhnlichste Zusammenstoß in jüngster Vergangenheit hatte zur Folge, dass ein vor knapp zwei Wochen gestohlener Lastwagen im wahrsten Sinne des Wortes wieder auftauchte. Er war im Neusser Hafen versenkt worden und lag dort, bis er von einem Schiff "überfahren" und gerammt wurde. Dabei wurde der 2,8-Tonner der schwer beschädigt. Der Schiffsführer berichtete dem Hafenamt von seinem "Unterwasserkontakt", das aufgrund dieser Meldung am Freitagmorgen einen Froschmann in die trüben Fluten steigen ließ. Der Taucher entdeckte das Lastwagenwrack, das noch am Vormittag geborgen wurde. Der LKW war 10. April an der Düsseldorfer Straße nur für zehn Minuten abgestellt und in dieser kurzen Zeitspanne entwendet worden. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Montag, 24.09. 2001, 19:48:07 Uhr Als unfreiwilliger Feuerspucker hat sich ein Segler vor der Insel Rügen betätigt und dabei sein eigenes Schiff angezündet. Der 37-Jährige habe einen kräftigen Schluck aus einer Getränkeflasche genommen, in der sich allerdings unvermutet Benzin befand. Als er ausspuckte, traf er den Spirituskocher, auf dem gerade Kaffeewasser kochte. Dadurch geriet die Kajüte der Segelyacht in Brand. Dies teilte ein Sprecher des Schweriner Innenministeriums mit. Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Betrunkener trieb in Boot von Dänemark nach Norwegen Dienstag, 17.07. 2001, 06:35:08 Uhr Bremen - Nicht vor den Gefahren der See, sondern vor Wildschweinen musste die Crew eines Seenotkreuzers am Sonntag zwei Wanderer retten. Die beiden waren auf einer Nachtwanderung an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns von den agressiven Säuen verfolgt worden und flüchteten inRichtung Ufer, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Montag in Bremen mitteilte. Durch Lichtzeichen und Hilferufe wurden die Seenotretter auf die Verfolgten aufmerksam und brachten sie in Sicherheit. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Donnerstag, 31.05. 2001, 06:40:35 Uhr Oviedo - Ein spanischer Fischer hat vor der Küste Nordspaniens ein im Meer schwimmendes Wildschwein aus dem Wasser gerettet. Möglicherweise hat es sich auf der Flucht vor Hunden eines Jägers ins Meer gerettet. Vor Jahren hatten in der gleichen Gegend bereits Badegäste eine Kuh beobachtet, die aus dem Meer an einen Strand geschwommen war. Das Rind war damals von der Weide über eine Klippe in den Atlantik gestürzt. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Freitag, 29.06. 2001, 06:35:09 Uhr Büsum - Eine Schnellfähre ist nahe des schleswig-holsteinischen Nationalparks Wattenmeer in eine Radarfalle gerast. Der "Raser" wurde von einem Polizeiboot mit 27 Knoten (50 km/h) statt der erlaubten 16 Knoten (30 km/h) erwischt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz des Nationalparks. In dem Gebiet fahren nur fünf Schiffe. Der Dampfer hat im Sommer erstmalig den Verkehr von Büsum nach Helgoland aufgenommen. Gegen den Kapitän wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Montag, 25.06. 2001, 16:27:12 Uhr Stockholm - Die bekannte Autorin von Kinderbüchern Astrid Lindgren wurde unsanft von einem Ausflugsdampfer aus dem Schlaf gerissen worden. Laut der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» schlief die 93 Jahre alte Autorin von «Pippi Langstrumpf» auf dem Balkon ihres Hauses am Hafen der Ostseestadt. Plötzlich rammte ein mit 151 Passagieren besetzte Schiff mit Volldampf frontal die Kaimauer und fuhr mit dem Bug auf das Land. Die Schriftstellerin reagierte ruhig, viele Passagiere standen aber unter Schock. Das 90 Jahre alte Ausflugsschiff rammte vorher noch ein Fahrzeug der schwedischen Küstenwacht sowie ein Segelboot und hielt auf die mit zahlreichen Schaulustigen besetzte Kaimauer zu. Die Blidösund-Reederei musste später zugeben, dass der Maschinist das Kommando zum Bremsen fälschlich als "volle Kraft voraus" interpretiert hatte. Ein Passagier wurde leicht verletzt. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Montag, 30.04. 2001, 23:16:51 Uhr Nordstrand - Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Montag ein Herz für Tiere bewiesen: Vor den nordfriesischen Inseln rettete sie einen jungen Rehbock aus Seenot. Der offensichtlich verirrte Bock trieb etwa 2 Kilometer vor der Halbinsel Nordstrand im Meer. Die Retter holten den völlig erschöpften und durchgefrorenen Dreiender mit einem Beiboot an Bord und brachten ihn in eine Wolldecke gewickelt nach Nordstrand. Dort wurde er wohlauf in die freie Wildbahn entlassen. Wie der Rehbock in diese Lage geraten war, ist unbekannt. Möglicherweise könnte ihn ein Hund oder ein größerer Bock bei Ebbe ins Watt gejagt haben. Als das Wasser wieder stieg, habe das Tier dann nicht mehr den Weg zurück finden können. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Freitag, 08.12. 2000, 06:58:46 Uhr Es war einmal ein schönes Schiff. In hellen Farben angestrichen, mächtig Wasser verdrängend, mit einem 75 Meter hohen Aussichtsturm und kleinen flinken Fliegern. Brandneu brach es zur Probefahrt auf und dann begannen für das Flaggschiff der französischen Flotte auf hoher See die Kalamitäten. Aus einer Perle des Meeres wurde ein Pannenkahn der Marine. Der 40 000 Tonnen schwere Flugzeugträger "Charles de Gaulle" ist seit der Jungfernfahrt ins Gerede gekommen. Nicht wegen seiner enormen Baukosten von 20 Milliarden Franc (etwa 600 Millionen Mark), auch nicht wegen 120 Frauen unter seiner Besatzung von 1200 Marinemännern oder gar wegen seiner Ausrüstung mit 40 Kampfjets des Typs "Rafale". Vielmehr zeigte sich das atomgetriebene Monster bis jetzt technisch höchst anfällig, was keiner der Konstrukteure vorausgesehen hat.
1986 hatte die damalige Linksregierung unter Laurent Fabius das neue Kriegsschiff beschlossen. Erst 1994, nach drei Jahren bautechnischer Rückschläge, durfte die "Charles de Gaulle" in sein Element schwimmen. Noch einmal verzögerte sich die Finalisierung um Monate, zum Beispiel durch den Einbau der beiden Atomreaktoren. Im Januar letzten Jahres endlich endlich lief sie zu Testfahrten aus. Danach folgten Pannen Schlag auf Schlag. Donnerstag, 30.11. 2000, 21:02:41 Uhr ABERDEEN. Ein britischer Fischkutter soll in der Nordsee von riesigen Gasblasen versenkt worden sein. Das Wrack des vor über 70 Jahren gesunkenen Schiffes war in der vergangenen Woche 85 sm vor der Küste der schottischen Stadt Aberdeen von einem Roboter-U- Boot fotografiert worden. Die Stelle ist als ,,Hexenloch'' berüchtigt. Wie das britische Magazin ,,New Scientist'' (Nr. 2267, 5. 20) in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, weist das Schiff keinerlei Schäden auf und steht kerzengrade auf dem Meeresgrund in 140 Metern Tiefe. Die Fischernetze sind noch immer an dem Schiff befestigt. Wissenschaftler der Universität Sunderland vermuten, dass die Fischer auf hoher See einen Tod wie im Horrorfilm fanden: Ohne dass ihr Schiff leck schlug oder kenterte, wurde es plötzlich vom Meer verschluckt und sank wie ein Stein auf den Grund. Als Ursache nennen die Forscher vom Meeresboden aufsteigendes Methangas, das sich im ,,Hexenloch'' nachweisen lässt. Es staut sich im Meeresboden an und entweicht von Zeit zu Zeit. Wenn die Gasblasen vom Meeresboden nach oben steigen, verringern sie die Dichte des Wassers und dadurch seine Tragkraft'', sagte der Meeresgeologe Alan Judd. ,,Jedes Schiff, das eine solche Stelle erreicht, muss nach unten sinken wie in einem Aufzugsschacht.'' Hoffnung auf Rettung gebe es nicht: ,,Leute, die mit Schwimmwesten über Bord springen, sinken auch nach unten.'' Ein ähnliches Phänomen habe möglicherweise zum spurlosen Verschwinden so vieler Schiffe im Bermuda-Dreieck geführt. Quelle: Joachim Preuß, sailpress.de - Sicherheit für Hochseesegler Mittwoch, 13.09. 2000, 19:22:33 Uhr Sydney - Den Schreck ihres Lebens bekamen zwei israelische Olympiasegler beim Training im Hafen von Sydney: Eli Zuckman und Elad Ronen waren mit ihrer 470er-Jolle gerade im Hafen von Rose Bay gestartet, als sie über sich lautes Motorendröhnen hörten, dann ein Krachen im Mast. „Das hätte mit einem Desaster enden können“, so Zuckerman. Zumindest aber bedeutete die Begegnung der dritten Art das Ende für den Jollen-Mast, den die Fluggesellschaft für umgerechnet 2.500 Mark ersetzte. Die Kollision ist nicht die erste auf dem Olympiarevier: Vor zwei Wochen war eine Seglerin von einer Fähre gerammt worden. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS Samstag, 23.09. 2000, 15:54:38 Uhr London - Eric Abbott (56) ist scheinbar der möglicherweise unfähigste Hobby-Segler Großbritanniens. Nur 2 Stunden nach einem Appell der Seerettung, endlich dem Ruf des Meeres zu widerstehen ist er schon wieder auf Grund gelaufen. Er funkte SOS, nachdem er vor der walisischen Stadt Rhyl auf Grund lief. Der Leiter der Seerettung in Holyhead sagte: "Wir sind verzweifelt, aber wir können nichts tun, um ihn am Auslaufen zu hindern. Seine bisherige zehn Rettungen aus Seenot haben in nur einem Jahr rund 30.000 Pfund (100.000 Mark) gekostet." Abbott hat bei fast jedem Segeltörn die Orientierung verloren. Zur Navigation verwendete er einen Straßen-Atlas des britischen Automobilclubs AA sowie eine irische Bergkarte. Sein Proviant bestand aus einem Viertelliter Milch und einigen Keksen. "Er ist einfach verrückt und er gefährdet die Leben anderer Menschen", schimpfte ein Lebensretter in der englischen Tageszeitung "Sun". "Er sollte sich wenigstens ein paar ordentliche Seekarten kaufen." Bei einer der früheren Rettungsaktionen gab er seine Position so an:"Ich kann Berge und einige Lichter sehen" Auf Signalraketen antwortete er nicht, weil er diese für ein Feuerwerk auf hoher See hielt. Eric Abbott meinte:"Es ist schließlich Aufgabe der Seerettung, bei der Navigation zu helfen. Man kann sich doch so leicht verirren. Diese Leute überreagieren." Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS, Sunday, 7. March 1999 - 17:41:24 Spezialist fuer Seemannsgarn ist Kap Hoorn (Spitzname), Matrose auf dem Ewer von Klaus Meewes (Seefahrt ist Not, Gorch Fock). Eine wie ich finde huebsche Geschichte von ihm (und von mir aus ferner Erinnerung nacherzaehlt) ist die folgende: Waehrend einer Fahrt als Matrose auf einem Vollschiff wird Wassereinbruch gemeldet. Der Zimmermann kann bald danach das Leck lokalisieren. Es wird gepumpt was das Zeug haelt, dabei aber mehr Schweiss vergossen, als gelenzt werden kann. Das Wasser kommt mit soviel Druck durch das Leck, dass an ein Dichten von innen nicht zu denken ist. Ob die rettende Idee nun von Kap Hoorn selbst oder vom Schiffszimmermann kommt weiss ich nicht mehr, jedenfalls wird ein Koeder an einen Haken gebracht und das Ding an die Lotleine gebracht. Danach kommt der ganze Klimbim durch das Leck ins Wasser. Es dauert auch nicht lange und ein ordentlicher Herr von einem Fisch beisst an. Schnell wird die Leine dicht geholt und schuppige Geselle soweit es geht in das Leck gezogen. Dicht. Und wer das nicht glaubt, der soll erst mal sechzehn Mal ums Hoorn fahren, bevor er dem alten Kap Hoorn was von Seemannsgarn erzaehlt. Quelle: Andre Tornow, Gorch Fock: "Segeln ist Not" Gas versenkt Schiffe im Bermuda-Dreieck London - Allein in den letzten hundert Jahren sind im "Bermuda-Dreieck" zwischen den Bermudas, Puerto Rico und Florida über 20 Flugzeuge und an die 50 Schiffe verunglückt beziehungsweise verschwunden. Der britische Geologe Ben Clennel wartete mit einer neuen Theorie zur Erklärung des seltsamen Phänomens auf. Eine Substanz auf dem Meeresboden, die Gashydrate enthält, eine kristalline Substanz aus Eis und Methan, könnte der Schlüssel sein. Erdrutsche auf dem Meeresboden, zu denen die zerklüftete Region auf dem Grund des Bermuda-Dreiecks neigt, setzen die im Meeresboden eingelassenen Gashydrate frei. Sie steigen in kartoffelgroßen Klumpen an die Oberfläche und schäumen bei der Auflösung, wenn das Gas freigesetzt wird. Diese Gase verändern die Dichte des Meerwassers, so daß ein Schiff seinen normalen Auftrieb verliert, wesentlich schwerer wird und in die Tiefe gerissen werden kann. Die Gase, so der Wissenschaftler kürzlich auf dem Jahreskongreß des Verbands der britischen Naturwissenschaftler, können aber auch in die Atmosphäre aufsteigen, so daß das leicht brennbare Methangas Flugzeugmotoren zur Explosion bringen kann. Allein im Jahre 1945 verschwanden im Bermuda-Dreieck fünf Bomber der US-Marine auf einem Übungsflug: Nie wurden Wrackteile gefunden. Monday, 28. December 1998 - 07:39:54 Berlin - Weil das GPS-Navigationsgerät seines Autos den Weg nicht genau kannte, ist ein 57jähriger Autofahrer mitsamt Fahrzeug und Beifahrerin am ersten Weihnachtsfeiertag in die Havel gestürzt.Beide Insassen blieben unverletzt. Das Gps-Navigationsgerät hatte offenbar die Fähre Caputh bei Potsdam nicht eingespeichert und statt dessen eine Brücke ausgewiesen: Der Fahrer war deshalb einfach geradewegs ins Wasser gefahren. Das Auto, das vier Meter entfernt auf dem Grund der Havel lag, wurde geborgen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS,
Durstige Kuh in "Poolnot"
Kuh nach Flug in Seenot...
Sunday, 14. September 1997 - 08:38:30
Unsere Meldung vom 29.4.: 'Fliegende' Kuh versenkt Fischerboot
Betreff: Fliegende Kühe Datum: Sun, 3 Dec 2000 13:03:05 +0100 Von: Heinrich Rathje Sorry, Segler Noch einmal ich! Die Geschichte mit den fliegenden Kühen habe ich bei einem Besuch in England dort in der Zeitung gelesen. Leider konnte ich den Artikel nicht ausschneiden und mitnehmen. Jedenfalls haben wir mit unseren Gastgebern darüber herzlich gelacht. Ich habe dann ein paar Versuche unternommen, über die Redaktion der Zeitung an den Artikel zu kommen, das gelang aber nicht. Wenn ich mich recht entsinne, dann war ein besonders schönes Detail des Artikels, daß die armen japanischen Fischer wegen versuchten Versicherungsbetruges vor Gericht gestanden haben, weil die Versicherungsgesellschaft die Geschichte nicht glaubte. Ich immerhin habe dabei das engliche Wort für Betrug gelernt. Heinrich Rathje
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